Bitcoin: 50 Prozent Verlust in vier Wochen

Kryptowährung Bitcoin: 50 Prozent Verlust in vier Wochen

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
16.01.2018
Auf einen Blick
  • China und Südkorea gehen verstärkt gegen Bitcoin vor. 

  • Der Bitcoin-Kurs bricht um mehr als 25 Prozent ein.

  • Auch die Bundesbank fordert eine Regulierung der Kryptowährungen.
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Gerüchte um Verbote und Regulierungsmaßnahmen sind wahres Gift für den Bitcoin-Kurs. Vor allem, dass gerade die beiden Bitcoin-Hochburgen China und Südkorea jetzt gegen die Kryptowährung vorgehen, dürfte derzeit etlichen Anlegern schlaflose Nächte bereiten.

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Am Dienstag verliert der Bitcoin zwischenzeitlich mehr als ein Viertel seines Wertes und markiert am späten Abend das vorläufige Tagestief bei knapp 8.200 Euro. Damit belaufen sich die Kursverluste seit dem Allzeithoch am 17. Dezember 2017 bei 16.900 Euro auf mehr als 50 Prozent.

Aber nicht nur für den Krypto-Primus geht es bergab, auch andere Digitalwährungen wie Ethereum oder Ripple, die mit dem Bitcoin-Kurs zusammenhängen, verzeichnen starke Verluste.

Angesichts des hohen Energieverbrauchs möchte die Regierung in Peking das sogenannte Schürfen neuer Bitcoin-Thaler verbieten. Südkorea geht sogar noch weiter. Vergangene Woche kündigte Justizminister Park Sank-ki an, dass die Regierung ein Verbot für den Handel mit Kryptowährungen vorbereite.

Bundesbank fordert Regulierung

Auch die Bundesbank fordert eine härtere Gangart gegen die Computer-Devisen: "Der Staat hat die Aufgabe, schützenswerte Interessen des Einzelnen und des Gemeinwohls zu bewahren", sagte Joachim Würmeling, Vorstandsmitglied der Bundesbank, am Montag in Frankfurt. "Kryptowährungen werden deshalb über kurz oder lang Gegenstand von Gesetzgebung werden, ob zum Beispiel zum Verbraucherschutz oder zu Steuerfragen."

Die Europäische Union hat bereits im Dezember einen ersten Schritt zur Regulierung von Kryptowährungen unternommen. Anleger sollen laut einer neuen Geldwäscherichtlinie künftig nicht mehr anonym bleiben können, wenn sie ihr digitales in staatliches Geld umtauschen.

Biallo-Lesetipp

Die jüngste Entwicklung bei den Kryptowährungen erinnert stark an die große Dotcom-Blase, die im März 2000 platzte. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel "Bitcoin: Wer hoch fliegt, fällt tief".

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de