Das müssen alle Bürger zum Jahreswechsel wissen

2017 Das müssen alle Bürger zum Jahreswechsel wissen

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
14.12.2016
Auf einen Blick
  • Für Arbeitnehmer und Verbraucher stehen 2017 wichtige Änderungen an, auf die sie entsprechend reagieren sollten.
  • Die Termine im Super-Wahljahr 2017.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Mit dem anstehenden Jahreswechsel kommt höchstwahrscheinlich auch mindestens eine Änderung für Sie. Wir haben Ihnen bereits einige Neuerungen 2017 vorgestellt. Erfahren Sie, was sich für die einzelnen Personengruppen darüber hinaus noch ändert.

Arbeitnehmer

Einen Extra-Feiertag: Millionen Beschäftigte können sich über einen zusätzlichen Urlaubstag freuen. Es geht um den 31. Oktober. Der Reformationstag ist seit der Wiedervereinigung in vorwiegend protestantischen Bundesländern ein Feiertag. 2017 gilt jener Tag einmalig als Feiertrag. Grund: Der Thesenanschlag von Martin Luther ist 500 Jahre her.

Niedriglohnsektor: Wer bisher den Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten hat, erhält zum 1. Januar 2017 künftig 8,84 Euro. Die Entwicklung richtet sich laut Mindestlohnkommission nach der allgemeinen Lohnentwicklung in Deutschland. Dieses Gremium, das sowohl aus Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern besteht, legt die Höhe des Mindestlohns alle zwei Jahre fest.  

Lese-Tipp: Ab 2017 ermöglicht der Gesetzgeber eine Mischform aus Arbeitnehmer und Renter-Dasein, die sogenannte Flexi-Rente.

Mieter und Vermieter

Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt, sollte die folgenden Zeilen genau lesen. Zum 1. Januar werden Rauchmelder Pflicht. NRW ist damit eines der letzten Bundesländer. Noch etwas Zeit haben bei Bestandswohnungen die Bayern, Berliner und Brandenburger. 

Verbraucher

Der Trend bei den Verbraucherpreise ist klar: er zeigt nach oben. In der zweiten Jahreshälfte 2016 kletterten die Preise stetig. Aus einer Deflation im April 2016 in Höhe von 0,1 Prozent, nähert sich die Teuerungsrate zum Jahresende hin der Ein-Prozent-Marke an. Dieser Trend soll sich fortsetzen. Die Verbraucherpreise werden 2017 wieder deutlicher steigen, sind sich Experten sicher. Der Jahresschnitt soll bei etwa 1,4 Prozent liegen. So gehen von den Rohölnotierungen keine preisdämpfenden Wirkungen mehr aus. Vielmehr sind sie höher als im Vorjahr. Die Stromtarife dürften angehoben werden, da die EEG-Umlage steigt, heißt es in einem Bericht der Landesbank Hessen-Thüringen zum Ausblick auf das Jahr 2017.

Tipp: Ob inflationsbedingt eine niedrigere Realverzinsung durch steigende Öl-Preise oder teuren Strom, mit den richtigen Biallo-Vergleichen können Sie effektiv gegensteuern. Das geht etwa mit dem Stromverleich oder dem richtigen Fest- bzw. Tagesgeld. Aber Sie sollten dann natürlich auch konsequent zum besseren Anbieter wechseln.

3
 
Anbieter
Zinsertrag
Zinssatz
 
1.
 223,23
1,11%
2.
220,00
1,10%
3.
201,00
1,00%
Betrag 10.000 €, Laufzeit 2 Jahre

Wähler

Politiker und Journalisten sprechen gerne vom Super-Wahljahr. Das Jahr 2017 lässt sich durchaus mit dem Etikett versehen. Los geht es schon im Januar. Auch wenn diese Wahl schon gelaufen ist und auch nicht in Deutschland stattfand dürfte der 20. Januar nicht mit wenig Getöse ablaufen: Donald Trump wird sein Amt als US-Präsident aufnehmen.

Wenig später - am 12. Februar – richten sich dann die Blicke nach Berlin. Die Bundesversammlung bestimmt den Bundespräsidenten. Aussichtsreichster Kandidat: der bisherige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Danach folgen drei Landtagswahlen: Saarland (26. März), Schleswig-Holstein (7. Mai) und Nordrhein-Westfalen (14 Mai).

Am 17. oder dem 24. September sind dann alle Bundesbürger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. An einem der beiden Termine findet voraussichtlich die Bundestagswahl statt. Das genaue Datum wird etwa ein Dreivierteljahr vor der Wahl festgelegt. Allerdings fanden die letzten fünf Bundestagswahlen am letzten oder vorletzten Sonntag im September statt.

Biallo-Tipp: Wer sich nicht sicher ist, wem er seine Stimme geben möchte, sollte nichts dem Zufall überlassen. Mit dem Wahlomat der Bundeszentrale für politische Bildung können Sie testen, welche Partei zu Ihnen passt.

Lese-Tipp: Erfahren Sie, welche weiteren Neuerungen es 2017 gibt und was Anleger im nächsten Jahr erwarten können.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)

Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de