Auf einen Blick
  • Die Festgeldzinsen scheinen kein Halten mehr zu kennen. Im Monatsvergleich sind die Durchschnittszinsen um knapp 30 Basispunkte gestiegen.

  • Für einjähriges Festgeld werden im Schnitt knapp ein Prozent Zinsen bezahlt – in der Spitze sogar bis zu 2,2 Prozent.

  • Auch die deutschen Festgeld-Anbieter geizen nicht mit ihren Konditionen. Bei längeren Laufzeiten sind mittlerweile bis zu 3,5 Prozent drin 

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Zinssparer scheinen derzeit ihren Augen nicht mehr zu trauen – die Zinsen für Tages- und Festgeld klettern in längst vergessene Höhen: Die Festgeldzinsen haben sich seit dem Rekordtief im Frühjahr fast versiebenfacht. Der Biallo-Index für einjähriges Festgeld – ein Mittelwert von 70 an biallo.de gemeldeten Angeboten – kratzt bereits an der Ein-Prozent-Marke. So hoch standen die Zinsen seit Anfang 2013 nicht mehr.

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Bis zu 2,2 Prozent für einjähriges Festgeld

Allein in diesem Monat haben wir knapp 40 Meldungen zu Zinserhöhungen von Banken erhalten. Prominentes Beispiel: die Renault Bank Direkt. Die französische Autobank bietet ab sofort 1,90 statt 1,60 Prozent für einjähriges Festgeld. Auch bei den anderen Laufzeiten steigen die Zinsen um jeweils 30 Basispunkte.

Spitzenreiter in unserem Festgeld-Vergleich ist aktuell die französische Crédit Agricole, die den Zins Mitte Oktober von 1,50 auf 2,20 Prozent nach oben geschraubt hat. Auf den weiteren Plätzen folgen die schwedische Klarna mit 2,18 Prozent sowie die österreichische Vakifbank International mit 1,76 Prozent.

 

Bis zu 1,75 Prozent für einjähriges Festgeld aus Deutschland

Unter den Anbietern mit deutscher Einlagensicherung teilen sich aktuell drei Geldhäuser mit jeweils 1,75 Prozent den ersten Rang in unserem Vergleich: die Pbb Direkt (Deutsche Pfandbriefbank), die Bank 11 sowie die Procredit Bank.

Vorteil: Die drei Banken sind neben der gesetzlichen Einlagensicherung auch freiwillig dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) angeschlossen. Dadurch belaufen sich die zusätzlichen Sicherungsgrenzen pro Kunde Stand 26. Oktober bei der

  • Pbb Direct auf 508,0 Millionen Euro,
  • Bank11 auf 43,5 Millionen Euro und
  • Procredit Bank auf 13,5 Millionen Euro.
 

Bis zu 2,55 Prozent für dreijähriges Festgeld aus Deutschland

Bei Laufzeiten von zwei bis drei Jahren machen derzeit die SWK und ABC Bank das Rennen. Die SWK Bank bietet mit 2,35 beziehungsweise 2,55 Prozent zwar jeweils einen Zehntelpunkt mehr als die ABC Bank. Dafür ist die SWK auch nicht der freiwilligen Einlagensicherung angeschlossen. Bei der ABC Bank liegt die zusätzliche Sicherungsgrenze dagegen bei gut 33 Millionen Euro je Einleger.

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Die höchsten Zinsen mit deutscher Einlagensicherung

Wer noch mehr abstauben will, wird bei längeren Laufzeiten fündig. So bietet die ProCredit Bank aktuell 2,90 Prozent für die zehnjährige ZInsbidnung, die Pbb direkt 3,00 Prozent pro Jahr und bei der BKM Bausparkasse Mainz sind sogar 3,50 Prozent drin. 

Familienkredit mit Geldprämien – ab 2,99 Prozent

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Auch wenn die Zinsen am langen Ende im Moment äußerst verlockend erscheinen, sollten Sie nicht Ihre gesamte Munition verschießen, sondern das Geld auch auf kürzere Laufzeiten streuen. Somit wahren Sie die Chance, an weiter steigenden Zinsen zu partizipieren, indem sie den jeweils freiwerdenden Betrag dann zu wahrscheinlich noch höheren Zinsen anlegen können.

Schließlich dürfte die EZB an diesem Donnerstag eine weitere Zinserhöhung von 0,75 Punkten verkünden. Und auch für die Ratssitzung im Dezember erwarten Experten einen Zinsschritt nach oben. Das bedeutet: Ein Ende des aktuellen Aufwärtstrends beim Festgeld ist vorerst nicht in Sicht.

 

Jederzeit kündbar – das Festgeld Plus der FCA Bank

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