Sparkassen verdienen prächtig

Trotz Zinstief Sparkassen verdienen prächtig

08.03.2017
Auf einen Blick
  • Die Sparkassen haben im vergangenen Jahr einen Überschuss in Höhe von zwei Milliarden Euro erzielt. Der Gewinn vor Steuern fällt fast genauso hoch aus wie im Vorjahr.

 

 

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Die Nullzinspolitik hat die Bilanz von Deutschlands Sparkassen kaum getrübt. Im vergangenen Jahr erzielten die Institute einen Vorsteuergewinn in Höhe von 4,8 Milliarden Euro - das sind 100 Millionen Euro weniger als 2015. Das berichtet das Handelsblatt.

Der Überschuss der Sparkassen erreichte 2016 mit zwei Milliarden Euro das Vorjahresniveau. Ein Plus verzeichneten die Geldhäuser laut Bericht bei den Kundeneinlagen und beim Kreditvolumen.

Trotz Milliardengewinns: Höhere Gebühren?

Was die Anzahl der Sparkassen und Filialen angeht, setzte sich der negative Trend fort. Vor dem Jahreswechsel zählte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) noch 413 Institute. Mitte Februar sei die Zahl auf 396 gesunken, heißt es. Die Zahl der Filialen ging 2016 um 700 zurück. 

Verbandspräsident Georg Fahrenschon stimmt Mitarbeiter und Kunden auf weitere Einschnitte ein. "Die Belastungen durch weitere Zinseinbußen und mögliche höhere Wertberichtigungen werden in den nächsten Jahren steigen", zitiert ihn das Handelsblatt. Fahrenschon will zum einen die Kosten verringern und weitere Arbeitsplätze abbauen. Zum anderen sieht er Handlungsbedarf bei den Gebühren: "Wir müssen die Spielräume nutzen, die der Markt zulässt." (mfi)

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de