Auf einen Blick
  • Die Strom- und Gaspreise sind seit 2021 um ein Vielfaches gestiegen. Das hohe Preisniveau belastet Verbraucher und Unternehmer.

  • Bei der Stromerzeugung stellen die erneuerbaren Energien mittlerweile die bedeutendste Energiequelle dar, dennoch benötigen wir weiterhin konventionelle Energieträger wie Öl, Gas und Kohle.

  • In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie die Rohstoffpreise zusammenhängen. Außerdem zeigen wir Ihnen, aus welchen Komponenten der Strompreis besteht und wie Sie an den steigenden Energiepreisen partizipieren können.
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Seit etwa einem Jahr steigt das Preisniveau im Energiesektor und das weltweit. In vielen Ländern sind hohe einstellige, teilweise sogar zweistellige Inflationsraten zu beobachten. Hierzulande liegt die Teuerungsrate bei knapp acht Prozent, so hoch wie seit den 1970er-Jahren nicht mehr. Damals wie heute spielen die hohen Energiepreise eine entscheidende Rolle.

Als Endverbraucher spüren Sie die Teuerung hauptsächlich bei den Lebensmittelpreisen, an der Zapfsäule und bei den Nebenkosten. Was viele aktuell umtreibt, sind die explodierenden Gas- und Strompreise. In einigen Szenarien gehen Experten davon aus, dass es bei den Nebenkosten zu einer Verdopplung oder Verdreifachung kommen könnte. Genau sagen kann das niemand, weil die Entwicklung der Energiepreise kaum vorhersehbar ist. Doch warum steigen die Strom- und Gaspreise seit 2021 so stark an? Wer sind die Gewinner der Energiekrise und was können Sie gegen steigende Preise unternehmen? Diese Fragen beantworten wir im Folgenden.

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Die wichtigsten Energierohstoffe im Überblick

Deutschland bezieht seine Energie aus regenerativen und nicht regenerativen Primärenergiequellen. Die nicht regenerativen Quellen, auch bekannt als fossile Energieträger, umfassen Erdöl, Erdgas und Kohle. Hinzu kommt noch der Kernbrennstoff Uran. Neben diesen konventionellen Quellen spielen die regenerativen Energiequellen Sonne, Wind und Wasser eine zunehmende Rolle. Auch die regenerative Energiequelle Biomasse gewinnt an Bedeutung.

 

Weiterhin besteht eine enorme Abhängigkeit von fossilen Energieträgern

Obwohl die erneuerbaren Energien seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch sind, ist ihr prozentualer Anteil am Primärenergieverbrauch nach wie vor eher gering. Als Primärenergieverbrauch bezeichnet man den Energiegehalt aller eingesetzten Energieträger. Im Gegensatz zum Energiemix umfasst der Strommix lediglich den prozentualen Anteil der Energieträger an der gesamten Stromerzeugung. Es kommen noch Gewerbe, Industrie und der Verkehrssektor hinzu, die neben Strom auch auf Prozesswärme und Kraftstoffe angewiesen sind. Beim Thema Energie geht es also um viel mehr als nur um die Stromerzeugung.

Laut dem Umweltbundesamt sieht der Primärenergieverbrauch Deutschlands (Stand 2021) folgendermaßen aus:

  • Mineralöl – 32 Prozent
  • Gase - 27 Prozent
  • Braunkohle - 9 Prozent
  • Steinkohle - 9 Prozent
  • Kernenergie 6 Prozent
  • Erneuerbare Energien 16 Prozent
  • Sonstige Energieträger 1,3 Prozent

Quelle: Umweltbundesamt auf Basis Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen

Im Vergleich zu 1990 hat sich bei den Erneuerbaren einiges getan. Damals lag der Anteil der regenerativen Energiequellen am Primärenergieverbrauch bei 1,3 Prozent.
Fakt ist: In Deutschland wie auch weltweit bezieht man mehr als 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus fossilen Energieträgern.

Beim Strommix zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab

Nach Angaben von Strom-Report wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2022 netto knapp 252 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Davon stammen 51,9 Prozent aus regenerativen Energiequellen. Die erneuerbaren Energiequellen machen also bereits mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Deutschland aus, dennoch sind die Stromanbieter nach wie vor auf die Verstromung von Kohle und Erdgas angewiesen.

 

Strompreiszusammensetzung im Jahr 2022

In Deutschland besteht der Strompreis, den die Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlen, aus drei großen Blöcken:

  • 44,2 Prozent für Kosten zur Stromerzeugung und Vertrieb
  • 24,7 Prozent für Netzentgelte
  • 31,1 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen

Strompreiszusammensetzung.

Bis zum Jahr 2021 machten Steuern und Umlagen den größten Teil des Strompreises aus, etwa 51 Prozent. Inzwischen bestimmen überwiegend die Kosten für die Stromerzeugung beziehungsweise für den Stromeinkauf den finalen Verbraucherpreis. Die Netzbetreiber stellen die gesamte Infrastruktur zur Verfügung, die für die Durchleitung des Stroms erforderlich ist. Dafür verlangen die Betreiber Netzentgelte.

Trotz des Wegfalls der EEG-Umlage kommt wenig beim Verbraucher an. Im Gegenteil. Wer aktuell einen Neuvertrag abschließen muss, zahlt horrende Preise.

 

Das kostet eine kWh Strom in Deutschland

Als Verbraucher achten Sie bei Ihrer Nebenkostenabrechnung zum einen auf den Gesamtbetrag und den monatlichen Abschlag. Zum anderen schauen Sie darauf, was Strom und Gas pro Kilowattstunde (kWh) kosten.

Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland mittlerweile die höchsten Energiepreise weltweit hat. Daher ist es sinnvoll, die Strompreise regelmäßig zu vergleichen. Im aktuellen Umfeld werden Sie allerdings keinen wirklich günstigen Strom- oder Gastarif finden. In vielen Fällen lohnt es sich sogar, in die Grundversorgung zu wechseln, da viele Grundversorger aktuell den günstigsten Preis für Strom anbieten.

Im ersten Halbjahr 2022 lag der durchschnittliche Strompreis je kWh bei 37,1 Cent. Durch den Wegfall der EEG-Umlage ergibt sich seit dem 1. Juli 2022 für die deutschen Haushalte ein Durchschnittspreis von 32,7 Cent je kWh. Wenn Sie Stromtarife vergleichen, werden Sie schnell feststellen, dass der Arbeitspreis je kWh für Neuverträge deutlich höher ist.

Bei einem Preisvergleich erhalten Neukunden Angebote, die bei 60 Cent je kWh beginnen. Ein Zwei-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von jährlich 2.500 kWh zahlt im Schnitt 140 Euro im Monat für Strom. Hervorzuheben ist, dass die Tarife beziehungsweise die Preise je nach Wohnort variieren.

 

Darum steigen die Energiepreise so stark

Sie kennen nun die Strompreiszusammensetzung und wissen, dass die Großhandelspreise an der Strombörse den Verbraucherpreis maßgeblich bestimmen. Doch warum steigen die Preise an der Strombörse so rasant.

Das sind die Gründe für das hohe Preisniveau:

  • Seit dem Ende der meisten Corona-Beschränkungen haben sich viele Bereiche der Wirtschaft erholt, was zu einem Anstieg der Nachfrage nach Energie und Rohstoffen führte. Diese erhöhte Nachfrage trifft auf ein weltweit knappes Angebot. An der Börse bestimmen Angebot und Nachfrage die Preise.
  • Der Strommix beeinflusst den Strompreis. Ein Großteil des Stroms wird aus konventionellen Energieträgern wie Gas und Kohle erzeugt. Wenn weniger Strom aus erneuerbaren Energien stammt, können Stromlücken entstehen. Kohle- und Gaskraftwerke müssen dann diese Engpässe überbrücken, was die Preise treibt und zudem das Klima belastet. Der Preis für CO2-Zertifikate spielt auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Emissionszertifikate machen den Kohlestrom noch teurer.
  • Das Strommarktdesign der EU hat zur Folge, dass das teuerste Kraftwerk den Strompreis vorgibt (Merit-Order) – und das sind derzeit mit Abstand die Gaskraftwerke. Einfach ausgedrückt: Der Strompreis ist an den Gaspreis gekoppelt und der europäische Gaspreis hat sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate in der Spitze verzehnfacht. Dementsprechend teuer sind die Grenzkosten der Stromerzeugung beziehungsweise der Einheitspreis an der Strombörse, wenn mehr Gas- und Kohlekraftwerke eingesetzt werden, um den erhöhten Bedarf zu decken.

Die Marktteilnehmer handeln Strom sowohl börslich als auch außerbörslich (OTC-Markt). Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen dem kurzfristigen Stromhandel (Spotmarkt) und dem Terminhandel über langfristige Kontrakte. An der europäischen Strombörse EPEX SPOT findet der kurzfristige Großhandel statt. Im Intraday-Handel (taggleich) und dem Day-Ahead-Handel (Folgetag) geben die Börsenteilnehmer ihre Gebote ab, um kurzfristig benötigte Strommengen zu beziehen, während an der Strombörse EEX über langfristige Lieferverträge verhandelt wird.

Werden kurzfristig größere Mengen benötigt als kalkuliert, können Engpässe entstehen und der Lieferant muss den Strom unter Umständen teuer einkaufen. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob der Kauf an der Börse oder im Direkthandel erfolgt, da sich die Lieferanten ohnehin am Börsenpreis orientieren. Nicht jeder Energieversorger kann diese starken Preisschwankungen abfangen.

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Folgen Sie dem Geld: Das sind die Gewinner der Energiekrise

Die hohen Energiepreise belasten viele Unternehmer und Verbraucher. Gleichzeitig gibt es einige Konzerne, die aufgrund der Energiekrise enorme Gewinne erzielen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Konzerne von der Energiekrise profitieren.

Das sind die Gewinner der Energiekrise:

  • Öl- und Gaskonzerne
  • Wind- und Solarpark-Projektierer
  • Hersteller von Solarmodulen und WIndkraftanlagen
  • Energietechnologie
  • Wind- und Solarparkbetreiber
  • Versorger (erneuerbare und konventionelle Energieträger)
  • Hersteller von Wasserstoff und Wasserstofftechnologie
  • Betreiber Geothermiekraftwerke
  • Energieerzeugung aus Biomasse

Der amerikanische Ölkonzern Chevron hat in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres mehr Gewinn erzielt als im Gesamtjahr 2021. Allein im zweiten Quartal 2022 generierte der Ölriese einen Nettoüberschuss von 11,6 Milliarden US-Dollar. Auch beim Mineralölkonzern ExxonMobil sprudeln die Gewinne. Im zweiten Quartal meldete Exxon einen Rekordgewinn von 17,9 Milliarden US-Dollar. Die Anteilseigner freuen sich über diese herausragenden Ergebnisse. Der Kurs der ExxonMobil Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten nahezu verdoppelt.

Neben den Konzernen, die ihr Geld hauptsächlich mit fossilen Energieträgern verdienen, profitieren auch einige Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien.
Folgende Unternehmen sind mögliche Profiteure:

  • Energietechnologieunternehmen wie Enphase Energy und SolarEdge
  • Wind- und Solarparkbetreiber wie Encavis und Orsted
  • Wind- und Solarpark-Projektierer wie PNE und Energiekontor
  • Hersteller von Solarmodulen wie Canadian Solar
  • Hersteller von Windkraftanlagen wie Siemens Energy (Gamesa), Vestas und Nordex
  • Betreiber von Geothermiekraftwerken wie Ormat Technologies
  • Wasserstoff-Unternehmen wie Plug Power, Ballard Power und Nel ASA

Die genannten Einzelaktien dienen lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Handlungsempfehlung dar.

 

Die Gewinne sprudeln, Sie könnten auch profitieren

Auch Sie können an den steigenden Energiepreisen partizipieren, indem Sie gezielt in den Rohstoff- und Energiesektor investieren und sich einen Teil der Gewinne der Energiekonzerne sichern oder direkt von der Wertentwicklung der Rohstoffe profitieren. Allerdings sollte der Bereich – wie bei themen- oder branchenspezifischen Investments üblich – aus Diversifikationsgründen nur einen geringen prozentualen Anteil im Gesamtportfolio ausmachen. Es gibt viele Finanzinstrumente, die Ihnen den Zugang zum Rohstoff- und Energiesektor ermöglichen.

Die erste Möglichkeit ist das direkte Investment in etablierte Energiekonzerne. Bei einem Investment in Einzelaktien besteht jedoch ein erhöhtes Risiko, das Sie nicht unterschätzen sollten. Alternativ können Sie mit Zertifikaten und ETFs in Rohstoffe investieren. Aufgrund der umfangreichen Produktauswahl lohnt es sich, vorab einige Rohstoff-ETFs zu vergleichen. Ein Vorteil der Rohstoff-Zertifikate ist, dass Sie sowohl in einzelne Rohstoffe als auch in einen breiten Rohstoffkorb investieren können. Bei einem Investment in Rohstoffe sollten Sie das Rollrisiko kennen.

Die Emittenten und Anbieter der Finanzinstrumente sichern sich am Terminmarkt ab, sind jedoch nicht an einer physischen Lieferung der Rohstoffe interessiert. Jeder Kontrakt hat eine bestimmte Laufzeit. Der fällige Future wird in diesem Fall gerollt. Das bedeutet, dass der auslaufende Kontrakt verkauft und dafür der nächstfällige Kontrakt erworben wird. Je nach Marktsituation kann es zu Rollverlusten oder Rollgewinnen kommen. Wenn der Preis des neuen Kontraktes über dem Verkaufserlös des alten Futures liegt, entsteht ein Rollverlust. Dieses Szenario bezeichnet man als Contango. Sollte der Erlös über dem Preis des neuen Futures liegen, spricht man von Backwardation. Folglich entsteht ein Rollgewinn.

Das Emittentenrisiko der Zertifikate ist ein Nachteil, den Anleger und Anlegerinnen berücksichtigen sollten. Bei Zertifikaten handelt es sich rechtlich gesehen um Inhaberschuldverschreibungen. Daher ist das Anlagekapital im Falle einer Insolvenz nicht geschützt. Bei einem Rohstoff-ETF besteht kein Emittentenrisiko, da das Anlagekapital als Sondervermögen gilt und somit nicht von einer Insolvenz betroffen wäre. Das angelegte Kapital wird getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt.
Unter den Rohstoffen waren vor allem die Energierohstoffe Öl, Gas und Kohle gefragt. Daher lohnt es sich, einen Blick auf die folgenden Indizes zu werfen:

Mit den folgenden ETFs partizipieren Sie an der Wertentwicklung des Energiesektors. Die genannten Indizes und die dazugehörigen ETFs bilden die Wertentwicklung von Rohstoff- und Energiekonzernen ab, nicht die Entwicklung eines Rohstoffs wie Erdöl oder Erdgas. Somit erfolgt keine direkte Beteiligung an Rohstoffen.

Von Vorteil ist, dass Sie diese ETFs kostengünstig bei Online- und Neobrokern erwerben können. Außerdem stehen Ihnen zahlreiche günstige ETF-Sparpläne zur Verfügung. Bei Brokern wie Trade Republic, Scalable Capital, justTrade, Smartbroker und ING profitieren Sie von einer großen Produktauswahl und fairen Konditionen. Hier geht es zum Depot-Vergleich.

ETF auf den Stoxx Europe 600 Oil & Gas

  • Lyxor STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF - Acc
  • ISIN LU1834988278, WKN LYX02P
  • Beispielsweise erhältlich bei: Consorsbank | Justtrade
  • iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF (DE)
  • ISIN DE000A0H08M3, WKN A0H08M
  • Beispielsweise erhältlich bei: Consorsbank | Justtrade

ETF auf den MSCI World Energy

  • Xtrackers MSCI World Energy UCITS ETF 1C
  • ISIN IE00BM67HM91, WKN A113FF
  • Beispielsweise erhältlich bei: Consorsbank | Justtrade
  • iShares MSCI World Energy Sector UCITS ETF USD (Dist)
  • ISIN IE00BJ5JP105, WKN A2PHCF
  • Beispielsweise erhältlich bei: Consorsbank | Justtrade

Mit Rohstoff-Zertifikaten partizipieren Sie indirekt an der Wertentwicklung der Rohstoffe, da die Finanzprodukte sich auf den Future-Preis des jeweiligen Rohstoffs beziehen. Hierbei ist der Basiswert der Rohstoff selbst. Ein Future ist ein Terminkontrakt, der sich auf ein Termingeschäft bezieht. Mit den vorgestellten Rohstoff-ETFs partizipieren Sie an der Wertentwicklung von Unternehmen aus dem Rohstoffsektor. Hier dienen die Aktien als Basiswert.

Mit diesem Wissen können Sie besser nachvollziehen, warum sich die Finanzprodukte und die Rohstoffpreise nicht immer im Gleichklang bewegen.

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Berechnungsgrundlage: Anlagebetrag: 5.000,00€, Laufzeit: 12 Monate, Bonitätsbewertung: mind. gute Sicherheit, Staat: alle Länder. Die Sortierung erfolgt nach dem Zinsatz. Dargestellt wird eine Auswahl an Anbietern, welche wir empfehlen können. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar. Weitere Details zu Rankingfaktoren.
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Fazit und Ausblick zum Megatrend Energie

Fakt ist, bei der Stromerzeugung sind die erneuerbaren Energien seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch. Ihr Anteil an der Stromproduktion Deutschlands beträgt etwa 50 Prozent, wohingegen der Anteil am gesamten Energiebedarf deutlich geringer ausfällt. Daher besteht nach wie vor sehr großes Ausbaupotenzial. Von diesem Potenzial können auch Sie profitieren.

Ausblick

Die Welt befindet sich in einem Energiezeitalter. Ständig verfügbare sowie bezahlbare Energie sind die Grundvoraussetzungen für den Wohlstand und den Fortschritt von Gesellschaft und Wirtschaft. Es ist nicht zu leugnen, dass die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern noch einige Jahre oder sogar Jahrzehnte andauern wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Bedeutung der fossilen Energieträger abnehmen wird und das Zeitalter der regenerativen Energiequellen erst begonnen hat. Megatrends wie Wasserstoff und erneuerbare Energien bergen ein enormes Potenzial. Anlegern und Anlegerinnen steht eine große Auswahl an Finanzinstrumenten zur Verfügung. Mit ETFs und nachhaltigen Themenfonds können Sie von Innovationen in den Bereichen Elektromobilität, Wasser und Solarenergie profitieren.

Ihre Vorauszahlungen für Strom und Gas sind zu hoch? In einem weiteren Artikel erklären wir Ihnen, was Sie gegen zu hohe Vorauszahlungen tun können.

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Über den Autor Dennis Groß

Zunächst war er im Privatkundenbereich einer Bank tätig, anschließend ist er in den Wertpapierservice gewechselt. Privat beschäftigt er sich seit seinen 15. Lebensjahr mit der Börse. Nach fast 10 Jahren im Bankbereich hat er sich dazu entschlossen, sein angeeignetes Fachwissen an möglichst viele Menschen weiterzugeben. Deshalb ist er inzwischen als Autor tätig. Er verfasst Aktienanalysen, Produkttests und Ratgeber rund um das Thema Finanzen und Wirtschaft.

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