Höchste Zeit für Zinshopper: Klarna Bank senkt die Festgeldzinsen

Festgeld Höchste Zeit für Zinshopper: Klarna Bank senkt die Festgeldzinsen

von biallo.de
22.06.2018
Auf einen Blick
  • Die Klarna Bank verzinst einjähriges Festgeld mit 1,20 Prozent pro Jahr. Für zwei Jahre gibt es 1,35 Prozent. Im Biallo-Vergleich landet das Angebot des Kreditinstituts auf Platz eins.

  • Zum 26. Juni senkt das schwedische Geldhaus den Zinssatz auf 0,90 Prozent. Er liegt nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt.
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Noch steht die Eins vor dem Komma. Für Festgeld mit einer Laufzeit von zwölf Monaten zahlt die Klarna Bank 1,20 Prozent pro Jahr. Wer Festgeld zwei oder mehr Jahre anlegt, erhält 1,35 Prozent. Mit beiden Angeboten rangiert das schwedische Geldhaus im aktuellen Biallo-Tagesgeld-Vergleich ganz vorne.

Zum 26. Juni sinken die Zinsen

Einjähriges Festgeld wird ab dem 26. Juni nur noch mit 0,90 Prozent pro Jahr verzinst. Der gleiche Zinssatz gilt bei Laufzeiten von 24, 36 und 48 Monaten. Damit liegt Bank nach wie vor weit über dem Durchschnitt.

Der Biallo-Index für Festgeld mit einer Laufzeit von zwölf Monaten notiert diesen Monat bei 0,30 Prozent. Die Spanne im zurückliegenden Halbjahr macht 0,02 Prozentpunkte aus. Nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) Mitte Juni, die Leitzinsen noch lange auf Nullniveau zu lassen, rechnen Experten mit einer weiteren Seitwärtsbewegung der Indizes für konservative Geldanlagen.

Das Anleihekaufprogramm der EZB läuft voraussichtlich Ende Dezember aus. Danach ist es eine Frage der Zeit, wann die Notenbanker die Leitzinsen anheben. Wer jetzt ein Festgeldkonto eröffnet, sollte sich daher nicht zu lange binden. Laufzeiten, die über zwei, drei Jahre hinausreichen, bedeuten womöglich, dass Zinshopper von EZB-Signalen erst mit Verspätung profitieren.

Dass das Festgeld der Klarna Bank im Biallo-Vergleich aktuell an erster Stelle steht, liegt nicht allein am Zinssatz. Überdurchschnittlich ist auch die Sicherheit der Geldanlage. Einlagen sind je Sparer mit 950.000 schwedischen Kronen, umgerechnet rund 92.000 Euro, abgesichert.

Außerdem: Im Notfall springt ein finanzstarker Staat ein. Die Ratingagentur Standard und Poor's bewertet Schweden mit  "AAA" – der höchsten Bonitätsstufe. Zinshopper machen in Schweden zurzeit nicht nur ihren Schnitt, sondern landen im Fall der Fälle auch weich.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de