ETFs in ausländischer Währung: Wo liegen die Risiken?

Ratgeber der Woche ETFs in ausländischer Währung: Wo liegen die Risiken?

Max Geißler
von Max Geißler
18.02.2019
Auf einen Blick
  • Verbraucherzentralen empfehlen das Investment in international ausgerichtete Fonds und ETFs zum langfristigen Vermögensaufbau.

  • Bei der Beurteilung von Währungsrisiken eines ETF sind zwei Punkte zu unterscheiden: die Währung, in der er notiert und die Wertpapiere, die er kauft.

  • Investiert der Fonds in einen anderen Währungsraum, hängt die Wertentwicklung entscheidend von den gekauften Aktien und der Handelswährung ab.

  • Wechselkursentwicklungen sind schwer vorauszusagen: Spekulationen sind mit Vorsicht zu genießen. Währungsgesicherte ETFs können Wechselkursrisiken ausschließen.
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Börsengehandelte Indexfonds– sogenannte ETFs– sind die neuen Lieblinge der Anleger. ETFs streuen die Anlagegelder breit auf einen ganzen Index, sind transparent, kostengünstig und flexibel handelbar. Zudem können Anleger die Wertentwicklung leicht nachvollziehen. Kein Wunder, dass immer mehr Anleger zugreifen.

Die Verbraucherzentralen empfehlen zum langfristigen Vermögensaufbau vor allem, in international ausgerichtete Fonds zu investieren– vorzugsweise in ETFs auf den MSCI-World-Index. Doch diese Fonds beinhalten viele ausländische Aktien, zudem notieren sie mehrheitlich in US-Dollar. Lauern hier Währungsrisiken?

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Auf den Inhalt kommt es an

Um zu beurteilen, ob bei einem ETF Währungsrisiken bestehen, sind zwei Punkte zu unterscheiden: Die Währung, in welcher der Fonds notiert und die Wertpapiere, die er kauft.

Betrachtet man nur die Fondswährung, lautet die Antwort: Nein– dadurch entsteht kein Währungsrisiko. Denn der Börsenerfolg hängt nicht primär von der Währung des Fonds, sondern von den im Fonds enthaltenen Aktien und von der Handelswährung ab.

Nehmen wir an, ein Anleger kauft Anteile eines ETF, der in Unternehmen der Eurozone investiert. Der Anteilspreis liegt bei 100 Euro, die Fondswährung lautet US-Dollar. Der Wechselkurs liegt bei 0,90 Euro zu einem US-Dollar. Nun rechnet der in US-Dollar notierende Fonds den ETF-Kauf um. Im Depot des Anlegers liegt also der ETF-Gegenwert nicht bei 100 Euro, sondern bei 111,11 US-Dollar. Anschließend weist die Depotbank den Betrag wieder in Euro aus– damit sind wir wieder bei den zuvor genannten 100 Euro Kaufpreis. Die Fondswährung hat also keine Auswirkung auf den Fondswert.

Dass die Fondswährung bei identisch investierenden ETFs so gut wie keine Rolle spielt, zeigt sich auch, wenn man Fonds mit unterschiedlicher Währung vergleicht. Sobald ein ETF beispielsweise in US-amerikanische oder britische Aktien investiert, beeinflussen die Wechselkurse den Aktienwert in Euro. Ändert sich der Euro-Wechselkurs gegenüber der fremden Währung, sind die im Fonds enthaltenen Aktien in Euro gerechnet dann mehr oder weniger wert.

Wichtig: Diese Wertänderungen geschehen unabhängig von Kursgewinnen oder -verlusten der betreffenden Wertpapiere. Kursveränderungen können sich zu Währungsänderungen addieren oder diesen entgegenstehen.

Anleger sollten allerdings bedenken: Auch ein in Euro notierter ETF birgt Unsicherheiten, wenn die enthaltenen Wertpapiere in Fremdwährung notieren.

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Fonds mit unterschiedlicher Währung investieren in die Eurozone

Um zu verdeutlichen, wie sich Fondswährung und Titelwährungen zu einander verhalten, betrachten wir zwei Beispielrechnungen:

Die erste Tabelle zeigt den Fall zweier ETFs, die beide in der Euro-Währungszone investieren. Der Unterschied: Ein ETF notiert in Euro, der andere in US-Dollar. Wie die Beispielrechnung zeigt, hat das keine Auswirkungen auf den Wert der Fondsanteile. Der Wert des Fonds wird nur an der Entwicklung der Euro-Aktien bemessen. Anleger können zwar Anteile in der Fondswährung US-Dollar erwerben, doch das Geld ist in Euro-Werten investiert.

Fonds mit unterschiedlicher Währung investieren im Euro-Raum

Fonds A notiert in EUR

Fonds B notiert in USD

Beide Fonds halten Aktien im Wert von 100 EUR.
Der Wechselkurs beträgt: 1 USD = 0,90 EUR.

Notiert der Fonds in Euro, kostet:
1 ETF-Anteil = 100 EUR

Notiert der Fonds in USD, kostet:
1 ETF-Anteil = 111,11 USD

(100 EUR werden fondsintern in USD umgerechnet: 100 geteilt durch 0,90 = 111,11)

Wert des Fonds




----------------------
100 EUR

Wert des Fonds
Depotbank des Anlegers rechnet die USD-Position wieder in EUR um:

(111,11 x 0,9)
-------------------------------
100 EUR

Fazit
Trotz unterschiedlicher Fondswährungen sind die Werte von Fonds A und Fonds B gleich groß, da beide in eine Aktie des gleichen Währungsraums investiert haben.

Quelle: Biallo.de / eigene Recherche

Ausnahme:Vollständigkeitshalber sei allerdings erwähnt, dass Wertabweichungen trotzdem entstehen können. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn nicht das gesamte Anlagevermögen des ETF in Aktien investiert ist, sondern die Fondsgesellschaft Cashbestände hält. Notieren diese in US-Dollar, kann sich eine Währungsabweichung gegenüber dem Euro zeigen. Allerdings ist dieser Betrag zumeist vernachlässigbar.

Der Fonds investiert in ausländische Wertpapiere

Anders sieht die Sache aus, wenn Anleger in einen anderen Währungsraum investieren, zum Beispiel in den amerikanischen Aktienmarkt. Hier hängt die Wertentwicklung entscheidend von den gekauften Aktien und von der Handelswährung ab und nicht von der Währung, in der die Fondsanteile notieren.

Das bedeutet: Egal, ob der Fonds in Euro oder US-Dollar notiert, in beiden Fällen besteht ein Währungsrisiko für Anleger. Fällt der US-Dollar, sinkt der Fondswert –steigt er, dürfen sich Anleger über Gewinne freuen, wie die nachfolgenden Tabellen zeigen.

Fonds mit unterschiedlicher Währung investieren im US-Markt:Der Euro wertet auf

Fonds A notiert in EUR

Fonds B notiert in USD

Beide Fonds halten US-Aktien im Wert von 100 USD, der Wechselkurs EUR zu USD ist 1 zu 1. Wertet nun der EUR auf, so dass 1 USD nur noch 0,90 EUR kostet, sinken die Anteilswerte der Fonds, egal ob der Fonds in USD oder EUR notiert.

Notiert der Fonds in EUR, kostet:
1 ETF-Anteil = 90 EUR

(100 USD werden fondsintern in EUR umgerechnet: 100 x 0,90 = 90)

Notiert der Fonds in EUR, kostet:
1 ETF-Anteil = 100 USD

Wert des Fonds


----------------------
90 EUR

Wert des Fonds
Depotbank des Anlegers rechnet die USD-Position wieder in Euro um:
-------------------------------
100 x 0,9 = 90 EUR

Fazit
Im Depot des Anlegers sind beide Fondswerte identisch. Da beide ETFs in US-Aktien investieren, besteht bei beiden ein Währungsrisiko– in diesem Fall durch die Aufwertung des Euros. Sowohl wenn der Fonds in EUR, als auch wenn er in USD notiert, ist der Aktienwert gesunken.

Quelle: Biallo.de / eigene Recherche

Das Bild ändert sich, wenn der Euro abwertet. Dann erzielen Anleger neben möglichen Kursgewinnen zusätzlich Währungsgewinne. In der folgenden Tabelle hat der Euro gegenüber dem Dollar abgewertet. Folge: Der Wert eines ETF-Anteils verbessert sich im Vergleich zur vorangegangenen Tabelle von 90 auf 110 Euro.

Fonds mit unterschiedlicher Währung investieren im US-Markt: Der Euro wertet ab

Fonds A notiert in EUR

Fonds B notiert in USD

Beide Fonds halten US-Aktien im Wert von 100 USD, der Wechselkurs EUR zu USD ist 1 zu 1. Wertet nun der EUR ab, so dass 1 USD jetzt 1,10 EUR kostet, steigen die Anteilswerte der Fonds– egal ob der Fonds in USD oder EUR notiert.

Notiert der Fonds in EUR, kostet:
1 ETF-Anteil = 110 EUR

(100 USD werden fondsintern in EUR umgerechnet: 100 x 1,10 = 110)

Notiert der Fonds in USD, kostet:
1 ETF-Anteil = 100 USD

Wert des Fonds


----------------------
110 EUR

Wert des FondsDepotbank des Anlegers rechnet die USD-Position wieder in EUR um:
-------------------------------
100 x 1,10 = 110 EUR

FazitIm Depot des Anlegers sind beide Fondswerte identisch. Da beide ETFs in US-Aktien investieren, besteht bei beiden ein Währungsrisiko. Beide ETFs profitieren von der Abwertung des Euros, der Aktienwert ist gestiegen.

Quelle: Biallo.de / eigene Recherche

Lohnen sich Währungsspekulationen?

Gewiefte Anleger könnten nun versuchen, gezielt in Aktien von Ländern und Regionen zu investieren, in denen sie sowohl Aktienkursgewinne als auch Währungsgewinne erwarten. "Vorausgesetzt Anleger haben eine klare Vorstellung, wie sich die Wechselkurse entwickeln werden, kann es durchaus sinnvoll sein, auf entsprechende Fonds zu setzen", erklärt Rudolf Geyer, Geschäftsführer der Depotbank Ebase.

Allerdings beinhalten Fremdwährungspositionen im Fonds immer ein zusätzliches Risiko, denn Wechselkursentwicklungen sind schwer vorherzusagen und Anleger können schnell daneben liegen. Insofern sind solchen Spekulationen mit Vorsicht zu genießen. Die Verbraucherzentralen halten von solchen Überlegungen nichts.

Zumal bei international investierenden ETFs eine weitere Komponente hinzukommt: Die regionale Streuung. Investiert ein ETF in viele unterschiedliche Währungsräume, erschwert dies die Frage nach perspektivischen Wechselkursgewinnen beziehungsweise -verlusten. Wer kann schon eine Vielzahl von Devisenentwicklungen vorhersagen?

  • Beispiel MSCI World-Index: ETFs auf den MSCI World-Index enthalten mehr als 1.600 Aktien aus über 20 Ländern. Durch die Vielzahl der im Fonds enthaltenen unterschiedlichen Währungen heben sich Wechselkursänderungen teilweise gegenseitig auf. Wertgewinne durch einen steigenden US-Dollar können durch die Abwertung von Yen- oder Pfund-Positionen abgeschwächt oder obsolet werden. Damit würde sich eine Spekulation auf US-Dollar-Währungsgewinne also gar nicht lohnen.
    Allerdings sind US-Aktien mit mehr als der Hälfte des Gesamtvolumens im MSCI World-Index deutlich übergewichtet. Insofern kommt ihnen natürlich eine Schlüsselrolle zu.

    Aktuelle Zusammensetzung des MSCI World-Index:
    (Stand: Februar 2019 / Quelle: www.msci.com)

    • Vereinigte Staaten: 61,92 Prozent
    • Japan: 8,53 Prozent
    • Vereinigtes Königreich: 5,87 Prozent
    • Frankreich: 3,81 Prozent
    • Kanada: 3,5 Prozent
    • Andere Länder: 16,37 Prozent

  • Biallo-Tipp: Eine weitere Möglichkeit, das zuvor genannte Risiko zu mindern, besteht in einer größeren Diversifizierung des eigenen Depots. Anleger sollen nicht ihre gesamte Sparrate in einen Indexfonds stecken, der den MSCI World Index abbildet. Um eine Parität oder gar leichte Übergewichtung von Euro-Aktien zu erzielen, könnte man einen im Euro-Raum anlegenden ETF hinzufügen, etwa den Euro Stoxx 50.

Die Verbraucherzentralen raten, sich bei einer Investitionsentscheidung vorrangig an der Einschätzung des Aktienkurspotenzials der betreffenden Branche oder Region zu orientieren. Aktienkursgewinne sind langfristig nachhaltiger als flüchtige Währungsgewinne.

Lesen Sie auch: Die besten ETFs auf den MSCI World Index

Wechselkursrisiken ausschließen

Eine Möglichkeit, Wechselkursrisiken auszuschließen, bieten währungsgesicherte ETFs. Dabei werden Devisenschwankungen mittels Währungstermingeschäften minimiert. Entsprechende Fondsanteile haben häufig den Namenszusatz "Euro Hedged".

Beispiele hierfür sind unter anderem:

  • iShares MSCI World EUR Hedged UCITS ETF
  • Lyxor MSCI World UCITS ETF - Monthly Hedged to EUR

Für Anleger bieten währungsgesicherte ETFs eine einfache und sichere Möglichkeit, das Fremdwährungsrisiko bei globalen Investments zu reduzieren. Damit wird gleichzeitig die Volatilität, also das Risiko der Gesamterträge, verringert.

Absicherung verursacht Kosten

Die Wechselkursabsicherung gibt es aber nicht zum Nulltarif. Oft nur wenige Zehntel, können die Zusatzkosten auch mehr als ein Prozent der Anlagesumme pro Jahr betragen. Entwickelt sich die Fremdwährung für Euro-Anleger negativ, kann sich die Absicherung aber dennoch lohnen, findet Ebase-Chef Rudolf Geyer. Aber nur dann.

Das Problem: Das Währungshedging funktioniert nicht immer perfekt. So können durch nicht exaktes Hedging indirekt Kosten entstehen, betonen die Experten von JustETF. Dies passiere zum Beispiel, wenn der Währungshedge monatlich angepasst wird und man nicht am Hedgetag selbst investiert. Zwar versuchen ETF-Anbieter das zu umgehen, indem sie das Währunghedging auf täglicher anstatt auf monatlicher Basis durchführen, aber das wiederum treibt die Kosten weiter in die Höhe.

Die Verbraucherzentralen sehen die entstehenden Kosten durchaus kritisch, denn sie verringern die Renditechancen der ETFs. Sie favorisieren ETFs ohne Währungsabsicherung.

Anlageexperten, wie Vincent Deluard vom US-amerikanischen Finanzdienstleistungsunternehmen INTL FCStone, halten Terminkontrakte zur Währungssicherung gar komplett für überflüssig, weil sich international tätige Konzerne selbst gegen Wechselkursschwankungen absichern würden. Dies geschehe etwa mittels Währungstermingeschäften und der Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland.

Fazit

Unterm Strich muss jeder Anleger selbst entscheiden, wie er investieren will. Dabei gilt das Grundprinzip: Nur solche Risiken einzugehen, die man bereit ist, selbst zu tragen.

Es besteht kein Grund, einen interessanten ETF nur deshalb links liegen zu lassen, weil er in einer Fremdwährung abgerechnet wird. Dies hat auf die Wertentwicklung des Fonds keinen Einfluss.

Anleger sollten sich vielmehr an anderen, einflussreichen Faktoren orientieren. So sollte das Augenmerk neben der Auswahl eines aussichtsreichen Index vor allem auf individuelle Präferenzen gelegt werden. In welchen Ländern oder Branchen bestehen gute Anlagechancen, wo erwarten Sie eine attraktive Dividendenrendite? Auch die Frage, ob der ETF die Dividende ausschütten soll oder nicht, ist vor einer Investitionsentscheidung zu klären. Behalten Sie zudem stets auch die Kosten des ausgewählten ETF im Auge und vergleichen Sie diesen mit alternativen Angeboten.

Lesen Sie auch: Fondssparen: Sieben Denkfehler, die Rendite kosten

ETF-Kosten

Interne Fondsgebühren

Einfluss auf die Performance haben neben den Kaufgebühren vor allem die internen Fondsgebühren. Schon wenige Zehntel können sich langfristig auswirken, wie das nachfolgende Beispiel verdeutlicht:

Für die Fonds Comstage MSCI World UCITS ETF und iShares Core MSCI World UCITS ETF erheben die Fondsgesellschaften jährlich jeweils 0,20 Prozent Gebühr. Beim vergleichbaren iShares MSCI World UCITS ETF sind dagegen 0,50 Prozent fällig. Ergebnis: Die preiswerteren ETFs erzielten auf Fünfjahressicht beide gut 60 Prozent Kursplus, der teurere dagegen nur etwas mehr als 50 Prozent. Es lohnt sich also, auf die Kosten zu achten.

Kaufkosten

Auch die Kaufkosten beeinflussen den Gewinn, vor allem wenn man regelmäßig Anteile im Rahmen eines Sparplans kauft. Manche Bank zeigt sich hier nicht zimperlich.

Günstige Anbieter wie DKB oder Flatex berechnen pauschal 1,50 Euro pro Ausführung, die Postbank fordert gar nur 90 Cent.

Bei kleinen Sparraten kann eine prozentuale Gebührenerhebung günstig sein. Comdirect und Consorsbank fordern beispielsweise 1,5 Prozent vom Kurswert. Wer monatlich 100 Euro spart, zahlt in diesem Fall ebenfalls nur 1,50 Euro. ING und S Broker sind mit 1,75 Prozent beziehungsweise 2,50 Prozent etwas teurer.

Deutlich teuer kann eine Mischung aus Grundgebühr plus Volumengebühr werden. Beispiel Volkswagen Bank: Anleger zahlen 3,50 Euro Grundgebühr zuzüglich 0,50 Prozent vom Kurswert. Pro 100-Euro-Order sind dort bereits vier Euro fällig.

  • Biallo-Tipp: Unschlagbar günstig sind ETF-Sparpläne zum Nulltarif. Konkurrenzlos ist das Angebot der Onvista Bank, die dauerhaft 80 ETF-Sparpläne kostenfrei offeriert. Auch Comdirect bietet 90 ausgewählte ETFs verschiedener Gesellschaften ohne Zeitlimit kostenfrei im Sparplan-Verfahren an.

Befristete Free-Buy-Aktionen

In der Regel sind Free-Buy-Aktionen zeitlich begrenzt. Sparer müssen sich erkundigen, wie lange die Aktion läuft. Aktuell werden zum Beispiel folgende Free-Buy-Aktionen angeboten:

  • DKB bietet 150 ETF-Sparpläne der Gesellschaften Amundi, Lyxor und HSBC zum Nulltarif an (bis Ende 2019).

  • Consorsbank hält alle sparplanfähigen ETFs von db x-trackers (bis Ende 2022) und ETF-Anteile der Gesellschaft Lyxor (bis Ende 2019) kostenfrei vor.

  • S Broker offeriert alle Deka ETF-Sparpläne ohne Orderentgelt.

Lesen Sie auch: ETF-Sparplan: Kostenvorteile erhöhen die Rendite

Biallo-Tipp

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Max Geißler
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Max Geißler
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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de