Bitcoin: Elliott-Wellen kündigen Turbulenzen an

Kryptowährungen Bitcoin: Elliott-Wellen kündigen Turbulenzen an

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
29.08.2018
Auf einen Blick
  • Der Bitcoin-Kurs hat seit dem 23. August prozentual zweistellig zugelegt. Experten begründen den jüngsten Kursanstieg mit einem sogenannten Short Squeeze.

  • Krypto-Anleger sollten sich allerdings nicht in Sicherheit wiegen. Denn die seit Dezember 2017 laufende Korrektur scheint noch nicht ausgestanden.
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Erst die Absage, dann die Entwarnung – die US-Börsenaufsicht SEC hat in der vergangenen Woche für viel Verwirrung unter Krypto-Anlegern gesorgt. Am 22. August teilte die SEC mit, dass sie neun Anträge für drei Bitcoin-ETFs abgelehnt hat. Einen Tag später dann vermeldete die Nachrichtenagentur Reuters, dass die SEC ihre Entscheidung noch mal überprüfen wird. In der Folge startete der Bitcoin-Kurs seine Aufholjagd und legte innerhalb weniger Tage knapp zwölf Prozent zu.

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Experten begründen den jüngsten Kursanstieg auch mit einem sogenannten Short Squeeze. Das ist die Situation, wenn Leerverkäufer, die auf fallende Kurse gesetzt haben, ihre Short-Positionen schließen und sich am Markt neu eindecken müssen. Das sorgt kurzfristig für eine erhöhte Nachfrage, was die Kurse gewöhnlich steigen lässt.

Wie geht es weiter?

Krypto-Anleger sollten nicht verfrüht in Jubelstürme ausbrechen. Denn in der Regel ist es so, dass nach einer Short-Eindeckung die Kurse wieder fallen, da die Nachfrage gesättigt ist.

Laut Charttechniker Rüdiger Maaß von elliottwaver.de befindet sich der Bitcoin-Kurs im langfristigen Chartbild derzeit in einer vierten Welle, die bei rund 20.000 US-Dollar im Dezember 2017 ihren Anfang nahm. "Gewöhnlich endet eine vierte Welle nach einem Rücklauf von 38,2 beziehungsweise 50 Prozent. Der bisherige Rücklauf liegt bei 70 Prozent, womit hier eigentlich nicht mehr viel Spielraum nach unten ist."

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Im kurzfristigen Chartbild sei zudem ein "fallendes diagonales Dreieck" erkennbar. "Diese Formation gehört zur Familie der Abschlussmuster, welche häufig Trendwenden einleiten", erklärt Maaß. Kurzfristig könnte die Zwischenerholung in den nächsten Tagen noch bis 7.500 US-Dollar laufen. "Danach erwarte ich weiter fallende Kurse. Hier sind durchaus neue Tiefs bis knapp 5.000 US-Dollar möglich, was dann aber auch das Ende der seit 2017 laufenden Korrektur bedeuten würde. Im Anschluss ist mit stark steigenden Kursen bis 11.000 US-Dollar zu rechnen."

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Biallo-Tipp

Die Redaktion von biallo.de warnt vor einem Investment in Bitcoins. Die Anlage ist hochriskant, die Gefahr eines Totalverlusts immens. Zudem kann die Währung für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Anleger sollten getreu dem Motto verfahren: Kaufe nur, was Du kennst!

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de