Tag der Aktie: Einen Tag den Dax kaufen zum Nulltarif

Wertpapierhandel Tag der Aktie: Einen Tag den Dax kaufen zum Nulltarif

Max Geißler
von Max Geißler
18.03.2019
Auf einen Blick
  • Die Deutsche Börse veranstaltet am 18. März mit Unterstützung zahlreicher Banken zum fünften Mal den sogenannten Tag der Aktie.

  • Anleger, die am Montag eine der 30 Dax-Aktien oder ausgewählte ETFs auf den Dax über die Börse Frankfurt kaufen, zahlen keinerlei Gebühren. 

  • Das Angebot gilt für Orders ab einem Mindestvolumen von 1.000 Euro bei allen teilnehmenden Brokern. Mit von der Partie sind etwa die ING, Comdirekt, Consorsbank und DKB.
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Am 18. März feiert die Börse Frankfurt den Tag der Aktie. Damit wollen die Börsianer das wichtigste Börsenpapier wieder näher ins Bewusstsein der Deutschen rücken und die Popularität der Aktie steigern. Um der Aktion Gewicht zu verleihen, haben sich die Frankfurter Verstärkung geholt.

Gleich acht führende deutsche Direktbanken werden an diesem Tag auf sämtliche Transaktions- und Handelsentgelte beim Kauf von Dax-Aktien und Dax-ETFs verzichten, wenn sie über die Börse Frankfurt gehandelt werden. Ordern Sie Wertpapiere von mindestens 1.000 Euro bei Comdirect, Consorsbank, Netbank, ING, 1822 Direkt, Augsburger Aktienbank, DKB und Geno Broker, dann sind Sie mit von der Partie.

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Vermögensentwicklung ankurbeln

Börsen sind keine Einbahnstraße nach oben, weshalb Sie stets nur einen kleinen Teil Ihres Ersparten in Wertpapiere investieren sollten. Auf der anderen Seite eröffnen Aktien und Fonds die Chance auf höhere Erträge als mit Magerzinsen bei Tagesgeld und Festgeld. Zwei Renditetreiber bringen Ihr Depot in Schwung:

Kursentwicklung: Ziel jeder Aktiengesellschaft ist es, den Umsatz und Gewinn zu steigern. Gute Geschäftsergebnisse erhöhen die Nachfrage nach der Aktie und puschen den Kurs. Gerade deutsche Unternehmen wirtschaften meist sehr erfolgreich und bescheren ihren Aktionären überdurchschnittliche Renditen. Titel wie BMW oder Allianz verbuchten allein in der vergangenen Dekade mehr als 200 Prozent Kursplus.

Lesen Sie auch: Sieben Sünden beim Vermögensaufbau

Dividende: Viele Aktiengesellschaften schütten zudem einen Teil ihrer Gewinne in Form einer Dividende an Aktionäre aus. Im Dax winken derzeit Dividendenrenditen von bis zu 6,5 Prozent. Besitzen Sie beispielsweise 50 Aktien zum Kurswert von 80 Euro und schüttet die Gesellschaft vier Prozent Dividende aus, dann erhalten Sie 160 Euro extra. Mit Festgeld oder Tagesgeld ist eine solche Rendite derzeit kaum drin.

Lesen Sie auch: Die besten Dividenden im Dax

Indexfonds mindern Risiken

Für Aktiengewinne gibt es keine Garantie. Läuft ein Unternehmen schlecht oder ist die Branche in der Krise, wie derzeit die Finanzindustrie, können die Kurse schnell nachgeben. Um Risiken zu mindern empfiehlt es sich, auf einen Indexfonds zu setzen. Sogenannte ETFs bilden einzelne Aktien-Indizes eins zu eins nach, etwa den Dax oder den amerikanischen Dow Jones. Folge: Die Wertentwicklung eines ETF verläuft in etwa parallel zum zugrundeliegenden Index. Kursverluste einer einzelnen Aktie wirken sich im Aktienpool kaum aus.

  • Beispiel Dax: Obwohl immer wieder Dax-Aktien in die Verlustzone rutschen, steigt der Index langfristig konstant an. Der Wertzuwachs auf Zehnjahressicht beträgt knapp 193 Prozent. Analog dazu bewegen sich die Gewinne der Indexfonds.

Die Börse Frankfurt bietet zum Tag der Aktie folgende ETFs zum kostenfreien Handel:

NameISIN
Amundi ETF DAX UCITS ETF DRFR0010655712
ComStage DAX TR UCITS ETFLU0378438732
ComStage FR DAX UCITS ETFLU0488317024
ComStage 1 DAX UCITS ETFDE000ETF9017
db x-trackers DAX UCITS ETF (DR)LU0274211480
db x-trackers DAX UCITS ETF (DR)LU0838782315
Deka DAX (ausschüttend) UCITS ETFDE000ETFL060
Deka DAX UCITS ETFDE000ETFL011
iShares Core DAX UCITS ETF (DE)DE0005933931
Lyxor UCITS ETF DAXLU0252633754
Vanguard DAX UCITS ETFIE00BG143G97

Quelle: Deutsche Börse AG

Lesen Sie auch: ETFs versus aktive Fonds – Wer hat die Nase vorn?

Auf Depotkosten achten

Aktien und Fonds zum Nulltarif sind eine feine Sache, Sie sollten aber auch die Depotkosten nicht vernachlässigen. Berechnet die Bank keine oder nur eine geringe Verwahrpauschale, steigen die Renditeaussichten. Kursgewinne werden dann nicht durch ärgerliche Depotkosten geschmälert. Vermeiden Sie teure Privatbanken. Große Geldhäuser berechnen Depotgebühren oft an Hand des Volumens der eingelagerten Wertpapiere.

Lesen Sie auch: ETF-Sparen für Kinder – Attraktive Konditionen bei Online-Brokern

Manche Depots kosten bis zu 1,0 Prozent vom Kurswert der vorhandenen Papiere. Aktien und Fondsanteile im Wert von 30.000 Euro schlagen in diesem Fall mit 300 Euro Jahresgebühr zu Buche. Binnen zehn Jahren entstehen Depotkosten von 3.000 Euro.

Kostenloses Depot: Das muss nicht sein. Viele Direktbanken berechnen überhaupt keine Depotführungsgebühren, zum Beispiel  DKB, ING und Consorsbank.

Lesen Sie auch: Trade Republic – Smartphone-Broker ohne Provision

Biallo-Tipp

Wer seine Geldanlage nicht komplett selbst gestalten will oder kann, für den sind die sogenannten Robo-Advisor eine geeignete Alternative. Hier gibt es die Vermögensverwaltung inklusive Transaktionskosten, Depot- und Kontoführung bereits für deutlich weniger als ein Prozent des Anlagevolumens. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Robo-Advisor.

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Max Geißler
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Max Geißler
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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de