Marc Faber: "Deutschland hat noch keine Immobilienblase per se"

Video-Interview Marc Faber: "Deutschland hat noch keine Immobilienblase per se"

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
18.08.2017
Auf einen Blick
  • Investmentguru Marc Faber hält den deutschen Immobilienmarkt trotz des jüngsten Preisanstiegs immer noch für attraktiv bewertet. Dennoch steige weltweit das Risiko einer gefährlichen Anlageblase. 
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"Überall auf der Welt sind natürlich die Vermögenspreise sehr stark gestiegen", sagt Marc Faber, Verfasser und Herausgeber des Börsenbriefs "The Gloom, Boom & Doom Report". Dennoch sei der deutsche Immobilienmarkt für Investoren nach wie vor attraktiv, auch wenn die Preise in Metropolen wie München, Frankfurt oder Hamburg zuletzt deutlich angezogen haben. "Deutschland hat noch keine Immobilienblase per se", so Faber. "Ich glaube, dass ländliche Immobilien relativ tief bewertet sind im Vergleich zu Finanzwerten und insbesondere zu Staatsanleihen."

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
effektiver
Jahreszins
 
1.
538,33
0,78%
2.
556,67
0,86%
3.
565,00
0,89%
Betrag 200.000 €, Laufzeit 5 Jahre, Beleihung 60 %

Trotzdem sei das Risiko einer weltweiten Anlageblase laut Faber nicht von der Hand zu weisen. Der Schweizer Investor gibt den Notenbanken die Schuld, die durch ihre Politik des billigen Geldes den globalen Anstieg der Vermögenswerte befeuern. "Sie manipulieren die Märkte, indem sie die Zinsen manipulieren", sagt Faber. "Das Gelddrucken begünstigt die Leute, die bereits Vermögenswerte haben, also die reichen Leute." Der Durchschnittsbürger bleibe auf der Strecke, da die Löhne den steigenden Lebenskosten hinterherhinken und die reale Kaufkraft schwinde.

Auf die Frage, ob Kryptowährungen wie der Bitcoin einen Schutz gegen die schleichende Geldentwertung bieten, meint Faber: "Ich kenne Leute, die intelligent sind, die denken, Bitcoins werden eines Tages 500.000 Dollar wert sein. Meine Ansicht ist, dass sie weniger wert sein werden als heute."

Welche Währungen Faber favorisiert und wie sich Anleger derzeit am besten aufstellen, erfahren Sie im Video:

Ersten Teil des Interviews verpasst? Hier können Sie sich das Video noch mal ansehen: "Situation wie 1999/2000" - Dr. Doom warnt vor Aktiencrash

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de