Diese Online-Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne

Geldanlage Diese Online-Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne

Max Geißler
von Max Geißler
07.06.2018
Auf einen Blick
  • ETF-Sparpläne sind eine ideale Anlageform für den langfristigen Kapitalaufbau.

  • Neben dem passenden ETF kommt es beim Fondskauf vor allem auf niedrige Gebühren an.

  • Viele Banken ermöglichen dank langfristiger Aktionen, jede Menge Ordergeld zu sparen.
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Im Einkauf liegt der Gewinn – mit dieser Faustformel ist schon so mancher Kaufmann reich geworden. Was für den Handel gilt, gilt auch für die Geldanlage. Je geringer die Kosten beim Erwerb von Fonds oder anderen Wertpapieren, desto eher kommt das Investment in die Gewinnzone und desto höher ist der Sparertrag. Das ist auch bei Sparplänen der Fall, obwohl hier der Vorteil des Cost-Average-Effekts mindestens ebenso wichtig ist.

Fondssparpläne sind für den Vermögensaufbau über lange Sparzeiträume hinweg bestens geeignet. Laut Fondsverband BVI erzielten Sparpläne mit deutschen Aktien in den vergangenen 15 Jahren im Schnitt 8,2 Prozent Rendite, binnen 25 Jahren sind es 6,8 Prozent. Aus monatlich 200 Euro wurden so 69.000 bzw. 152.000 Euro.

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Wo kauft man ETF günstig ein?

Bei Fondssparplänen kaufen Anleger monatlich Anteile. Der Kauf kostengünstiger ETFs über die Börse. Hierfür berechnet die Bank eine Ordergebühr. Die Gebühr ist von Bank zu Bank unterschiedlich hoch. Günstige Geldhäuser berechnen pauschal 1,50 Euro pro Sparplan-Ausführung, zum Beispiel DKB, Postbank oder Flatex. Andere verlangen prozentuale Gebühren in Abhängigkeit von der Orderhöhe.

So berechnen zum Beispiel Consorsbank 1,50 Prozent vom Kurswert, ING-Diba 1,75 Prozent und S-Broker 2,50 Prozent. Wieder andere fordern eine Grundgebühr plus Prozente, etwa Maxblue mit 2,50 Euro Grundgebühr zuzüglich 0,40 Prozent vom Kurswert.

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ETF dank Top-Preisaktion zum Nulltarif

Immer wieder ermöglichen Preis-Aktionen, Sparpläne ohne Orderentgelt auszuführen. Anleger können dann für eine gewisse Zeit kostenlos ETF-Anteile erwerben. Das lohnt sich. Sparkassenkunden, die jeden Monat für 200 Euro ETF-Anteile bei S-Broker kaufen, sparen binnen eines Jahres immerhin 60 Euro. Null-Preis-Aktionen sind häufig im Umfang und in der Zeitdauer beschränkt.

In der Regel sind die Aktionen an bestimmte Fonds geknüpft, die damit von der jeweiligen Fondsgesellschaft gesponsert werden. Sparer müssen sich dann erkundigen, wie lange die Aktion anhält oder ob sie zunächst unbefristet läuft und ob die Aktion gegebenenfalls auch für ETFs anderer Anbieter gilt. Um den ETF-Kauf zu erleichtern, hier ein Überblick, bei welcher Bank ETF-Sparpläne derzeit zum Nulltarif zu haben sind.

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DKBDie Deutsche Kreditbank bietet über 180 ETF-Sparpläne der Investmentgesellschaften Amundi, Comstage und Lyxor zum Nulltarif an. Die Aktion ist zunächst bis zum 31. Dezember 2018 befristet, sie kann aber durchaus verlängert oder vorzeitig beendet werden. Kostenbefreit sind alle Sparpläne ab einer Sparrate von 50 Euro. Für andere Produkte gilt der Verzicht auf die Ausführungsentgelte nicht.

Consorsbank: Auf unbestimmte Zeit profitieren Anleger von bestimmten ETFs bei der Consorsbank. Dort gibt es alle sparplanfähigen ETFs von db x-trackers zum Nulltarif. Begünstigt sind alle Sparpläne ab einer Sparrate von monatlich 25 Euro, egal ob neu abgeschlossen oder bereits bestehend. Ebenfalls ohne Kaufgebühr gibt es ETF-Anteile der Gesellschaft Lyxor. Die Aktion ist zeitlich befristet, und zwar zunächst bis zum 31. Dezember 2019. In Stein gemeißelt ist das Ende aber nicht, die Lyxor-Aktion kann auch verlängert werden.

Comdirect: Deutschlands zweitgrößte Direktbank bietet 90 ausgewählt ETFs der Gesellschaften Lyxor, Xtrackers, Vanguard und Franklin Templeton kostenfrei im Sparplan-Verfahren zum Kauf. Bedingung ist, dass Anleger mindestens 25 Euro monatlich investieren. Die Aktionen der jeweiligen ETF-Anbieter sind bis auf Weiteres unbefristet.

S-BrokerDer Online-Broker der Sparkassen bietet derzeit verschiedene Free-Buy-Aktionen mit den Kooperationspartnern Deka, UBS, Comstage und ETF Securities. Anleger können insgesamt 163 von 605 sparplanfähigen ETFs ohne Orderentgelt erwerben. Während die Angebote von Deka, UBS und Comstage zeitlich nicht limitiert sind, endet die Aktion für ETF Securities am 30. Juni 2018.

Die maximalen Sparplanraten für die Aktionen betragen 500 Euro, beim Kooperationspartner ETF Securities 200 Euro. Für Beträge darüber fallen die üblichen Orderentgelte in Höhe von bis zu 2,50 Prozent vom Kurswert an.

Volkswagen Bank: Bei der VW-Bank lohnen sich ETF-Sparpläne ohne Ordergebühren ganz besonders. Das liegt an den ansonsten anfallenden Orderkosten, die mit 3,50 Euro plus 0,5 Prozent vom Kurswert vergleichsweise hoch sind. Wer sich dagegen für einen ETF-Sparplan der Anbieter Lyxor oder db x-trackers entscheidet, kommt ohne Transaktionsgebühren davon. Auf Jahressicht spart ein Anleger mit einer monatlichen Sparrate von 200 Euro immerhin 54 Euro an Ordergebühren. Positiv: Der Aktionszeitraum ist bis auf Weiteres unbefristet. Die Mindestsparrate beträgt 50 Euro.

Flatex: Einer der größten deutschen Flatfee-Broker bietet mit knapp 800 ETF-Sparplänen eine vergleichsweise riesige Auswahl. Fast die Hälfte davon, nämlich 350, erhalten Anleger ohne Ordergebühren, und das zeitlich unbefristet. Dies betrifft Sparpläne der Fondsgesellschaften Comstage, Lyxor und Xtrackers. Sparpläne können ab 50 Monatsrate eingerichtet werden. Möglich sind aber auch Überweisungen aller drei, sechs und zwölf Monate. Achtung: Guthaben auf dem Verrechnungskonto werden mit einem Negativzins von 0,4 Prozent pro Jahr belastet.

1822 direkt: Die Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse bietet 525 sparplanfähige ETF. Kunden von 1822 direkt können bei allen 67 sparplanfähigen ETFs von Comstage die Ausführungsgebühr sparen. Voraussetzung dafür ist, dass man bis zum 31. Dezember 2018 einen ETF-Sparplan von Comstage abschließt. Los geht’s ab 50 Euro pro Monat. Die Aktion gilt jeweils für 24 Monate nach der ersten Sparplanausführung.

Maxblue: Der Online-Broker der Deutschen Bank offeriert Kunden mehr als 130 sparplanfähige ETFs. Exakt 93 Stück davon sind ohne Ordergebühren erhältlich. Es handelt sich dabei um die ETFs von Comstage und Xtrackers. Bereits 50 Euro reichen für den Start eines Wertpapier-Sparplans aus, egal ob monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder mit jährlicher Rate. Die Aktion ist bis auf weiteres unbefristet.

Onvista Bank: Die Comdirect-Tochter Onvista bietet mit 85 verfügbaren Sparplan-ETFs eine geringere Anzahl als das Mutterhaus. Positiv: Alle angebotenen sparplanfähigen ETFs sind gebührenfrei erhältlich. Die Sparplan-Rate muss monatlich oder vierteljährlich ausgeführt werden. Die Aktion ist zeitlich unbefristet.

Hinweis: Manche Anbieter sind nicht verlinkt, da sie über uns derzeit keine neuen Kunden akquirieren wollen. Wie wir uns finanzieren, haben wir in der Rubrik "Über uns" transparent dargestellt.

Biallo-Lesetipp

Wer seine Geldanlage nicht komplett selbst gestalten will oder kann, für den sind die sogenannten Robo-Advisor eine geeignete Alternative. Die digitalen Vermögensverwalter bieten auch monatliche Sparpläne. Die Vermögensverwaltung gibt es bereits für unter einem Prozent des Anlagevolumens – inklusive Transaktionskosten, Konto- und Depotführung. Wie die digitalen Vermögensverwalter genau funktionieren, lesen Sie in unserem Ratgeber Robo-Advisor.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de