Stromanbieterwechsel ist im Trend

Energiekosten Stromanbieterwechsel ist im Trend

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
15.11.2017
Auf einen Blick
  • 3,6 Millionen Deutsche haben 2016 ihren Stromanbieter gewechselt.

  • Mit einem Wechsel sind für eine Familie durchaus 200 bis 400 Euro jährliche Ersparnis drin.

  • Bis zum Wechselzeitpunkt versorgt Sie der Grundversorger mit Strom.
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In den deutschen Strommarkt kommt Schwung. Das geht aus einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor. Demnach kletterte im Jahr 2016 die Anzahl der Vertragswechsler beim selben Anbieter von 1,7 auf 2,4 Millionen. 3,6 Millionen Haushalte haben sich sogar für einen komplett neuen Anbieter entschieden. Ein Jahr zuvor konnten sich drei Millionen Haushalte zu diesem Schritt durchringen. Die örtlichen Platzhirsche dominieren aber weiter, wenn auch mit schwindender Dominanz. Hier lag der Marktanteil 2016 bei 71,4 Prozent, nach 75,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

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Was bringt ein Stromanbieterwechsel?

Die Antwort ist klar: Einen volleren Geldbeutel. Ein Beispiel: Eine Familie lebt in Hannover und verbraucht im Jahr 4250 Kilowattstunden. In dieser Konstellation gibt es gleich mehrere Anbieter, die dafür weniger als 975 Euro im Jahr verlangen. Beim örtlichen Grundversorger werden 1.303,43 Euro fällig. Jährliches Sparpotential: mehr als 300 Euro. Viel mehr als der nachhaltige Umgang mit Energie aber auch die Wahl eines günstigen Anbieters bleibt Sparfüchsen nicht. Denn die Summe der Steuern, Abgaben und Umlagen sind inzwischen auf 55 Prozent geklettert, während das eigentliche Produkt Strom inzwischen weniger als ein Fünftel des Strompreises ausmacht. "Die Politik muss sich Gedanken machen, wie sie den Strompreis von diesem Ballast an staatlichen Abgaben entlasten kann", fordert deshalb Stefan Kapferer, Vorsitzender des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft.

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Gibt es ein Risiko beim Stromanbieterwechsel?

Zunächst einmal schrecken viele Bürger vor einem Wechsel zurück. Zu groß ist die Angst, dass sprichwörtlich die Lichter ausgehen – und auch aus bleiben. Verbraucher müssen sich keine Sorgen machen, plötzlich im Dunklen zu sitzen. Der Grundversorger ist nämlich gesetzlich verpflichtet, Strom an jeden Haushalt zu liefern.

Was gilt es zu beachten?

Vorsicht ist in jedem Fall geboten, wenn von Strompaketen die Rede ist. Bis zu dieser Grenze gilt der Fixpreis, darüber muss der Kunde nachzahlen. Davon raten Experten dringend ab. Welche Fallstricke es noch gibt, lesen Sie im Artikel "So wechseln Sie Ihren Stromanbieter".

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de