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Festgeldzinsen Jetzt Top-Konditionen sichern

Horst Biallo
von Horst Biallo
26.03.2017
Auf einen Blick
  • Ein Festgeldkonto ist auch aktuell immer noch eine lohnende Anlage für den sicherheitsbedürftigen Anleger  – auch wenn die Zinsen heute deutlich geringer ausfallen, als noch vor einigen Jahren. Positiv: Die Inflationsrate des letzten Jahres rangiert deutlich unter den Zinsen der Spitzenanbieter.
  • Die Festgeldzinsen sind die wichtigsten Drehschrauben beim Festgeldkonto – hier gilt für Sie: vergleichen, vergleichen, vergleichen! 
  • Die Höhe der Festgeldzinsen hängt vor allem von der Laufzeit ab. 
  • Achten Sie beim Abschluss eines Festgeldkontos auch darauf, ob das Zinsniveau sich im Laufe der Zeit verändern wird und Sie Ihr gesamtes Vermögen lieber stückeln. 
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Festgeldzinsen: Die wichtigsten Infos im Überblick

Ein Festgeldkonto stellt für Anleger nach wie vor eine sehr sicherer Anlageform dar. Die hohe Sicherheit haben Sie vor allem dank der gesetzlichen Einlagensicherung: Bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde sind gesichert. Das gilt natürlich auch für Ihr Festgeld und Ihre Festgeldzinsen. Wenn Sie eine höhere Summe anlegen möchten, lohnt es sich, diese auf mehrere Banken aufzuteilen.


Funktionsweise eines Festgeldkontos und die Rolle der Zinsen


Bei einem Festgeldkonto wird das Geld über einen bestimmten Zeitraum zu einem vereinbarten Zinssatz angelegt. Wenn die Zinsen gerade niedrig sind, sind auch die Festgeldzinsen entsprechend. Aber: Sollte der Zinssatz im Laufe der Zeit weiter sinken, bleiben Ihre Festgeldzinsen gleich. Als Auszahlungsvariante bei Ihren Festgeldzinsen sollten Sie die Variante "Zinszahlung zum Jahresende" wählen, denn so können Sie Ihren Sparerpauschbetrag voll ausschöpfen.

An das Geld auf Ihrem Festgeldkonto kommen Sie während der Laufzeit eigentlich nicht heran. Es gibt aber Ausnahmen. Nämlich besonders wichtige Gründe. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie arbeitslos werden und Hartz IV empfangen.

Festgeldzinsen: Noch immer wichtig für den Inflationsausgleich

Wie hoch die Festgeldzinsen ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt natürlich die aktuelle Marktlage eine Rolle. Sowohl die Zinslage auf dem nationalen als auch dem internationalen Geldmarkt haben einen Einfluss. Die Hauptrolle hat dabei ganz klar der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), der das allgemeine Zinsniveau prägt.

Der Einfluss der Finanzkrise auf die Festgeldzinsen 

Das zeigt sich auch, wenn man auf die Zinsentwicklung der letzten Jahre blickt. Zwischen 2005 und 2014 zahlten die Banken bei Laufzeiten zwischen einem und zwei Jahren im Durchschnitt 2,6 Prozent Festgeld-Zinsen. Doch schaut man sich die Jahre im Einzelnen an, wird der Einfluss der Finanzkrise deutlich: Noch im Jahr 2008 bekamen deutsche Anleger bei einer Anlagedauer von zwei Jahren 4,6 Prozent für ihr Festgeld und legten insgesamt mehr als 30 Milliarden Euro an. Doch das Vertrauen in die Banken wurde erschüttert – und das hatte einen Einfluss auf die Festgeld-Zinsen: Im Jahr 2014 gab es nur noch ein Prozent Rendite auf das Festgeld – und nur noch acht Milliarden Euro wurden angelegt.

Viele Sparer sattelten auf Tagesgeldkonten um. Was sie damals nicht wussten: Die Zinsen fielen weiter und im Gegensatz zum Tagesgeld kann das Festgeld noch immer einen Großteil der Inflationsverluste ausgleichen. Für Sie lohnt es sich also, in Festgeldkonten zu vertrauen und mit unserem Festgeld Vergleich das Maximum an Zinsen herauszuholen.



Doch wie holen Sie das Maximum aus Ihren Festgeld-Zinsen heraus? 

Der wichtigste Einflussfaktor auf die Höhe Ihrer Festgeld-Zinsen ist heute die Laufzeit. Je länger Sie das Geld anlegen, desto höher ist der Zins.

Fragen Sie vor Abschluss: Wann werden die Zinsen gezahlt? Meist erst zum Ende der Laufzeit. Einige Banken zahlen diese jedoch jährlich. Wer sich dieses Geld am Ende des Jahres nicht ausschütten, sondern stehen lässt, erzielt einen Zinseszinseffekt.

Beachten Sie die Zinshistorie bei den Festgeld Zinsen

Wenn es um die Festgeldzinsen geht, lohnt sich vor allem auch ein Blick auf die Zinshistorie. Denn diese zeigt Ihnen, wie sich die Zinsen im Laufe der letzten zwölf Monate verändert haben und wo die Entwicklung möglicherweise hingeht.

Biallo Index
Festgeld 25.000 € 12 Monate
Chart Festgeld 25.000 € 12 Monate
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Sie sehen anhand dieses Charts, dass die Zinsentwicklung in den vergangenen Monaten runtergegangen ist. Das sieht erst einmal negativ aus. Doch Sie sollten sich vor Augen führen, dass die Inflationsrate in Deutschland aktuell gerade noch bei 0,4 Prozent liegt. Das heißt für Sie: Gute Festgeldzinsen von etwa 1 Prozent bieten Ihnen zu diesen Zeiten immer noch eine gute Rendite bei risikofreier Geldanlage. Wenn Sie hier auf eine mittelfristige Laufzeit setzen, sorgen Sie selbst für einen idealen Inflationsschutz. 

Zinsausblick

Die Nullzinspolitik der EZB zeigt Ihre Auswirkungen und das wird laut Experten auch noch bis mindestens Mitte 2019 so bleiben. Die „Welt“ hat führende Kapitalmarktexperten von deutschen und internationalen Banken zu Ihrer Einschätzung der Zinsentwicklung befragt. Das Ergebnis: Keiner der Experten rechnet damit, dass die EZB sich vor dem Jahr 2017 von ihrer derzeitigen Zinspolitik abkehrt und die Sätze anheben könnte. Im Durchschnitt rechnen Experten erst im Jahr 2018 mit einer Wende, manche sogar erst im Jahr 2019.

Das bedeutet für Sie: Die Zinssätze kennen aktuell eher eine Richtung nach unten. Wenn Sie also aktuell Ihr Geld ohne Risiko auf ein Festgeldkonto anlegen möchten, sind Sie gut beraten, sich die aktuellen Festgeldzinsen zu sichern. Denn der Trend geht aktuell eher nach unten. 

Häufige Fragen zum Thema Festgeldzinsen

Kann ich mein Geld auf dem Festgeldkonto frühzeitig abheben?

Nein, das können Sie in aller Regel nicht. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die das erlauben – wie etwa der Bezug von Hartz IV oder die drohende Pleite Ihrer Bank. 

Doch: Zwar können Sie das eigentliche Guthaben nicht vorzeitig abheben. Wohl aber die Sparzinsen des letzten Jahres. Bis Ende Februar des Folgejahres können Sie die Ihrem Konto gutgeschriebenen Sparzinsen aus dem Vorjahr problemlos abheben. Falls das nicht fristgerecht geschieht, wird das Geld Ihrem Kapital zugerechnet. Dann ist es bis zum Ende der Laufzeit ebenso wenig kündbar wie der ursprüngliche Sparbetrag. 

Muss ich die Erträge, die ich durch die Festgeld-Zinsen erhalte, versteuern?

Grundsätzlich ja. Denn Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungssteuer. Allerdings können Sie einen Freistellungsauftrag erteilen und so dafür sorgen, dass Ihnen die gesamten Festgeldzinsen erhalten bleiben. Der Freistellungsauftrag hilft Ihnen dabei, Ihren Sparerpauschbetrag wahrzunehmen und somit Erträge von bis zu 801 Euro ohne steuerliche Abzüge einzustreichen. Für Ehepaare gilt der doppelt so hohe Satz.

Was bringt mir mehr: Tagesgeld- oder Festgeld-Zinsen?

Sowohl Tagesgeld- als auch Festgeldkonten gelten als sichere Anlageformen. Der Hauptunterschied liegt darin, dass Sie auf das Geld auf einem Tagesgeldkonto jederzeit zurückgreifen können und das Geld auf dem Festgeldkonto für die gewählte Laufzeit nicht verfügbar ist. Allerdings sind die Festgeldzinsen höher. Sie sollten Tagesgeld in Höhe von zwei oder drei Nettomonatsgehältern als Reserve für Notfälle anlegen und den Rest in Festgeld.

Wie hoch sind die Festgeldzinsen?

Wie hoch die Festgeldzinsen sind, hängt von vielen Faktoren ab, am meisten von der Laufzeit. Je länger die ist, desto höher sind die Zinsen.

Wie hilft mir ein Freistellungsauftrag?

Den Freistellungsauftrag erteilen Sie Ihrer Bank und sichern sich so, dass Ihr Kapital bis zu 801 Euro (das ist die Höhe des Sparerpauschbetrags) steuerfrei bleibt, bei Ehepaaren bis 1.602 Euro. Nur Zinsen darüber werden besteuert.

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Herausgeber und Gründer biallo.de
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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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