So klappt es mit der Finanzbildung

Geld und Kinder So klappt es mit der Finanzbildung

Ines Baur
von Ines Baur
21.02.2019
Auf einen Blick
  • Ein Konto im Plus und finanzielle Selbständigkeit setzt Wissen beim Umgang mit Geld voraus. Doch wo sollen Kinder dieses Know How erlernen? 

  • Eltern sind hier gefragt. Sie können – auch ohne BWL Studium oder abgeschlossener Banklehre – ihren Kindern frühzeitig Grundlegendes beibringen. Sei es als Vorbild beim täglichen Einkauf, beim Sparen oder beim Eröffnen des ersten eigenen Kontos. 

  • Nicht zu unterschätzen ist Taschengeld. Mit dem eigenen festen Budget sammeln sie wichtige Erfahrungen. Wann sie Geld ausgeben können, wann es sich lohnt zu sparen und wann zu verzichten.
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Sparen, Geld anlegen und ein Konto im Plus, das wollen so ziemlich alle. Der richtige Umgang mit Geld macht es möglich. Doch rund die Hälfte aller Deutschen gibt zu, von Finanzen nichts zu verstehen. Das ergab eine Studie der Direktbank ING. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren bezeichnen sich als finanzielle Analphabeten. "Obwohl mehr als 90 Prozent der Deutschen der Ansicht sind, dass Finanzbildung heutzutage ein Muss ist, scheint es ein grundlegendes Problem bei der Wissensvermittlung zu geben", sagt ING-Chef Nick Jue.

Und Andrea Brinkmann, Geschäftsführerin der Stiftung "Deutschland im Plus" bestätigt: "Finanzielle Bildung ist wichtig für jeden Menschen. Wir alle treffen ökonomische Entscheidungen mit der Zielsetzung, ein positives und selbstbestimmtes Leben zu führen." Da finanzielle Entscheidungen oft wesentliche Konsequenzen für das weitere Leben haben, sei es wichtig, möglichst früh in den Genuss von finanzieller Bildung zu kommen. Die Stiftung "Deutschland im Plus" engagiert sich für die Prävention privater Überschuldung. Was und wie viel Wissen Kinder in der Schule übermittelt bekommen (und was davon hängenbleibt), ist in jeder Schule und jedem Bundesland anders. Experten sind sich allerdings einig, dass es zu wenig ist. Laut der ING-Studie sehen 80 Prozent der Deutschen die Schulen in der Pflicht. Doch nur für 15 Prozent der Befragten war Finanzbildung fester Bestandteil des Stundenplans.

Wer möchte, dass sein Kind mit einem gesunden Basis-Wissen für Geld-Angelegenheiten aufwächst, muss selbst ran. Problem: Viele Eltern meinen, dass sie ihren Kindern nichts beibringen können, da sie selbst zu wenig oder gar keine Ahnung haben. Falsch gedacht. Denn auch Eltern ohne Abschluss in Betriebswirtschaftslehre können sehr viel für die finanzielle Grundbildung ihrer Kinder tun.

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"Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach"

Das sagte der Münchner Komiker Karl Valentin. Eltern können den Satz bestätigen, wenn ihre Dreijährige auf dem Sofa sitzt und so tut, als könne sie Zeitschriften lesen. Oder wenn der Sohnemann auf dem Fahrersitz kniet und Autofahren spielt. Kinder beobachten ihre Eltern sehr genau, auch das Konsumverhalten. Machen die Eltern ausgedehnte Shopping-Touren und leben "Das will ich, das kauf ich" vor, – ist es wahrscheinlich, dass die Kinder das irgendwann nachmachen werden.

Der Unterschied zwischen wollen und brauchen
Nun sagen Eltern oft aus erzieherischen Gründen zu ihren Kindern am bunten Süßigkeiten Regal: "Nein, das brauchen wir nicht, das bekommst Du nicht." Das ist sinnvoll. Doch es bringt nichts, wenn sie selbst dem Nachwuchs was anderes vorleben. Eltern sollten auch mal verzichten. Nicht weil das Geld knapp ist, sondern, weil der Kauf unnötig wäre.

Bares ist Wahres
In den vergangenen 20 Jahren fand ein Umbruch statt. Einkäufe bezahlen wir immer seltener mit Bargeld. Die Bezahl-Tradition hat sich geändert. Heute gibt es das Internet, Paypal, Kreditkarten, Bezahlen mit dem Smartphone. Kinder sehen: Mama packt T-Shirt, Toilettenpapier, Bücher und Lebensmittel am Computer in den kleinen Warenkorb oben in der Ecke. Dann ein Klick auf "Bestellung abschließen". Euros sind nur Zahlen am Bildschirm. Im Supermarkt tippen Eltern Zahlen in ein schwarzes Kästchen oder legen ihr Handy hin. Die Elterngeneration ist mit Bargeld aufgewachsen und gewöhnte sich über viele Jahre an die neuen Bezahlmethoden. Für sie ist Geld kein abstrakter Begriff.

Die Kinder von heute benötigen auch ein bisschen praktische Übung mit Bargeld. Eltern können hin und wieder den Wochen-Einkauf mit Bargeld vornehmen. Und dabei den Kindern erklären, dass Geld endlich ist, und kein nachwachsender Rohstoff bei Bezahldiensten oder Kreditkartenfirmen.

Soll und Haben: Soll ich haben?

Nicht nur beim Einkaufen kommen Kinder mit dem Thema Finanzen in Berührung. In der Schule sammelt die Lehrerin das Geld für die Exkursion ein. Sie hören Oma über die zu knappe Rente jammern. Der langweilige Nachrichtensprecher berichtet über Leitzinsen, Dax und Dollar. Der Opa schaut Aktien-Tabellen in der Tageszeitung an und freut sich, oder ist übellaunig. Der Patenonkel schenkt ein Sparbuch und sagt: Spare, dann kannst Du dir was Schönes kaufen. Und sehr wichtig: Hippe Influencer empfehlen den Kindern Kosmetika, Pizza oder Online-Spiele. Und irgendjemand kennt irgendjemanden, der mit Instagram Millionen verdient. Die Liste könnte man fortzusetzen.

Kerninformation: Auf der einen Seite steht Geld ausgeben, auf der anderen Seite Geld bekommen – Soll und Haben. Erwachsene können Kindern tagtäglich beibringen: Auf der Einnahmen-Seite sollte immer mehr stehen, als auf der Ausgeben-Seite. Das vermeidet Schulden, schlaflose Nächte und Unzufriedenheit. Und wer es hinbekommt, Geld zurückzulegen und gewinnbringend anzulegen, hat gute Chancen auf ein (finanziell) sorgenfreies Leben.

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Schweinchen und Elefant

Mamas und Papas können schon ihren Kleinsten beibringen, wie Sparen funktioniert. Frei nach dem Motto: Wer den Pfenning nicht ehrt, ist des Talers nicht wert. Und zwar mit der guten alten Sparbüchse. Erhältlich in allen möglichen Farben und Formen: Schweinchen, Elefant, leeres Marmeladenglas.

Eltern können ihr Kind die sogenannten "vergessenen" Münzen hineinschmeißen lassen. Das ist Kleingeld, das in Sofaritzen steckt, aus der Waschmaschine kommt, oder im Staubsauger gelandet ist. Auch die lästigen ein, zwei und fünf Cent Münzen, die den Geldbeutel schwer machen, purzeln in die Sparbüchse. Im Laufe der Zeit kommt da einiges zusammen. Damit kann sich der kleine Sparer (oder Sammler) einen Wunsch erfüllen. Haben Kinder mehrere Wünsche, können sie sich eine Sparbüchse pro Wunsch "anlegen". Und das Geld je nach Priorität aufteilen.

So einfach, so wichtig: Taschengeld

Taschengeld ist das einfachste und effektivste Mittel, um Kinder frühzeitig erste eigene Erfahrungen mit Geld machen zu lassen. Taschengeld als "pädagogisches Geld" hat sich in Deutschland ab Mitte der 1960er Jahre, während der Erziehungs- und Bildungsreform, durchgesetzt. In dieser Zeit gewann die Erziehung zur Selbstständigkeit – und nicht zum Gehorsam – an Bedeutung. Beim Taschengeld gibt es klare Regeln für Eltern:

  • Taschengeld gibt es regelmäßig, ohne Wenn und Aber 
    Egal ob das Kind eine schlechte Note geschrieben oder das Zimmer nicht aufgeräumt hat. Es gibt wie besprochen Taschengeld. Den abgemachten Betrag, Monat für Monat – unabhängig von Verhalten oder Leistung. 
  • Schulden machen ist nicht! 
    Es gibt weder Kredit, noch Vorschuss. Kinder müssen lernen, sich ihr Geld einzuteilen.
  • Seins – das Kind kann mit seinem Taschengeld machen, was es will. Comic, Gummibärchen, ein kleines Spielzeug. Das Kind darf kaufen, was es möchte und sich leisten kann. Das bringt Verantwortung für getroffene (finanzielle) Entscheidungen. Und führt – auch nach eventuellen Rückschlägen – zum Ziel: Sicherheit und Selbstvertrauen. Eine permanente Kontrolle der Eltern dagegen ist kontraproduktiv und führt zu Unselbständigkeit und Abhängigkeit.
  • Fehlkäufe sind wichtig
    Blödsinn gekauft? Zu teuer, dort wäre es billiger gewesen? Da muss der Nachwuchs durch. Es findet sogar ein wichtiger Lernprozess statt. Denn beim nächsten Kauf überlegt das Kind wahrscheinlich und vergleicht, ob der Kauf sinnvoll ist.
  • Weniger ist mehr 
    Taschengeld erfüllt seinen Zweck als Lernhilfe nur als endliches Gut. Zu viel Budget bewirkt das Gegenteil. Kinder lernen nicht mit ihrem Geld umzugehen. Sie werden leichtsinnig und meinen, es ist eh immer genug da.

Alter des Kindes

Taschengeld-Empfehlung des Deutschen Jugendinstituts*

Unter 6 Jahre

0,50 - 1,00 Euro pro Woche

6 Jahre

1,00 - 1,50 Euro pro Woche

7 Jahre

1,50 - 2,00 Euro pro Woche

8 Jahre

2,00 - 2,50 Euro pro Woche

9 Jahre

2,50 - 3,00 Euro pro Woche

10 Jahre

15,50 - 18,00 Euro pro Monat

11 Jahre

18,00 - 20,50 Euro pro Monat

12 Jahre

20,50 - 23,00 Euro pro Monat

13 Jahre

23,00 - 25,50 Euro pro Monat

14 Jahre

25,50 - 30,50 Euro pro Monat

15 Jahre

30,50 - 38,00 Euro pro Monat

16 Jahre

38,00 - 45,50 Euro pro Monat**

17 Jahre

45,50 - 61,00 Euro pro Monat**

Ab 18 Jahren

61,00 - 76,00 Euro pro Monat**

* Quelle: Langmeyer, Alexandra / Winklhofer, Ursula (2017); aktualisierte Zahlen auf Basis der Expertise von Langmeyer/Winklhofer (2014): Taschengeld und Gelderziehung. Eine Expertise zum Thema Kinder und ihr Umgang mit Geld mit aktualisierten Empfehlungen zum Taschengeld. München.

** Ab 16 Jahren für Jugendliche, die wirtschaftliche ganz von den Eltern abhängig sind (zum Beispiel Schüler/innen)

Budgetgeld: Mehr Geld, mehr Rechte, mehr Pflichten

Stufe I war die Sparbüchse für Finanz-Einsteiger. Stufe II: das Taschengeld für Fortgeschrittene. Es folgt Stufe III: das Budgetgeld für Profis (und die, die es werden wollen), geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren. Sohn oder Tochter erhalten jeden Monat einen bestimmten Betrag, mit dem sie Dinge des täglichen Lebens selbst kaufen: Kleidung, Schulmaterial, Kosmetika, Essen außer Haus, Mobiltelefon.
Achtung: Das monatliche Budgetgeld ist keine Taschengelderhöhung und kein Taschengeldersatz. Es kommt zum Taschengeld dazu. Das Plus – das müssen Eltern ihren Kindern gut erklären – ist nicht für ihre Freizeitvergnügungen, sondern für Alltagsdinge.
Vorteil für Kinder: Sehr guter Lerneffekt durch "Learning by Doing". Jugendliche eignen sich finanzielle Selbstständigkeit im Alltag an. In der Regel finden die Kinder es am Anfang recht schwer, das Budget zu verwalten.
Vorteil für Eltern: Sie ersparen sich leidige Diskussionen, ob das Sweatshirt nun lebensnotwendig ist und gekauft werden muss.

Wie viel Budget pro Monat? Um realistisch abzuschätzen, wie viel Geld der Nachwuchs zum alltäglichen Teenager-Leben braucht, beobachtet man einfach für ein Vierteljahr sämtliche anfallenden Kosten. Die Empfehlung des Deutschen Jugendinstituts zum Budgetgeld kann eventuell eine Basisinfo geben.

Empfehlungen zum Budgetgeld des Deutschen Jugendinstituts

Schulmaterial

5,00 - 10,00 Euro pro Monat

Körperpflege, Kosmetika

5,00 - 10,00 Euro pro Monat

Mobile Phone

10,00 - 20,00 Euro pro Monat

Öffentlicher Nahverkehr

15,00 - 25,00 Euro pro Monat

Essen außer Haus

20,00 - 30,00 Euro pro Monat

Kleidung / Schuhe

30,00 - 50,00 Euro pro Monat

Quelle: Langmeyer, Alexandra/Winklhofer, Ursula (2014): Taschengeld und Gelderziehung. Eine Expertise zum Thema Kinder und ihr Umgang mit Geld mit aktualisierten Empfehlungen zum Taschengeld. München.

Biallo Tipp

Das gilt für Taschen- und Budgetgeld: Ob und wie viel Geld ein Kind von seinen Eltern bekommt, hängt von der finanziellen Situation der Familie ab. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern muss nun mal anders haushalten, als das Paar mit doppeltem Einkommen und einem Kind. Eltern, die ihren Kindern weniger als empfohlen, oder überhaupt kein Geld zur Verfügung stellen können, müssen sich nicht schämen. Nur ehrlich sein und die eigene finanzielle Situation erklären.

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Das erste eigene Girokonto

Früh übt sich und das erste eigene Girokonto ist eine wunderbare Sache für alle. Eltern können ganz bequem einen Dauerauftrag einrichten. Sie müssen nicht mehr daran denken am Zahltag genug Geld im Geldbeutel zu haben. Und die Kids haben eine Karte, ein Konto und können selbständig agieren. Sie lernen den Umgang mit Karten und Konten.

Ein Girokonto eröffnen Kinder mit Mama und/oder Papa. Je nachdem, wie die Eltern es gut finden, online oder bei ihrer Hausbank um die Ecke. Ein Konto einrichten kann ein Elternteil mit dem Kind. Unterschreiben müssen beide Sorgeberechtigte. Es sei denn, es besteht alleiniges Sorgerecht. Bis zur Volljährigkeit sind die Erziehungs- oder Sorgeberechtigten für alle Angelegenheiten rund um das Konto zuständig. Eröffnen, schließen, Kontenmodell ändern und so weiter. Erwachsene sollten das stets gemeinsam mit den Kids machen.

Langweilige Bank-Post gehört zum Finanz-Alltag. Und falls die Eltern das Fachchinesisch nicht verstehen, spricht nichts gegen einen gemeinsamen Termin beim Bank-Berater. Dumm sind nämlich nur die Fragen, die nicht gestellt werden.

Wichtig zu wissen

  • Kinderkonten haben keinen Dispo.
  • Kinderkonten sind kostenlos.

Konto, ab wie viel Jahren?
Ab wie viel Jahren ein eigenes Konto sinnvoll ist, – da scheiden sich die Geister. Sobald die Kinder auf einer weiterführenden Schule sind? Ab dem Kindergarten, ab der Grundschule? Sicher ist allemal, dass ein eigenes Konto erst funktioniert, wenn die Kleinen die Zahlen kennen und lesen und schreiben können. Denn den Kontoauszug sollten sie ja selbst entziffern können.

Verdienen sich die Kids ein paar Euro mit Nebenjobs dazu, beginnen sie eine Ausbildung oder fahren das erste Mal alleine in den Urlaub? Dann ist es höchste Zeit für das eigene Girokonto. Und ein Aufklärungs-Gespräch zum Thema Dispo, Überziehungszinsen, Schulden vermeiden und Kontoführung.

Karten & Co für Kids
Sichere Variante für den Einstieg in die Plastikgeld-Welt sind Bankkarten. Bei der Sparkasse beispielsweise gibt es die Sparkassen-Card. Damit können Kinder am Bankomaten Geld abheben, einzahlen, im Supermarkt bezahlen und Kontoauszüge ausdrucken. Wer auf Reisen geht, braucht heute eine Kreditkarte – Kids in diesem Fall die Variante "Prepaid". Mit einem beliebigen Betrag aufgeladen, ist keine Überziehung möglich und ein Karten-Missbrauch auf ein Minimum reduziert.

Spielen, Lesen, Surfen im Internet – Finanzbildung kann Spaß machen

Wer seine Kinder noch mehr fördern möchte, hat viele Möglichkeiten: Bücher, Internet, Spiele – je nach Interesse und Altersgruppe ist die Auswahl groß. Und wenn Eltern ihre eigenen Wissenslücken füllen möchte, können sie das mit dem Nachwuchs zusammen machen.

  • Das World Wide Web nutzen
    Kinder wachsen mit dem Internet auf. Warum es nicht für sinnvolle Recherchen und zum Lernen nutzen? Es gibt einige gute Informationsseiten zum Thema Finanzen – auch einfach verständliche für Jugendliche. So hat die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) die Bildungsinitiative für Jugendliche und junge Erwachsene ins Leben gerufen.
    Auf der Seite www.wirtschaftswerkstatt.de können sie sich über relevante Finanzthemen ihrer Altersgruppe informieren. Via Social-Media-Angebote und Wettbewerbe vermittelt die Initiative Finanzkompetenz direkt an die Jugendlichen.
  • Börsenspiel
    Börsenaffine Erwachsene können mit den Kids an einem Börsenspiel teilnehmen (zum Beispiel tradingmasters.de). 
  • Lesen bildet
    Eltern wissen, Kinder zum Lesen zu bringen, ist nicht einfach. Egal, dran bleiben und nicht lockerlassen, heißt die Devise! Es gibt auch für Kinder interessante Bücher, die sich um das Thema Geld und Finanzen drehen. 
    Das Buch "Ein Hund namens Money" von Bodo Schäfer beispielsweise ist Unterhaltung plus Lerneffekt für jüngere Kinder. Die Geschichte handelt von der Freundschaft zwischen dem Mädchen Kira und dem Hund Money, dem sprechenden Finanzgenie. 
    Interessante Lektüre für ältere Kinder (und vielleicht Eltern) ist der Ratgeber und Bestseller "Rich Dad Poor Dad" von Selfmade-Millionär Robert Kiyosaki. Wer es gern spannend möchte, sollte sich den Wirtschafts-Krimi "Das Gesetz der Gier" von Wolfgang Kaes vornehmen. 
  • Spielen macht Spaß
    Kaufmannsladen
    : Für Kindergarten und Vorschulkinder steht der Klassiker aller Generationen an erster Stelle: Der Kaufladen. Beim Spielen lernen sie die Zusammenhänge von Angebot, Nachfrage und natürlich einkaufen, verkaufen. Bei den modernen Spielzeug-Kaufläden können Kinder mit Spielgeld oder Bankkarte einkaufen, wie im richtigen Leben. 
    Spiele für die ganze Familie: Sehr gut geeignet, um ein Gefühl für Zahlungsmittel und wirtschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln, sind Spiele. Und der gemütliche Spieleabend ist - trotz PlayStation und X-Box - nicht totzukriegen. Auf dem Markt finden sich Brettspiele für Groß und klein, alt und jung. Neben dem Klassiker Monopoly gibt es weitere Brettspiele:
    Das Taschengeldspiel: Hier gibt es unterschiedliche Anbieter. Meistens geht es bei dem Spiel aber darum, weniger Geld auszugeben, den Überblick zu bewahren und bestenfalls mehr aus seinem Taschengeld zu machen. Gewinner ist, wer am Ende das meiste Geld übrig hat. Lerneffekt: Rechnen, lesen und der richtige Umgang mit Geld.
    Cashflow (Kinder ab 14): Das Spiel CASHFLOW von Robert Kiyosaki (Autor des Bestsellers Rich Dad Poor Dad) ist eine sehr unterhaltsame und experimentelle Lernmethode. Ziel: Richtig investieren und Vermögen bilden. Die Spieler setzen sich mit Begriffen aus Börse und Finanzwelt auseinander. Sie verwalten Aktien, Vermögen und Verpflichtungen, entwickeln Strategien, um sich schließlich das Leben leisten zu können, das sie möchten. 
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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de