Mit biallo.de 500 Euro im Jahr sparen

Selbstversuch Mit biallo.de 500 Euro im Jahr sparen

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
22.04.2017
Auf einen Blick
  • Mit nur wenigen Anbieterwechseln sparen Verbraucher schnell mehrere hundert Euro im Jahr.

  • An diesen Stellschrauben kann jeder Haushalt drehen.
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Verbraucher können wirklich an allen Ecken und sparen. Sie müssen nur wechselbereit sein und dann konsequent handeln. Bloß darüber zu schreiben, war mir zu wenig. Ich wollte einfach mal testen, wie viel ich damit wirklich sparen kann. Ich gebe zu: Es war nicht nur Neugier, sondern auch der Reiz für die gleichen Leistungen wesentlich weniger zu zahlen. Und ich muss sagen: Ich bereue nicht einen Wechsel und spare mir damit mehr als 470 Euro im Jahr. Rechnen Sie das mal auf einen längeren Zeitraum hoch. Begleiten Sie mich bei meinem Selbstversuch.

Girokonto: Ersparnis mindestens 34,80 Euro

Bisher fuhr ich beim Girokonto immer zweigleisig. Ich hatte schon früh ein Giro- und Tagesgeld-Konto sowie ein Depot bei einer Direktbank. Der Gedanke, komplett auf eine Filiale zu verzichten schien mir fern. Wozu auch? Denn bis Mitte 2016 waren Girokonten bei Privatbanken ohnehin kostenlos. Dass ich in der Filiale ohnehin nie war, spielte in meinen Gedanken wohl keine Rolle. Egal, kostenlos ist kostenlos. Doch dann änderte sich etwas: Mehr und mehr Institute kündigten Anfang 2016 an, bald etwas verlangen zu wollen. Schließlich erhielt auch ich Post. 2,90 Euro soll ich im Monat zahlen. Auch das Argument, dass es sich um mein Gehaltskonto handle, zog nicht.

Ich erinnere mich an mein Zweit-Konto bei der ING-Diba, nutze den Wechselservice und mach dies zu meinem Gehaltskonto. Auf Nachfrage, ob ich als Bestandskunde aus Kulanz auch die Neukunden-Gutschrift erhalten könne, erhielt ich prompt eine Antwort: Sehr gerne. Und so wurden aus 34,80 Euro jährlicher Gebühr, null Euro plus 75 Euro Begrüßungsgeld. Doch was ist nun mit der Bargeldversorgung? Gar nichts, ich kann mit der kostenlosen Kreditkarte überall in der Euro-Zone gebührenfrei abheben. Ich möchte gar nicht wissen, was die Kreditkarte bei meiner alten Bank gekostet hätte.

3
 
Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
Girocard
 
1.
0,00
6,90%
0,00
2.
0,00
6,99%
0,00
3.
 0,00
7,43%
0,00
Geldeingang 1.000 €, niedrigster Kontostand 500 €

Strom: Ersparnis mindestens 150 Euro

Nach meinem Umzug im Sommer wurde ich erst einmal von meinem Grundversorger mit Strom ausgestattet. Ein solider Anbieter, aber günstig ist er nicht. Ich werfe einen Blick auf den Stromvergleich von biallo.de. Ich suche einen günstigen Anbieter, aber natürlich muss er auch seriös sein. Ich lande schließlich beim Anbieter Eprimo. Seit 2007 ist Eprimo die zentrale Discountvertriebsgesellschaft für Strom und Erdgas von RWE.

Der Stromanbieter-Wechsel hat reibungslos funktioniert. Sie müssen lediglich dem neuen Anbieter den Zählerstand mitteilen. Befürchtungen im Dunklen zu sitzen oder dass der Fernseher nicht mehr angeht, sind unbegründet. So schnell wird einem der Strom nicht abgedreht. Für die gleiche Leistung spare ich mir damit laut Biallo-Rechner mehr als 150 Euro im Jahr.

Bei einem Strom-Wechsel gilt es, folgende Fragen zu klären:

1) Was ist das für ein Unternehmen? Wirkt es seriös?

2) Wie lange ist der Stromanbieter schon am Markt? Ist er verlässlich?

3) Wie sind Lieferleistungen und Zahlungsbedingungen? Kunden sollten Abstand nehmen, wenn von Mindestmengen oder Vorauszahlungen die Rede ist.

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Handyvertrag: Ersparnis rund 120 Euro

Bisher hatte ich einen Handyvertrag direkt bei O2. Die Handyrechnungen waren meist in einer monatlichen Größenordnung von 20 bis 30 Euro. Vertragslaufzeit: zwei Jahre. Das sollte günstiger gehen – bei mehr Flexibilität.

Im Smartphone-Tarife-Vergleich wähle ich deswegen bei Laufzeit „keine / 1 Monat“. Ich lande schließlich bei Simply, die ebenfalls das O2-Netz nutzen. Der Anbieter kann günstigere Tarife bieten, da er von allen neuen Technologien profitiert, jedoch selbst nicht in Netzwartung und -ausbau investieren muss. Der neue Tarif liegt bei monatlich 12,49 Euro und beinhaltet drei GB LTE Internet, eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze sowie 100 Freiminuten und 100 MB Internet im EU-Ausland.

Tipp: Lassen Sie sich bei Simply die Datenautomatik deaktivieren. Andernfalls müssen Sie ab Erreichen der 3-GB-Schwelle fürs Internet extra bezahlen. Diese Deaktivierung ist bei anderen Billig-Anbietern oft nicht möglich.

Gesetzliche Krankenversicherung: Ersparnis 168,24 Euro

Alle Krankenkassen sind gleich teuer? Falsch. Sie unterscheiden sich im Zusatzbeitrag. Nutzen Sie auch hierfür unseren Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung. Selbst namhafte Anbieter werden in vielen Fällen günstiger sein als ihr bisheriger. Bei mir sind es immerhin knapp 170 Euro, die ich mir damit jährlich spare.

Fazit:

Alles in allem spare ich mir alleine mit diesen vier Wechseln im Jahr mehr als 470 Euro. Rechne ich die Gutschrift für das Gehaltskonto dazu, komme ich auf etwa 550 Euro. Ähnliche Wechsel-Geschenke wie das von ING-Diba machen auch andere Banken für das Girokonto, etwa 1822 Direkt oder Comdirect. Das Girokonto des Sparkassen-Ablegers 1822 Direkt ist jedoch nur bei monatlichem Eingang kostenlos. Die Girokonten von ING-Diba, Comdirect, DKB und Consorsbank sind dagegen ohne einer solchen Einschränkung kostenlos.

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Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de