Robo-Advisor Ginmon kooperiert mit Börse Stuttgart

Digitale Vermögensverwaltung Robo-Advisor Ginmon kooperiert mit Börse Stuttgart

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
26.03.2018
Auf einen Blick
  • Die Börse Stuttgart bietet auf ihrer Website die Dienste des digitalen Vermögensverwalters Ginmon an.

  • Der Robo-Advisor streut die Investments – je nach Risikoprofil des Anlegers – global auf die Anlageklassen Aktien und Anleihen.

  • Der Investmentansatz ist nach Unternehmensangaben antizyklisch.
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Die Börse Stuttgart ist der größte deutsche Parketthandelsplatz für börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs. Ab sofort haben die Stuttgarter auch eine ETF-basierte Online-Vermögensverwaltung im Programm: den Robo-Advisor Ginmon. Die Kooperation könnte für beide Unternehmen eine Win-win-Situation werden.

Denn zum einen erhält die Börse Stuttgart eine Vergütung von 0,30 Prozent des von Ginmon verwalteten Anlagevermögens. Zum anderen profitiert Ginmon von mehr Reichweite und Präsenz, was dem Robo-Advisor neue Kunden bringen könnte.

Biallo-Lesetipp

Wer seine Geldanlage nicht komplett selbst gestalten will oder kann, für den sind die Robo Advisor eine geeignete Alternative zum langfristigen Vermögensaufbau . Wie die digitalen Vermögensverwalter genau funktionieren, lesen Sie in unserem Ratgeber Robo Advisor.

"Wie im Wertpapierhandel sind auch bei der Vermögensverwaltung digitale Lösungen gefragt, die den Anleger und seine Bedürfnisse konsequent in den Mittelpunkt stellen", sagt Alexander Höptner, Geschäftsführer der Börse Stuttgart. Ginmon verfolge genau diesen Anspruch. Ginmon-Gründer und Geschäftsführer Lars Reiner sieht großes Potenzial: "Aktuelle Zahlen prognostizieren allein in Deutschland ein Wachstum der über Robo-Advisor angelegten Assets under Management auf rund 30 Milliarden Euro im Jahr 2020", sagt er.

Lesen Sie auch: Robo-Advisor erobern Genossen und Sparkassen

Ginmon verfolgt nach Unternehmensangaben einen antizyklischen Investmentansatz. Je nach Risikoprofil des Anlegers streut der Robo-Advisor die Investments global auf Aktien- und Anleihen-ETFs. Investiert wird in mehr als 10.000 Unternehmen in rund 50 Ländern, heißt es. Durch die breite Streuung wird das Anlegerrisiko minimiert.

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So jung der Markt für Robo-Advisor ist, so sehr ist er in Bewegung. Marktführer ist Scalable Capital. Nach Schätzungen von biallo.de haben die Münchner aktuell die Marke von 800 Millionen Euro beim verwalteten Kundenvermögen im Blick. Was das Wachstum vor allem vorantreibt, ist die Kooperation mit der ING-Diba.

Ein anderer wichtiger Spieler in dem Marktsegment ist Liqid. Die Berliner knackten eigenen Angaben zufolge kürzlich die 200-Millionen-Euro-Marke. Das Gleiche gelang Cominvest, der Online-Vermögensverwaltung von Comdirect, Anfang des Jahres. Auch die Deutsche Bank startete Ende vergangenen Jahres mit Robin einen eigenen Robo-Advisor und sagte Marktführer Scalable Capital den Kampf an. Die Genossenschaftsbanken und Sparkassen greifen ebenfalls an. Und zwar mit Meininvest und Bevestor

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de