Kritik an Vergleichsportalen Biallo.de bessert nach

Horst Biallo
von Horst Biallo
16.06.2017
Auf einen Blick
  • Der Verbraucherzentrale Bundesverband übt Kritik an Vergleichsportalen: Die Ergebnisse, die Vergleichsrechner liefern, seien nur schwer überprüfbar.
  • Biallo.de hat sein Angebot überarbeitet. Ein Beispiel ist der neue Girokonto-Vergleich. Dieser umfasst jetzt die Daten von fast 1.500 Banken und Sparkassen und bildet den Markt weitestgehend ab.
  • Neue Such- und Sortieroptionen sorgen für mehr Nutzerfreundlichkeit und Transparenz.
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Biallo.de hat alle Kritikpunkte der Verbraucherzentralen aufgegriffen. So ist beispielsweise der Girokonten-Vergleich komplett überarbeitet worden, er bildet nun den Markt weitestgehend ab. In dem Vergleich stecken die Daten von fast 1.500 überregionalen und regionalen Banken und Sparkassen. Deutlich mehr als bei jedem anderen Portal. Die Auflistung erfolgt unabhängig davon, ob für den Abschluss eines Girokontos eine Provision fließt oder nicht. Ohnehin gibt es nur mit zehn Anbietern eine entsprechende Vereinbarung.

Neu konzipiert sind auch die Such- und Sortierungsoptionen im Girokonto-Vergleich. Im ersten Schritt kann der Nutzer wählen, ob er sich für ein Onlinekonto, ein Filialkonto, ein Studenten- oder Basiskonto entscheiden will. Gibt er die Postleitzahl seines Wohnortes an, erhält er sämtliche Angebote in seiner Umgebung.

Die erste Sortierung erfolgt standardmäßig nach der Bewertung des Girokontos, maximal vergibt biallo.de fünf Punkte. Die Bewertung erfolgt nach mehreren, unterschiedlich gewichteten Kriterien. Wie die Wertung zustande kommt, sehen Nutzer, wenn Sie in das entsprechende Feld klicken.   

Alternativ kann die Angebotsliste nach Monatspreis, Anbietern oder dem Preis für die Girokarte sortieren werden. Zudem ist aufgelistet, an wie vielen Geldautomaten der Kunde jeweils kostenlos Bargeld erhält. Nach welchem Kriterium die Ergebnisliste sortiert ist, wird nun immer optisch deutlich angezeigt.

Während im Girokonto-Vergleich alle Angebote zur jeweiligen Bank oder Sparkasse verlinkt sind, gibt es in anderen Vergleichen auf biallo.de auch Angebote ohne Verlinkung. Diese sind gekennzeichnet, und es ist erläutert, warum kein Link vorhanden ist, sodass der Nutzer über die Google-Suche zur Bank finden kann.

Auch die kritisierte Kommentarfunktion wurde verbessert. Es geht nun klar hervor, dass Kommentare erst auf Richtigkeit und Netiquette überprüft werden, bevor sie freigeschaltet werden.

Schließlich ist noch zu betonen, dass sich biallo.de nicht als reines Vergleichsportal sieht, sondern in erster Linie als Verbraucherportal. Auf der Website finden sich fast 10.000 journalistische Ratgeber-Artikel, alle Beiträge stehen kostenlos bereit. Ein Service, den andere Vergleichsportale ihren Nutzern nicht bieten.

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Herausgeber und Gründer biallo.de
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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de