Cash-Transfer von Handy zu Handy

Sparkassen-Apps Cash-Transfer von Handy zu Handy

Brigitte Watermann
von Brigitte Watermann
13.12.2016
Auf einen Blick
  • Mit der Zahlungsfunktion "Kwitt" lassen sich Geldbeträge auf Smartphones überweisen.

  • Nutzer können maximal 100 Euro pro Tag mit der Technik transferieren, bei Beträgen bis 30 Euro ist keine TAN erforderlich. 
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Fast jeder kennt diese Situation: Man sitzt mit Freunden im Restaurant, und wenn die Rechnung kommt und aufgeteilt werden soll, dann gibt es immer einen, der nicht passend zahlen kann. Nun wird das Teilen der Rechnung leichter – Apps machen es möglich.

Die Apps "Sparkasse" (kostenlos) und "Sparkasse+" (0,99 Euro) gehören zu den bekanntesten und am häufigsten herunter geladenen Finanzen-Apps in Deutschland. Seit Ende November können Nutzer damit auch Geld von ihrem Handy auf das von Freunden transferieren – mit der neuen Zahlungsfunktion „Kwitt“, die in die Apps integriert wurde. Die Apps gibt es für iOS- und Android-Geräte in einer neuen Version. Die Funktion „Kwitt“ steht den Kunden aller teilnehmenden Sparkassen zur Verfügung und setzt eine einmalige Online-Registrierung für den Dienst voraus.

Maximal 100 Euro am Tag


Peer-to-Peer-Zahlungen (P2P) heißt die Neuigkeit im Bank-Sprech. Gemeint ist damit:  Mit Hilfe von "Kwitt" können alle derzeit rund 4,5 Millionen Nutzer der Apps mit ihrem Smartphone Geldbeträge an die Mobilfunknummer eines Dritten senden. Bei Beträgen bis 30 Euro ist dies sogar ohne TAN möglich. Mit der Funktion lässt sich Geld auf jedes deutsche Girokonto überweisen. Dafür braucht man lediglich die Handynummer des Gegenübers. Man wählt aus seiner Kontaktliste einfach den Geldempfänger aus und sendet ihm dann den gewünschten Betrag. Überträge bis 30 Euro sind ohne TAN möglich, maximal dürfen pro Tag 100 Euro mit Hilfe von „Kwitt“ übertragen werden. Der Empfänger erhält dann eine Benachrichtigung. Sollte der Empfänger bislang noch nicht bei „Kwitt“ angemeldet sein, erhält er eine Nachricht mit einem Link auf eine Webseite, auf der er seine IBAN für die Transaktion angeben kann.

Wer schon registriert ist, bekommt sofort eine Push-Nachricht. Auch innerhalb der Funktion werden Sie auf Neuigkeiten (etwa  „Geld oder Anforderung erhalten“) hingewiesen. Dafür muss man allerdings der App erlauben, Push-Nachrichten zu senden.

Wichtig: Bevor man die „Kwitt“ -Funktion nutzt, sollte man bei seiner Sparkasse vorab klären, ob sie womöglich für deren Nutzung ein Entgelt erhebt. Ein Blick ins Preis-Leistungsverzeichnis hilft hier weiter.

Gut zu wissen: Die App  „Sparkasse“ ist kostenlos, damit kann man seine Konten bei Sparkassen verwalten. Die App „Sparkasse +“ kostet 0,99 Euro und ist multibankfähig. Man kann dort also auch Konten bei anderen Instituten einpflegen und im Blick haben.

Zum Hintergrund: Derzeit sind P2P-Zahlungen von Handy zu Handy in Deutschland noch wenig verbreitet, auch wenn Pioniere wie die #Fidor Bank sie bereits seit längerem anbieten. Aber die Reichweite ist bislang noch gering. Mit der Initiative der Sparkassen-Finanzgruppe könnte sich das aber jetzt ändern.

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Für meine Leser bin ich stets auf der Suche nach neuen Angebots- und Konditionen-Trends bei Direkt- und Filialbanken. Denn mein Ziel ist es, dass Anleger wohl durchdachte Entscheidungen treffen können, welchen Anbietern sie ihr Vertrauen schenken. Außerdem schreibe ich seit vielen Jahren zu den Themen Vermögensaufbau und Altersvorsorge, aber auch Anlegerschutzrecht und Steuern. Private Geldanleger und ihre Bedürfnisse stehen dabei für mich immer im Fokus.  

In München und Washington, D.C., habe ich Diplom-Journalistik und Diplom-Volkswirtschaftslehre studiert, außerdem meine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert. Nach meinem Berufseinstieg als Redakteurin beim Anlegermagazin Börse Online arbeitete ich von 1998 bis 2000 als Investor Relations Managerin bei der HypoVereinsbank. 2000 kehrte ich als Ressortleiterin zu Börse Online zurück und verantwortete dort bis 2009 die Bereiche “Geld und Vorsorge” sowie die Portrait- und Interviewstrecke “Börsianer und Anleger”. In dieser Zeit habe ich mehrere renommierte Journalistenpreise gewonnen.  

Seit 2009 schreibe ich für biallo.de, aber auch für Capital, Euro am Sonntag, Euro und weiterhin für Börse Online sowie für andere bekannte überregionale Wirtschaftsmedien. Gemeinsam mit früheren Börse Online-Kollegen betreibe ich den börsentäglichen Blog finanzjournalisten.blogspot.com. Daneben bin ich als Referentin für Wirtschaftsjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München sowie als Moderatorin von Podiumsdiskussionen tätig.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de