Auf einen Blick
  • Eine Bank aus Schweden hat gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit die Zinsen erhöht und bietet ab sofort für einjähriges Festgeld satte 2,84 Prozent pro Jahr.

  • Zudem gibt es einen neuen Spitzenreiter im Tagesgeld-Vergleich aus Spanien. Die spanische Direktbank zahlt aktuell 1,70 Prozent Tagesgeldzinsen.

  • Welche Zinserhöhungen es noch in dieser Woche gegeben hat und welche Angebote dabei besonders herausstechen, lesen Sie in diesem Beitrag.
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Aktuell haben Zinssparer gute Karten: Der schwedische Finanzdienstleister Klarna hat gleich zweimal innerhalb von nur einer Woche an der Zinsschraube gedreht und diesmal die Festgeldzinsen bei einem Jahr Laufzeit kräftig erhöht. Beim sogenannten Festgeld+, das man lediglich über die Klarna-App abschließen kann, winken statt der bisherigen 2,48 Prozent ab sofort 2,84 Prozent pro Jahr. Beim klassischen Festgeld erhöht sich der Zinssatz von 2,48 Prozent auf ebenfalls attraktive 2,76 Prozent. Damit belegen die Schweden unangefochten den ersten Platz im Festgeld-Vergleich von biallo.de.

Sparguthaben sind über die schwedische Einlagensicherung bis zu einer Summe von 1,05 Millionen Schwedische Kronen (SEK) abgesichert, das sind zum Stichtag 1. Dezember 2022 umgerechnet gut 96.000 Euro. Daher sollen Anleger immer auch das Währungsrisiko im Auge behalten.

Wichtig: Beim Festgeld+ wird die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt und es lässt sich ein Freistellungsauftrag einrichten. Außerdem beträgt beim app-basierten Festgeld der Mindestanlagebetrag nur einen Euro, beim normalen Festgeld sind es vergleichsweise hohe 5.000 Euro.

Tagesgeld: Top-Zinsen, täglich verfügbar, sicher und einfach

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Beim Tagesgeld bis zu 1,70 Prozent drin

Seit dieser Woche führt eine Onlinebank aus Spanien den Tagesgeld-Vergleich von biallo.de an – die Suresse Direkt Bank. Sie bietet derzeit allen Kundinnen und Kunden 1,70 Prozent bis zum 31. März 2023 garantiert. Danach ist der Zinssatz variabel – kann sich also wie beim Tagesgeld üblich täglich ändern.

Die Onlinebank gibt Sparerinnen und Sparern ein klares Zinsversprechen: Sollte der Tagesgeldzins während des Aktionszeitraums steigen, bekommen Sie für den Rest der Zeit den höheren Zinssatz. Sollte er fallen, bleibt es bei den 1,70 Prozent. Die Mindestanlage liegt bei einem Euro, maximal lassen sich bis zu einer Million Euro auf dem Tagesgeldkonto parken. Jedoch sollten Anleger die Einlagensicherung beachten: Das Ersparte ist bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Person über die gesetzliche Einlagensicherung Spaniens abgesichert.

 

Opel Bank mit 1,50 Prozent für Neukunden

Die Opel Bank hat ihre Tagesgeldzinsen am 30. November erhöht und bietet Neukunden 1,50 Prozent für ganze drei Monate garantiert. Ab dem vierten Monat gilt dann der Bestandskundenzins von 0,55 Prozent pro Jahr. Als Neukunde gilt, wer in den vergangenen 24 Monaten keine Geldanlage bei der Opel Bank hatte. Zwar ist Opel eine deutsche Traditionsmarke, die Opel Bank S.A. ist aber eine französische Bank. Daher gilt die gesetzliche Einlagensicherung Frankreichs von 100.000 Euro pro Person.

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2022 – das Comeback der Sparzinsen

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen der Zinswende. Seitdem die Europäische Zentralbank anfing, die Leitzinsen zu erhöhen, haben die Zinsen für Tages- und Festgeld einen lange nicht mehr gesehenen Höhenflug hingelegt. Die Tagesgeldzinsen haben sich seit dem Rekordtief Anfang Juli von 0,05 Prozent auf aktuell 0,65 Prozent pro Jahr verdreizehnfacht. Damit liegen sie so hoch wie seit neun Jahren nicht mehr.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Festgeldzinsen. Im April 2022 markierte Festgeld bei einem Jahr Laufzeit das Allzeittief von 0,13 Prozent, aktuell gibt es im Schnitt 1,19 Prozent. Damit haben die durchschnittlichen Festgeldzinsen innerhalb von nur fünf Monaten um satte 815 Prozent zugelegt.

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