Bitcoin: Nach "Wolf of Wall Street" meldet sich jetzt Goldman zu Wort

Kryptowährung Bitcoin: Nach "Wolf of Wall Street" meldet sich jetzt Goldman zu Wort

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
08.11.2017
Auf einen Blick
  • In dieser Woche hat die Kryptowährung Bitcoin die Marke von 7.500 US-Dollar geknackt.

  • Analysten der US-Großbank Goldman Sachs erwarten bis zum Jahresende einen Bitcoin-Preis von mehr als 8.000 US-Dollar.

  • Zahlreiche Währungs- und Anlageexperten warnen vor einer Blase, die jederzeit platzen könnte.
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Der Bitcoin-Hype nimmt keine Ende: In dieser Woche hat die Kryptowährung die Marke von 7.500 US-Dollar geknackt - und das Erreichen der 8.000 Dollar Marke scheint nun in greifbarer Nähe. Danach dürfte der Höhenflug allerdings erstmal ein Ende haben. Das zumindest behaupten die Analysten Sheba Jafari und Jack Abramowitz von der US-Großbank Goldman Sachs.

In einem Schreiben warnen die Charttechniker vor einer Wette auf einen Bitcoin-Preis von mehr als 8.000 Dollar. Der Markt habe "eine impulsive Rally seit dem Knacken der 6.000-Dollar-Marke gezeigt", schreiben sie. "Als nächstes rücken 7.941 US-Dollar in den Fokus." Auf diesem Niveau dürfte die Digitalwährung den Analysten zufolge allerdings erst einmal verharren.

Sie begründen ihre Einschätzung mit der sogenannten Elliott-Wellen-Theorie. Demnach würden Investoren ihre Entscheidungen aus massenpsychologischer Sicht in der Regel in fünf "Wellen" treffen, die jeweils zwischen Optimismus und Pessimismus schwanken. Laut Jafari befinde sich der Bitcoin derzeit in der fünften Welle.

Das bedeutet: Die Kryptowährung werde als nächstes eine längere Zeit auf der prognostizierten 7.941-Dollar-Marke pausieren. Im Anschluss dürfte die Computer-Währung allerdings weiter steigen, so die Experten. Ihren Prognosen nach könnte Bitcoin zum Jahresende weit oberhalb der 8.000-Dollar-Marke liegen.

Bitcoin mit prominenten Kritikern

Ob JP Morgan-Chef James Dimon, Investmentlegende Warren Buffett oder "Wolf of Wall Street" Jordan Belfort – die Liste der Bitcoin-Kritiker ist lang und prominent. Im September ätzte JP Morgan-CEO James Dimon gegen den Bitcoin. Es sei die größte Spekulationsblase der Geschichte, "schlimmer als die Tulpenzwiebeln".

Auch Börsenguru Warren Buffett ist die Digitalwährung alles andere als geheuer. Gegenüber dem Forbes-Magazin erklärte er, dass man dem Bitcoin keinen Eigenwert geben könne, da es keine Anlage sei, die echte Werte produziere. Für Buffet steht fest: Es handelt sich hierbei um eine gigantische Blase!

"Wolf of Wall Street" schlägt Alarm

Jordan Belfort, besser bekannt als der "Wolf der Wall Street", schließt sich seinen prominenten Kollegen an: "Es ist der größte Betrug aller Zeiten, ein solch riesiger, gigantischer Betrug, der uns allen noch um die Ohren fliegen wird. Es ist weit schlimmer als alles, was ich je getan habe”, sagte Belfort gegenüber der Financial Times.

Er muss es wissen: Belfort hatte während der 1990er Jahre mit Wertpapierbetrügereien und Geldwäsche ein Millionenvermögen angehäuft und musste neben Reparationszahlungen in Millionenhöhe eine Gefängnisstrafe absitzen.

Biallo-Tipp

Biallo.de warnt vor einem Investment in Bitcoins. Die Anlage ist hochriskant, die Gefahr eines Totalverlusts immens. Zudem kann die Währung für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Anleger sollten getreu dem Motto verfahren: "Kaufe nur, was Du kennst". Wer nichts mit Kursschwankungen anfangen kann, sollte sein Erspartes besser in ein solides und sicheres Festgeld oder Tagesgeld investieren.

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit Januar 2016 ist er Volontär.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de