Finanzhilfe für Krisenbank Warmer Regen für Monte dei Paschi

Manfred Fischer
von Manfred Fischer
30.12.2016
Auf einen Blick
  • Die EU-Kommission hat Staatshilfen für die angeschlagene Bank Monte dei Paschi die Siena genehmigt.
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Hinter den Mauern der ältesten Bank der Welt dürfte so mancher Seufzer der  Erleichterung ausgestoßen worden sein. Die italienische Regierung darf das von faulen Krediten belastete Geldhaus jetzt mit einer Finanzspritze aufpäppeln. Die Europäische Kommission erlaubt es.

Die für staatliche Beihilfen geltenden EU-Vorschriften würden erfüllt, verlautet aus Brüssel. Die Kommission verweist darauf, dass diese Erlaubnis nicht die Pläne für die Rekapitalisierung der Krisenbank berühre.  Darüber würden Aufsichtsbehörden und die italienische Regierung weiter sprechen.

Laut Europäischer Zentralbank (EZB) benötigt Monte dei  Paschi 8,8 Milliarden Euro. Ohne das Geld droht die Bank wie ein Kartenhaus zusammenzufallen. Schätzungen zufolge summieren sich die Kredite, die womöglich nie mehr zurückgezahlt werden,  auf 45 Milliarden Euro.

Wie die italienische Zentralbank mitteilt, pumpt der Staat 4,6 Milliarden Euro direkt in die Bank. Hinzu kämen zwei Milliarden Euro für die Entschädigung von Kleinanlegern. Die restlichen 2,2 Milliarden Euro müssen demnach institutionelle Anleger aufbringen.

Die Regierung in Italien hat für alle Krisenbanken des Landes einen Geldregen in Höhe von 20 Milliarden Euro vorgesehen.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de