"Ein Möchtegern-Diktator"

Soros über Trump "Ein Möchtegern-Diktator"

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
20.01.2017
Auf einen Blick
  • Investmentlegende George Soros geht mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump hart ins Gericht. Trump werde scheitern, sagte Soros im Interview mit Bloomberg TV.
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Die Trump-Rally ist ins Stocken geraten. An den Aktienmärkten herrscht trügerische Ruhe. Nach den Vorschusslorbeeren, die seit der US-Wahl verteilt wurden, will sich offenbar kein Börsianer mehr zu weit aus dem Fenster lehnen. Kein Wunder, schließlich hat der Dax in den vergangenen drei Monaten in der Spitze rund 14 Prozent zugelegt.

"Unsicherheit ist der Feind für langfristige Investments", sagte US-Starinvestor George Soros am Donnerstagabend dem Finanzsender Bloomberg TV im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der gebürtige Ungar, dessen Vermögen das US-Magazin Forbes auf 25 Milliarden US-Dollar schätzt, warnte erneut vor einem Crash der Aktienmärkte. Wenn wieder Realität einkehre, würde sich seine Prognose bewahrheiten.

Soros selbst hat mit seiner Wette auf den Crash zuletzt viel Geld verloren, da er bereits nach den US-Präsidentschaftswahlen mit dem Ausverkauf gerechnet hatte. Laut Wall Street Journal belaufen sich die Verluste von Soros auf rund eine Milliarde Dollar.

Der Starinvestor bezeichnete Trump im Bloomberg-Interview als "Betrüger, Hochstapler und Möchtegern-Dikator". Er sei sicher, dass Trump scheitern werde. "Seine Ideen, die ihn lenken, widersprechen sich von Natur aus und die Widersprüche verkörpern auch seine Berater." Soros ist überzeugt, dass Verfassung und Organe der Vereinigten Staaten stark genug sind, um Trump zu Fall zu bringen.        

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de