Virtuelle Währung

Börsenaufsicht lehnt Bitcoin-ETF ab

Update: 13.03.2017
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Auf einen Blick
  • Der Antrag auf Zulassung eines Bitcoin-ETF ist bei der US-Börsenaufsicht SEC abgeblitzt.
Anfällig für Tricksereien: Der Markt für die digitale Währung Bitcoin unterliegt keiner Aufsicht.

Der Ausschlag fiel heftig aus. Kaum, dass die Nachricht in der Welt war, stürzte der Kurs der Krypto-Währung um 18 Prozent ab. Bei knapp über 1000 US-Dollar fing sie sich wieder, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC die Zulassung eines Bitcoin-ETF abgelehnt hatte.

Die Entscheidung der SEC war mit großer Spannung erwartet worden. Anleger rechneten für den Fall einer Zulassung mit einem kräftigen Kursanstieg. Von einem Sprung über die 2000-Dollar-Marke war die Rede. Die SEC begründete ihre Ablehnung damit, dass der Markt für die digitale Währung nicht reguliert sei. Es gebe keinen effektiven Schutz vor Manipulationen.

Beantragt hatten den Indexfonds die Brüder Winklevoss. Nach der Schlappe wollen die Betreiber der Bitcoin-Börse Gemini nicht aufgeben. "Wir haben die Reise vor fast vier Jahren begonnen. Und wir sind entschlossen, sie zu Ende zu bringen", sagte Tyler Winklevoss gegenüber Medienvertretern.

Er und sein Bruder Cameron sind nicht die einzigen, die einen Bitcoin-ETF auf den Markt bringen wollen. Berichten zufolge liegen der SEC drei weitere, ähnliche Anträge zur Prüfung vor.

Der Kursausschlag der Währung nach unten hielt nicht lange an. Inzwischen liegt der Wert des Bitcoin wieder über 1.125 Dollar. (mfi)

Lesen Sie auch: Kommt bald der erste Bitcoin-ETF?

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