Arbeitslosengeld Arbeitslosengeld

von
10.03.2016
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Arbeitslosengeld

Das Arbeitslosengeld (Alg) bietet Ihnen bei Verlust der Arbeit eine soziale Absicherung. Dabei handelt es sich um eine Leistung der Arbeitslosenversicherung, die ihr Einkommen ersetzt. Das Alg unterscheidet sich vom sogenannten Arbeitslosengeld 2, das der Grundsicherung von Erwerbsfähigen dient. In der Umgangssprache wird das Arbeitslosengeld auch deswegen Alg 1 genannt. Wir haben für Sie die wichtigsten Merkmale des Arbeitslosengeldes zusammengefasst und mit unserem Rechner können Sie die voraussichtliche Höhe bestimmen.

Arbeitslosengeld: Wer hat Anspruch?

Die Agentur für Arbeit zahlt nach Prüfung Arbeitslosengeld, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

  • sie sind arbeitslos
  • sie haben sich bei der Agentur für Arbeit persönlich arbeitslos gemeldet und
  • sie haben die Anwartschaftszeit erfüllt

Bei der Arbeitslosmeldung müssen Sie spätestens am ersten Tag der Beschäftigungslosigkeit (frühestens drei Monate vor zu erwartender Arbeitslosigkeit) persönlich bei der Agentur für Arbeit vorbei schauen. Welche Dienststelle ist für sie verantwortlich? Bei der Bundesagentur unter www.arbeitsagentur.de finden Sie im Internet Ihre zuständige Agentur für Arbeit.
Die Anwartschaftszeit gilt als erreicht, wenn Sie mindestens zwölf Monate in der Arbeitslosenversicherung als Arbeitnehmer oder aus sonstigen Gründen versicherungspflichtig waren (z. B. Elternzeit).

Arbeitslosengeld: Wie erklärt sich die Höhe?

Bei der Höhe des Arbeitslosengeldes sind für die Agentur für Arbeit folgende Kriterien von Bedeutung:

  • das beitragspflichtige Arbeitsentgelt, das Sie in der letzten Beschäftigung vor Entstehung Ihres Leistungsanspruches zuletzt durchschnittlich erzielt haben
  • das Vorhandensein eines Kindes im Sinne des Einkommensteuergesetzes
  • die zu berücksichtigende Lohnsteuerklasse.

Das Arbeitslosengeld wird pro Kalendertag berechnet (Tagesbetrag) und wird bei einem vollen Kalendermonat mit 30 Tagen angesetzt.

Arbeitslosengeld: Wonach richtet sich die Dauer?

Für die Dauer des Bezuges von Arbeitslosengeld sind zwei Merkmale entscheidend:
Die versicherungspflichtige Beschäftigung innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Meldung zur Arbeitslosigkeit und das Alter beim Leistungsanspruch.
Wer noch nicht 50 Jahre alt ist oder weniger als 30 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, erhält maximal ein Jahr lang Arbeitslosengeld:

versicherungspflichtiges Verhältnis
von mindestens … Monaten
Maximale Bezugsdauer von Alg in Monaten
126
168
2010
2412


Bei einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis von über zwei Jahren und einem Lebensalter über 50 Jahre können Sie unter bestimmten Voraussetzungen
länger Arbeitslosengeld beziehen:

versicherungspflichtiges Verhältnis von mindestens … Monatennach Vollendung des … LebensjahresBezugsdauer von Alg in Monaten
305015
365518
485824


Ihre Meinung ist uns wichtig
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de