Deutsche Wirtschaft und Inflation ziehen an

Konjunktur Deutsche Wirtschaft und Inflation ziehen an

14.02.2017
Auf einen Blick
  • Die deutsche Wirtschaft legt im vierten Quartal 2016 einen Schlussspurt hin. Die Inflation wächst so stark wie seit Juli 2013 nicht mehr.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Konsum und Bauboom sei Dank – die deutsche Wirtschaftsleistung stieg von Oktober bis Dezember 2016 um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Im dritten Jahresviertel war das BIP nur um 0,1 Prozent gewachsen. Auf das Gesamtjahr gerechnet betrug das Plus 1,9 Prozent (kalenderbereinigt 1,8 Prozent). Das war der stärkste Anstieg seit fünf Jahren.

Ökonomen der Bundesbank erwarten, dass die deutsche Wirtschaft 2017 ihr Tempo halten kann. Allerdings dürften sich die privaten Ausgaben demografisch bedingt in den kommenden Jahren etwas abschwächen. Laut Dezemberprognose rechnen die Bundesbank-Volkswirte für die Jahre 2018 und 2019 mit einem BIP-Wachstum von 1,6 beziehungsweise 1,5 Prozent.

Auch die aktuellen Inflationsdaten decken sich mit den ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes von Mitte Januar. Demnach kletterten die Verbraucherpreise im Januar um 1,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Das war die höchste Inflationsrate sei Juli 2013. Im Vergleich zum Dezember 2016 sank der Verbraucherpreisindex im Januar 2017 um 0,6 Prozent.

(SJS)

Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de