ZEW-Index steigt weniger als erwartet

Konjunktur ZEW-Index steigt weniger als erwartet

14.03.2017
Auf einen Blick
  • Nach seinem Einbruch im Februar hat sich der ZEW-Index im März wieder erholt. Dennoch gibt es für die deutsche Wirtschaft Risiken auf der Abwärtsseite.
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Die Stimmung unter den deutschen Finanzexperten hat sich im März leicht aufgehellt. Allerdings nicht so stark wie erwartet. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen kletterte von 10,4 auf 12,8 Punkte, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mit. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 13,0 Punkte gerechnet. Die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage verbesserte sich leicht um 0,9 auf 77,3 Zähler.

"Die geringe Aufwärtsbewegung der ZEW-Konjunkturerwartungen zeigt die derzeitige Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Konjunktur an", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die von den bevorstehenden Wahlen in einigen EU-Ländern ausgehenden politischen Risiken halten die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau."

Aus der Wirtschaft kommen derzeit keine klaren Signale. "Während sich Industrieproduktion und Exporte positiv entwickelten, fielen die Auftragseingänge und Einzelhandelsumsätze ungünstiger aus", konstatierte Wambach. Auch die Produktionszahlen einiger wichtiger Nachbarländer seien im Januar gesunken. Das könnte sich negativ auf die Exporte auswirken, heißt es in dem ZEW-Bericht. (sjs)

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de