Robo-Advisor Cashboard ist pleite

Insolvenzantrag Robo-Advisor Cashboard ist pleite

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
16.05.2017
Auf einen Blick
  • Der Berliner Robo-Advisor Cashboard hat Insolvenz angemeldet.
  • Die Kundengelder von Cashboard sind vor den Gläubigern geschützt.
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Beim Berliner Robo-Advisor Cashboard läuft das Insolvenzeröffnungsverfahren. Einen entsprechenden Antrag hat Cashboard am 10.05.2017 beim Berliner Amtsgericht Charlottenburg gestellt (Az. 36c IN 2469/17). Das geht aus dem Register für Insolvenzbekanntmachungen hervor. Als Erster hatte das Online-Portal deutsche-startups.de von dem Eintrag berichtet.

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Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Berliner Rechtsanwalt Torsten Martini bestellt. Die Gründe für den Insolvenzantrag sind unklar. Von Seiten des Unternehmens Cashboard war bislang niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Cashboard weist auf seiner Seite nicht auf das Insolvenzeröffnungsverfahren hin. Kunden können nach wie vor ein Konto eröffnen.

Kundengelder sind geschützt

Das Vermögen der gut 10.000 Cashboard-Kunden wird nicht angetastet. Denn die Kundengelder werden nicht bei Cashboard deponiert, sondern bei der Partnerbank und Comdirect-Tochter Ebase. Diese ist nicht von der Insolvenz betroffen. Außerdem gelten ETFs, in welche Cashboard-Kunden hauptsächlich investiert haben, als Sondervermögen. Das genießt im Falle einer Pleite des Geldverwalters besonderen Schutz und wird an Anleger ausbezahlt.

Cashboard war einer der ersten Robo-Advisor in Deutschland und ging 2014 aus dem Online-Trading-Portal Refined Investment hervor. Erst Ende vergangenen Jahres hatte sich das Unternehmen eine neue Finanzierungsrunde von drei Millionen Euro gesichert. Wie das Portal deutsche-startups.de berichtete, stand eine weitere Finanzspritze der Investoren unmittelbar bevor.

Unser Tipp

Die sogenannten Robo-Advisor sind noch recht jung am Markt. Die digitalen Vermögensverwalter machen den klassischen Anlageberatern zunehmend Konkurrenz. Biallo.de hat die Robos getestet. Das Ergebnis lesen Sie in unserem Artikel "Robo-Advisor im Vergleich".

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de