Diese Online-Broker bieten attraktive Neukunden-Angebote

Wertpapierhandel Diese Online-Broker bieten attraktive Neukunden-Angebote

Sebastian Schick
von Sebastian Schick Kevin SchwarzingerInes Baur
13.09.2018
Auf einen Blick
  • Einige Online-Broker locken mit attraktiven Neukundenprogrammen.
  • Am günstigsten traden Neukunden bis Jahresende bei der ING-Diba - ab 2,90 Euro pro Trade.

  • Comdirect wirbt Neukunden mit der Verlosung von 31 iPads.
  • Bei der Wahl eines Online-Brokers sollten Anleger die Preis- und Leistungsverzeichnisse im Hinblick auf ihre Tradingaktivitäten und Bedürfnisse genau vergleichen.
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Die Gebühren im Wertpapierhandel wirken sich negativ auf die Rendite aus. Hohe Kosten schmälern langfristig den Zinseszinseffekt beim Vermögensaufbau. Wer ähnlich wie beim Tagesgeld die zahlreichen Neukundenangebote nutzt und regelmäßig zwischen den Anbietern wechselt, optimiert seine Rendite.

Consorsbank lockt mit 3,95 Euro pro Trade 

Bei der Consorsbank können Neukunden zwölf Monate lang für 3,95 Euro pro Trade handeln. Und zwar bis zu einem Volumen von 20.000 Euro pro Trade und Teilausführung über den Börsenplatz Tradegate. Für Beträge darüber hinaus und bei allen anderen inländischen Börsen berechnet die Consorsbank eine Grundpauschale von 4,95 Euro pro Trade sowie eine Provision von 0,25 Prozent vom Ordervolumen, maximal 69,00 Euro. Die zweite Teilausführung ist dann kostenlos. Hinzu kommen noch Handelsplatzgebühren (1,50 Euro für Xetra und 2,50 Euro für Regionalbörsen) sowie eventuell anfallende fremde Spesen. Depot- und Kontoführung sind kostenlos.

Der Aktionspreis gilt nicht für direkte Wertpapiergeschäfte mit Kapitalanlagegesellschaften, den Devisenhandel sowie für Käufe und Verkäufe von Futures, Optionen und CFDs. Alle Trades über Tradegate, die online oder über das Service-Portal erteilt werden, werden mit 3,95 Euro abgerechnet, zuzüglich eventuell anfallender Fremdspesen (zum Beispiel Einschreibegebühr für deutsche Namensaktien). Consorsbank-Kunden können Derivate, Hebelprodukte und ETFs der "StarPartner" BNP Paribas, Commerzbank, DZ Bank und HSBC über den Börsenplatz Tradegate für 4,95 Euro pro Trade handeln – ohne Mindestordervolumen. Den Kunden steht die ActiveTrader-Software der Consorsbank gratis zur Verfügung. 

Neukunden sind alle Privatpersonen, die in den vergangenen sechs Monaten kein Konto oder Depot bei der Consorsbank beziehungsweise BNP Paribas S.A. geführt haben. Die Aktion ist zeitlich nicht begrenzt.

Für junge Leute von 18 bis 25 Jahren bietet die Consorsbank weiterhin das "Young Trader-Konto" an. In dieser Altersklasse können Neukunden bis zum 27. Geburtstag für 4,95 Euro pro Trade handeln – und zwar bis zu einem Ordervolumen von 1.000 Euro. Sonst gelten die oben genannten Konditionen.

3
 
Name
ISIN
Wertzuwachs p.a.
 
1.
Frankfurter - Value Focus Fd. P
LU0399928414
13,33%
2.
FU - Multi Asset Fonds P
LU0368998240
11,88%
3.
LOYS Global MH B EUR
DE000A0H08U6
11,42%
Laufzeit: 5 Jahre

50 Prozent Rabatt bei 1822 Direkt

Bei der 1822 Direkt – der Online-Bank der Frankfurter Sparkasse – handeln Neukunden mit 50 Prozent Rabatt auf die Orderprovision. Das Angebot gilt vom 30. August bis 27. September 2018 und nur für die erste Depoteröffnung bei der 1822 Direkt beziehungsweise Frankfurter Sparkasse. Die vergünstigte Provision gibt es innerhalb der ersten drei Monate ab Depoteröffnung. Das macht dann im günstigsten Fall 4,95 Euro statt 9,95 Euro pro Trade (Mindestprovision, sonst 4,95 Euro Grundentgelt zzgl. 0,25 Prozent vom Kurswert, maximal 59,90 Euro). Für inländische Börsen – egal ob Xetra oder Regionalbörsen – fallen jeweils noch 1,95 Euro Handelsplatzgebühren an.

Kurzentschlossene erhalten zusätzlich eine Aktivierungsprämie von 100 Euro. Voraussetzung hierfür ist, dass im neuen Depot bis spätestens 30. November 2018 mindestens zwei Wertpapierkäufe in der Höhe von mindestens 500 Euro ausgeführt werden. Die Auszahlung erfolgt am 12. Dezember 2018.

Sparplan-Orders sowie Fonds-Orders, die über die Fondsgesellschaft oder Kapitalverwaltungsgesellschaft ausgeführt werden, werden nicht gezählt. Teilausführungen gelten als eine Order. Die Depotführungsgebühren von monatlich 3,90 Euro entfallen, wenn das Online-Depot zum Quartalsende einen Bestand aufweist oder im Quartal mindestens eine Order abgewickelt wurde. Die Aktion gilt für alle Kunden, die noch nie ein Depot bei der 1822 Direkt beziehungsweise Frankfurter Sparkasse hatten.

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S-Broker mit 4,99 Euro pro Trade

Auch der zentrale Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe geht mit günstigen Ordergebühren auf Kundenfang. Neukunden handeln bei S-Broker ab Depoteröffnung sechs Monate lang für 4,99 Euro pro Trade. Danach gelten die Bestandskunden-Konditionen. Pro Order werden dann mindestens 8,99 Euro fällig (sonst 4,99 Euro zuzüglich 0,25 Prozent vom Orderwert, maximal 54,99 Euro). Hinzu kommen noch Handelsplatzgebühren von 0,99 Euro für inländische Börsen und 0,49 Euro für den Direkthandel sowie ein Abwicklungsentgelt von 0,49 Euro. Ausgenommen von der Aktion sind der Fondshandel über Kapitalanlagegesellschaften, der CFD-Handel sowie Spar- und Auszahlungspläne.

Auf den Eröffnungsunterlagen muss außerdem der Referenz-Code "Aktion 499" eingetragen sein. Die Depotführung ist kostenlos, solange Kunden mindestens einen Trade pro Quartal ausführen (gilt auch für Sparplan-Transaktionen) oder der Vermögensbestand mindestens 10.000 Euro beträgt (Depot plus Konten bei S-Broker) und ein Depotbestand vorliegt. Andernfalls werden 3,99 Euro pro Monat (11,97 Euro im Quartal) inklusive Mehrwertsteuer berechnet. Stichtag ist der vorletzte Bankarbeitstag des Quartals. Das Angebot gilt für alle, die in den vergangenen sechs Monaten kein Depot bei S-Broker hatten, und ist zeitlich nicht begrenzt. Das Start-Depot für Studenten und Azubis ist von der Aktion ausgeschlossen.

3
 
Name
ISIN
Wertzuwachs p.a.
 
1.
MSIF Global Opportunity AH EUR
LU0552385618
17,55%
2.
Postbank Megatrend
DE0005317374
17,31%
3.
MainFirst Global Equities A
LU0864709349
16,82%
Laufzeit: 5 Jahre

Comdirect: Traden und dabei ein iPad gewinnen 

Bei Comdirect zahlen Neukunden in den ersten zwölf Monaten 3,90 Euro pro Order an allen deutschen Börsenplätzen sowie im außerbörslichen Handel (außer Eurex und CFD-Handel).  

Nach Ablauf der Neukunden-Aktion verlangt die Comdirect eine Grundpauschale von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro. Die Handelsplatzgebühren für Xetra betragen mindestens 1,50 Euro pro Trade, für Regionalbörsen mindestens 2,50 Euro. Orders für ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne (1,5 Prozent Provision) sind von der Rabattierung ausgenommen.

Die Depotführung ist für Neukunden drei Jahre kostenlos. Danach verlangt die Comdirect 1,95 Euro pro Monat. Wer zwei Trades pro Quartal tätigt, ein Comdirect-Girokonto besitzt oder regelmäßig in einen Wertpapiersparplan einzahlt, für den bleibt die Depotführung gratis.

Als Bonus zahlt die Comdirect 50 Euro auf das Verrechnungskonto, wenn der Depotbestand drei Monate nach Eröffnung Investmentfonds im Wert von mindestens 5.000 Euro aufweist. Diese Aktion ist zeitlich nicht begrenzt.

Zusätzlicher Anreiz: Beantragen Neukunden ein Depot noch bis zum 3. Oktober 2018, besteht für sie die Chance, ein iPad (128 GB, Wi-Fi + Cellular) zu gewinnen. Als Neukunde gilt, wer in den vergangenen sechs Monaten kein Depot bei Comdirect unterhielt.

3
 
Name
ISIN
Wertzuwachs p.a.
 
1.
Squad Capital Squad Growth
LU0241337616
17,35%
2.
Fortezza Finanz - Aktienwerk R
LU0905832985
16,88%
3.
BB Entrepreneur Europe Small B EUR
LU0631859229
16,60%
Laufzeit: 5 Jahre

ING-Diba: 2,90 Euro pro Trade bis Ende 2018

Bei Erst-Eröffnung eines Depots bei der ING-Diba bis zum 30. September zahlen Neukunden bis Jahresende pro Order 2,90 Euro, statt mindestens 9,90 Euro. Das Angebot gilt für Käufe und Verkäufe an allen inländischen Börsenplätzen sowie im Direkthandel. Nicht enthalten sind Drittkosten, zum Beispiel handelsplatzabhängige Zusatzkosten. Auch die Servicepauschale für telefonische Orders sowie Sparplanausführungen werden getrennt berechnet. Die Aktion gilt für alle, die in den letzten zwölf Monaten kein "Direkt-Depot" bei der ING-Diba geführt haben.

Nach Ablauf der sechs Monate gilt das aktuelle Preisverzeichnis. Eine Order kostet dann regulär 4,90 Euro plus 0,25 Prozent Provision vom Kurswert, mindestens 9,90 Euro, maximal 69,90 Euro (inklusive Grundgebühr). Der Direkthandel ist kostenlos. Im Xetra-Handel fallen 1,75 Euro Gebühr pro Order an. Bei inländischen Parkettbörsen zahlen Anleger 2,50 Euro (Frankfurt, München) oder 5,00 Euro (Berlin, Düsseldorf, Hamburg/Hannover, Stuttgart), an ausländischen Handelsplätzen 12,50 Euro pro Trade. Depot- und Kontoführung sind bei der ING-Diba gratis. 

Mit Flatex jetzt für 3,80 Euro handeln

Flatex zählt eher zu den jüngeren Online-Brokern am Markt. Das Handelsangebot kann sich jedoch sehen lassen. In Tests wird Flatex immer wieder bestätigt und landet häufig auf den vorderen Plätzen.

Neukunden, welche ihr Depot bis zum 15. Oktober 2018 eröffnen, können bis Ende 2018 für 3,80 Euro pro Trade an allen deutschen Börsen handeln. Regulär und für Bestandskunden beträgt die Gebühr nur 5,90 Euro. Im Kostenvergleich mit anderen Anbietern ein fairer Festpreis und damit positioniert sich Flatex zu Recht als günstiger Online-Broker.

Das Depot wird generell kostenfrei geführt. Zu beachten ist jedoch, dass Flatex Fremdspesen an seine Kunden berechnet. Diese werden auch für Neukunden und mit vergünstigtem Orderpreis fällig. Als Neukunde gilt, wer bei Depot-Eröffnung keine Produkte von Flatex oder der Fin-Tech Group Bank nutzt.

Targobank mit 4,90 Euro pro Trade

Mit dem "Direkt-Depot" können Neukunden der Targobank in den ersten zwölf Monaten zu 4,90 Euro pro Order (gegebenenfalls zuzüglich Börsenplatzentgelt und fremder Kosten) handeln. Nach diesem Zeitraum fällt eine Provision von 0,25 Prozent des Ordervolumens an, mindestens 8,90 Euro und maximal 34,90 Euro. Das Börsenplatzentgelt für Xetra beträgt 2,00 Euro, bei allen anderen inländischen Parkettbörsen 3,50 Euro. Im Direkthandel fallen keine zusätzlichen Handels- und Transaktionsentgelte an. Die Targobank bietet derzeit keine Möglichkeit, Wertpapiere an ausländischen Börsen zu kaufen.

Das Direkt-Depot können ausschließlich Personen abschließen, die in den vergangenen zwölf Monaten kein Depot bei der Targobank hatten. Für das "Direkt-Depot" erhebt die Targobank kein Depotführungsentgelt.

Biallo-Tipp: Wenn Sie nach einem neuen Broker suchen, sollten Sie zunächst Ihre persönliche Handelsaktivität und individuellen Bedürfnisse festlegen: Wie oft handle ich im Monat? Wie hoch ist mein durchschnittliches Ordervolumen? Welche Wertpapiere kommen für mich in Frage? An welchen Börsen möchte ich handeln? Benötige ich bestimmte Serviceleistungen wie zum Beispiel telefonische Ordererteilung? Wechsle ich oft den Broker, um von Neukunden-Aktionen zu profitieren? Sind Echtzeit-Kurse für mich wichtig?

Mit den Antworten und Ihrer persönlichen Gewichtung vergleichen Sie dann im zweiten Schritt die entsprechenden Konditionen der Anbieter. Der Teufel steckt oft im Preis- und Leistungsverzeichnis: Wie hoch ist die maximale Provision? Ist die Depotführung kostenlos? Fällt bei einer Teilausführung ein zusätzliches Orderentgelt an? Sind Änderungen oder Streichungen von Limits kostenlos? Wie hoch sind die Handelsplatzgebühren? Gibt es kostenlose Fondssparpläne? Sind Wertpapierübertrag und Depotauflösung gratis?

Wählen Sie dann den Anbieter aus, der Ihre Bedürfnisse kostengünstig abdeckt. Ein gutes Gesamtpaket liefert die ING-Diba. Vom Anlegermagazin Börse Online wurde die Direktbank bereits acht Mal zum Online-Broker des Jahres gekürt. Ebenso ausgezeichnet wurde Flatex für seinen Service als "Bester Online-Broker 2018" – vom Handelsblatt zum fünften Mal in Folge.

3
 
Name
ISIN
Wertzuwachs p.a.
 
1.
MainFirst Germany A
LU0390221256
19,69%
2.
Lupus alpha Smaller German Champions A
LU0129233093
15,74%
3.
UniDeutschland XS
DE0009750497
15,39%
Laufzeit: 5 Jahre
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Sebastian Schick
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Sebastian Schick
Sebastian Schick

nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de