Ein zweites Leben für Smartphone, Tablet & Co.

Wiederaufbereitete Hightech-Produkte Ein zweites Leben für Smartphone, Tablet & Co.

Helga Riedel
von Helga Riedel
06.12.2019
Auf einen Blick
  • Immer mehr Händler bieten sogenannte "refurbished" Hightech-Produkte an. Dabei handelt es sich um rundumerneuerte Geräte, die mit Rückgaberecht, Gewährleistung und unterschiedlich langer Garantie wieder auf den Markt gebracht werden.

  • Mit dem Kauf von wiederaufbereiteten High-Tech Produkten verbessern Sie Ihre Umweltbilanz und schonen gleichzeitig den Geldbeutel.

  • Mit gründlicher Recherche kommen Sie zum günstigen Wunsch-Produkt und helfen, Ressourcen zu schonen. Wir nennen die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Suche beachten sollten.
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Geld sparen, Ressourcen schonen und Elektroschrott vermeiden – das gelingt mit dem Kauf von wiederaufbereiteten High-Tech-Produkten. Kein Mensch käme auf die Idee, einen ausgemusterten Firmenwagen in Topzustand einfach zu verschrotten. Genau das passierte aber lange Zeit mit hochwertigen IT-Geräten. Unternehmen, Banken, Versicherungen und Behörden tauschen ihre Hardware je nach Leasing-Dauer und Abschreibungsfristen nach drei bis vier Jahren aus. Aus Sorge um die Datensicherheit, aber auch wegen fehlender Recyclingstrukturen landeten die Geräte mit geschredderter Festplatte im Elektromüll – bis innovative Firmengründer lebensverlängernde Maßnahmen entwickelten.

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Beispielsweise Paul Cvilak. 2004 ging er mit seinem Unternehmen AfB social & green IT an den Start mit dem erklärten Ziel, so viele Geräte wie möglich aufzuarbeiten und wieder zu vermarkten und zudem Arbeit für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Mittlerweile hat das gemeinnützige Unternehmen 420 Mitarbeiter und 1.000 Kooperationspartner in Wirtschaft und Verwaltung, die ihre ausgemusterte Hardware der AfB überlassen. 2018 waren das 360.000 IT- und Mobilgeräte, von denen zwei Drittel nach Datenlöschung und Wiederaufarbeitung mit neuer Software vermarktet, die übrigen recycelt wurden. Im Vergleich zur Neuproduktion konnten dadurch 11.600 Tonnen CO2, 16.440 Tonnen Metalle und Mineralien sowie 36.560 Megawattstunden Energie eingespart werden. Als einer der ersten professionellen IT-Refurbisher wurden Cvilak und sein Unternehmen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 und dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2014.

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Wachsender Markt für wiederaufgearbeitete Produkte

Aus dieser Einsicht heraus entstand in den letzten Jahren mit dem Refurbishing ein stetig wachsender Geschäftsbereich mit einem breiten Angebot und attraktiven Konditionen. So entscheiden sich bei der Wahl zwischen einem aktuellen Smartphone der Mittelklasse und einem zwei Jahre alten, rundum erneuerten Spitzen-Modell zum gleichen Preis immer mehr Käufer für das Second-Hand-Gerät. Laut den Marktanalysten von Counterpoint Research war das im Jahr 2017 weltweit bereits jeder zehnte – eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Und der Refurbished-Markt, so ihre Prognose, wird auch in Zukunft das am schnellsten wachsende Smartphone-Segment bleiben. Dem können sich nicht einmal mehr die Hersteller entziehen. Seit rund zehn Jahren verkauft Apple generalüberholte iMacs, iPads, iPods und Zubehör, weigerte sich aber hartnäckig, auch das iPhone, das Zugpferd im Apple-Stall, in einer Refurbished-Variante und damit günstiger anzubieten.

Doch nun hat der Konzern seinen Widerstand aufgegeben: Zuerst 2018 in den USA und seit diesem Herbst auch in Deutschland gibt es gebrauchte iPhones mit Ersatzteilen, neuem Akku und Gehäuse direkt im Apple-Store. Dank üblichem Zubehör und Originalverpackung kommen diese Geräte tatsächlich "wie neu" daher und eignen sich so auch bestens als Geschenk. Die Preisersparnis liegt dafür allerdings nur bei etwa 15 Prozent. Gute Aussichten auf ein ebenso vertrauenswürdiges Smartphone oder Tablet mit höherem Sparpotential hat man bei

  • Rebuy, 21 Tage Rückgaberecht, 36 Monate Garantie

  • Backmarket, 14 Tage Rückgaberecht, 36 Monate Garantie

  • Asgoodasnew, 30 Tage Rückgaberecht, 30 Monate Garantie

  • Buyzoxs, 14 Tage Rückgaberecht, 12 Monate Gewährleistung und Garantie

  • Clevertronics, 30 Tage Rückgaberecht, je nach Zustand 24 Monate (neu, wie neu, sehr gut) oder 12 Monate Gewährleistung

  • Smallbug, 30 Tage Rückgaberecht, 12 Monate Gewährleistung

  • AfB social & green IT, 14 Tage Rückgaberecht, 12 Monate Gewährleistung

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Durch Refurbishing die Umweltbilanz verbessern

Vom Beginn bis zum Ende ihres kurzen Lebens begleiten IT-Geräte drei Problemfelder:

  • Sowohl die Gewinnung der Rohstoffe als auch der Export des Elektromülls verursachen in Entwicklungsländern Umweltzerstörung und Gesundheitsschäden.

  • Die Herstellung ist mit einem hohen Energieaufwand und entsprechenden CO2-Emmissionen verbunden.

  • Die Endlichkeit der Rohstoffe.

Allein in einem Handy stecken rund 30 Metalle, von denen die EU-Kommission im Jahr 2014 mit Gallium, Indium, Kobalt, Niob, Platin, leichten Seltenen Erden und Wolfram sieben als "kritische Rohstoffe" eingestuft hat, weil sie auf der Welt immer knapper werden. Und auch das Recycling ist, trotz engagierter Forschung, mit hohem Energieaufwand verbunden und teils gar nicht möglich. Seltene Erdmetalle wie Neodym und Cer, die in Leuchtmitteln, Lautsprechern und Mikrofonen stecken, werden beispielsweise in so verschwindend geringen Mengen verwendet, dass sie nicht zurückgewonnen werden können. Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist die möglichst lange Nutzung aller IT-Geräte.

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Welche Arten von Anbietern gibt es?

Prinzipiell muss man bei den Anbietern von rundumerneuerten Waren zwischen jenen unterscheiden, die das Refurbishing selbst erledigen und Plattformen, die mit einer Vielzahl von Händlern zusammenarbeiten und dadurch auch beim Angebot breiter aufgestellt sind. Hier findet man beispielsweise auch Küchen- und Haushaltsgeräte wie etwa Kaffeevollautomaten, Rasenmähroboter oder Werkzeug. Zu ihnen zählen Back Market mit mehr als 350 zertifizierten Partnerwerkstätten und Refurbed.

Das ebenfalls häufig im Zusammenhang mit Refurbishing genannte Amazon Warehouse Deals ist eher die 'Fundgrube' des Handels-Riesen, in der vor allem zurückgesendete, geöffnete und gebrauchte Waren oder Artikel mit Gebrauchsspuren oder beschädigter Verpackung angeboten werden – angesichts der häufigen Vernichtung von Retouren natürlich ebenfalls eine gute Sache.

Händler, die ihre Second-Hand-Ware selbst aufarbeiten, sind dagegen meist Spezialisten für eine bestimmte Sparte. Das trifft vor allem auf Business-IT-Hardware zu. Nach ihrem ersten Leben bei Unternehmen, Banken oder Versicherungen werden sie in der Regel von Spezialfirmen übernommen, die die Vernichtung der Daten nach zertifizierten Verfahren oder das Schreddern von Festplatten gewährleisten.

Viele dieser Unternehmen haben daraus einen standardisierten Aufarbeitungsprozess entwickelt, um die Lebensdauer der massenhaft ausgemusterten Hardware zu verlängern. Das ist besonders bei den Business-Serien von Notebooks und PCs etwa der Marken Dell, HP und Lenovo (IBM) lohnenswert, denn sie sind robuster, langlebiger, zuverlässiger und hochwertiger verarbeitet als die Consumer-Varianten. Zudem sind Zubehör und Ersatzteile länger erhältlich. Neue Business-Geräte gibt es deshalb auch je nach Ausstattung erst ab 1.000 Euro aufwärts. Nicht nur aus ökologischer und ökonomischer Sicht kann also der Kauf eines solchen generalüberholten Business-Computers die bessere Wahl sein. Ein breites Angebot mit Ersparnissen von 50 Prozent und mehr findet man bei folgenden Händlern:

  • AfB social & green IT, 14 Tage Rückgaberecht, ein Jahr Gewährleistung

  • ESM-Computer, ein Monat Rückgaberecht, zwei Jahre Gewährleistung, ein Jahr Garantie

  • Gebrauchtcomputer24, 14 Tage Rückgaberecht, ein Jahr Gewährleistung und Garantie

  • Greenpanda, 14 Tage Rückgaberecht, ein Jahr Gewährleistung und Garantie

  • Itsco, 30 Tage Rückgaberecht, ein Jahr Gewährleistung

  • Lap4less, 14 Tage Rückgaberecht, ein Jahr Gewährleistung

  • PCBilliger, 14 Tage Rückgaberecht, ein Jahr Gewährleistung und Garantie

Rückgabe, Gewährleistung, Garantie

Das Widerrufs- beziehungsweise Rückgaberecht ist gesetzlich geregelt und beträgt bei Händlern prinzipiell, egal ob es sich um Neu- oder wiederaufbereitete Ware handelt, 14 Tage. Die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung von zwei Jahren kann dagegen bei gebrauchten Artikeln auf ein Jahr verkürzt werden. Sie gilt ausschließlich für Mängel, die bereits beim Kauf vorlagen. Dabei muss in den ersten sechs Monaten der Händler nachweisen, dass die Ware zum Zeitpunkt des Verkaufs in Ordnung war. Danach dreht sich die Beweislast um, das heißt nun muss der Käufer belegen, dass ein reklamierter Fehler bereits beim Kauf vorhanden war.

Die Garantie ist dagegen eine freiwillige Leistung vom Hersteller beziehungsweise Refurbisher und schließt auch nach dem Kauf eintretende Mängel ein, solange sie nicht mutwillig oder durch fehlende Sorgfalt entstanden sind. Ein zerkratztes oder zerbrochenes Handy-Display wäre somit kein Garantiefall. Bei einigen Händlern kann man mit einem kleinen Aufpreis die Garantiezeit um ein oder zwei Jahre verlängern. Ob sich das lohnt, hängt einerseits von der geplanten Nutzungsdauer und andererseits von den in den Garantiebedingungen festgelegten Leistungen ab. Sind dort die Folgen einer normalen Nutzung und dem damit einhergehenden Verschleiß etwa beim Akku ausgeschlossen, wie dies beispielsweise bei Buyzoxs der Fall ist, kann man sich das Geld eher sparen oder für ein etwas teureres Gerät verwenden.

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3
 
Name
ISIN
Wertzuwachs p.a.
 
1.
Bakersteel Gl. Fd. S. -Electrum Fd. A2 EUR
LU0229009351
6,07%
2.
GR Dynamik
DE000A0H0W99
0,12%
3.
Earth Exploration Fund UI EUR R
DE000A0J3UF6
-0,56%
Laufzeit: 5 Jahre

Vor dem Kauf Checkliste erstellen

Egal ob neu oder rundumerneuert – vor dem Kauf kostspieliger Hightech-Geräte sollte man sich zunächst genau über die Anforderungen und Wünsche klar werden. Soll der neue Rechner in erster Linie zuhause benutzt werden oder mit auf Reisen gehen? Ist er Arbeitsgerät oder Spielekonsole? Bekommt das Tablet ein Serienjunkie oder soll es als E-Reader dienen? Wie wichtig ist die Fotoqualität des neuen Smartphones? Ein Netbook ist beispielsweise extrem leicht und super, um es zur Uni oder mit in dem Urlaub zu nehmen, dafür aber nicht besonders robust und leistungsstark.

Weiß man, was das Wunschobjekt leisten soll, kann man sich zunächst mithilfe von Testberichten beispielsweise von Stiftung Warentest oder Chip, Foren und privaten Bewertungen auf die Suche nach dem passenden Modell machen. Ist das gefunden, gilt es den aktuell günstigsten Neupreis über Vergleichsseiten wie idealo, Geizhals oder billiger.de herauszufinden. Die schnelle Abfolge neuer Modelle bei Smartphones führt beispielsweise zu einem zügigen Preisverfall bei den Vorgängern. Ein generalüberholtes Handy sollte dann nochmal, je nach Alter, zehn bis 35 Prozent unter dem günstigsten Neupreis liegen.

Also erstmal die wichtigsten Fragen beantworten:

  • Wozu soll das Gerät vorrangig dienen?
  • Welche Features sind gewünscht?
  • Wie lange soll das Smartphone, Tablet et cetera genutzt werden?
  • Wie wichtig ist die Optik?
  • Wie groß ist das zur Verfügung stehende Budget?
  • Ist eine lange Rückgabefrist wünschenswert, um das Gerät ausführlich zu testen?
  • Wie hoch ist der günstigste Neupreis?
  • Wie sind die Bewertungen des Händlers?

Darauf muss man beim Smartphone-Kauf achten

Trotz aller Diskussionen um Umweltbelastung und Klimawandel – die Hersteller von Smartphones haben vor allem ein Interesse: in schnellem Rhythmus immer neue Modelle zu verkaufen.

Die von der EU geforderten einheitlichen Handy-Ladegeräte sind bis heute genauso Fehlanzeige wie vom Kunden auswechselbare Akkus. Besonders ärgerlich ist aber die zeitlich begrenzte Dauer der Unterstützung mit aktuellen Betriebssystemen. Apple ist da noch vergleichsweise großzügig und unterstützt bis zu fünf Jahre alte Handys mit aktuellen Versionen. Ein gebrauchtes iPhone sollte dennoch nicht älter als das 6s oder SE sein, bei denen derzeit noch ein Update auf das aktuelle iOS13 möglich ist. Die Folgemodelle 7 und 7Plus lassen sich im nächsten Jahr noch mit iOS14 aufrüsten. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet derzeit das iPhone8, das es für rund 300 Euro gibt. Für einen Hunderter mehr findet man allerdings mit Glück auch die Nachfolgemodelle X oder XR, die wohl noch einige Jahre update-fähig bleiben werden.

Anders sieht es beim Android-System aus. Von Googles Pixel-Serie abgesehen, erhalten die allermeisten Smartphones nur gut zwei Jahre lang neue Firmware. Um das neue Betriebssystem 9.0 Pie zu erhalten, ist beispielsweise die installierte Vorgängerversion Oreo Voraussetzung. Das führt zu einem extremen Preisverfall bei Android-Modellen wie Samsungs Flaggschiff Galaxy. Das im Februar dieses Jahres auf den Markt gekommene Modell S10 für 899 Euro findet man jetzt schon für weniger als 500 Euro.

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Refurbished-Ware im stationären Handel

Generalüberholte High-Tech-Produkte findet man aber nicht nur online, sondern auch bei Fachhändlern vor Ort. Das hat den enormen Vorteil, dass man sich wie bei jedem Neukauf beraten lassen kann, den Zustand im Original sieht, die Funktionen in Ruhe testen kann und bei späteren Problemen eine Anlaufstelle hat. So haben einige der Online-Händler auch Laden-Geschäfte für Privatkunden etwa die AfB social & green IT mit Läden in Ettlingen bei Stuttgart, Nürnberg, Düren, Köln, Essen, Paderborn, Hannover und Berlin, Harlander in Oberndorf am Lech, ESM-Computer in Salgen, Itsco in Meppen.

Daneben gibt es mittlerweile immer mehr Geschäfte, die neben regulärer neuer Ware generalüberholte Hightech-Produkte anbieten. So gibt es in Fotofachgeschäften meist gebrauchte Kameras, Objektive und Zubehör, die von Technikern gründlich gereinigt, überprüft und auf den Ursprungszustand zurückgesetzt wurden. Auch Büroausstatter bieten immer häufiger generalüberholte Geräte wie Drucker, Scanner oder Kopierer an. Nachfragen lohnt sich.

3
 
Name
ISIN
Wertzuwachs p.a.
 
1.
Polar Capital Global Technology Fund USD
IE0030772275
14,83%
2.
BGF World Technology F. A2 EUR
LU0171310443
12,45%
3.
J. Henderson Gl. Technology A USD acc
IE0009356076
12,15%
Laufzeit: 5 Jahre

Nach dem Kauf gründlich testen

Egal ob Smartphone, Notebook oder Kamera – nach dem Erhalt der generalüberholten Geräte sollte man sich genügend Zeit zum gründlichen Testen nehmen. Denn ist das Widerrufsrecht erst einmal abgelaufen, müssen für die Rückgabe und Erstattung des Kaufpreises tatsächliche Mängel vorliegen. Ein paar Kratzer zu viel oder ein schwächelnder Akku sind in der Regel dafür nicht ausreichend.

Zwar müsste ein generalüberholtes Gerät einwandfrei funktionieren, trotzdem schadet es nicht die klassischen Schwachstellen wie Kabelanschlüsse, Home-Button, Bildschirm beziehungsweise Display, Laut-Leise-Regler und natürlich den Akku zu überprüfen. Dabei können auch Test-Apps wie Telefon-Test oder TestM hilfreich sein. Notebook-Akkus sollten im Leerlauf noch mindestens zwei Drittel der Ursprungszeit durchhalten. Da Smartphones gleich am Anfang ihrer Nutzung einige Prozentpunkte an Akkuleistung einbüßen, reichen in den Einstellungen "Batterie" und "Batteriezustand" 85 Prozent aus. Auf jeden Fall sollte das Handy am Ende eines 'normalen' Tages noch bei etwa 30 Prozent Ladung liegen. Sind es weniger, kann man vielleicht mit dem Händler das Nachrüsten mit einem Ersatz-Akku zu einem günstigen Preis vereinbaren.

Die Testphase sollte allerdings nicht nur der Suche nach objektiven Mängeln dienen. Ebenso wichtig ist, ob es sich für den vorgesehenen Zweck auch wirklich als alltagstauglich erweist, mit vorhandenem Equipment beispielsweise Kameraobjektiven kompatibel ist und ganz allgemein den Erwartungen entspricht. Soll das Smartphone oder Tablet als Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegen, gilt es, den Einkauf genau zu timen oder gleich bei einem der Händler mit 30 Tagen Rückgaberecht zu bestellen.

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nach dem Studium der deutschen, italienischen und vergleichenden Literaturwissenschaft begann sie 1985 mit ihrer journalistischen Tätigkeit für verschiedene Magazine und Tageszeitungen mit den Schwerpunkten Kulturgeschichte, Soziales und Umweltthemen. Bei Biallo.de schreibt sie seit der Gründung 2001 über Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Energie und Umweltschutz.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de