Auf einen Blick
  • Beim Online-Autkionshaus Ebay können je nach Bank bis zu 13 Euro pro Lastschrift anfallen. Betroffene sollten die Zahlweise unbedingt umstellen. 

  • Es gibt aber auch Geldhäuser, die dafür keine Gebühren verlangen, wie etwa Deutsche Bank, Postbank und Consorsbank.

  • Die Redaktion von biallo.de hat bei etlichen Banken angefragt, welche Kosten sie für Ebay-Lastschriften verlangen. Dieser Artikel wird daher in regelmäßigen Abständen aktualisiert. 
Seit 1. Januar müssen Ebay-Verkäufer ganz genau auf die Zahlmethode schauen.
Daniel Krason / Shutterstock.com

Wer oft und regelmäßig Sachen über Ebay verkauft, sollte schleunigst seine Zahlweise von Lastschrift auf Kreditkarte umstellen, um Gebühren zu sparen. Die Auktionsplattform zieht nämlich ihre Verkaufsprovisionen weiterhin aus dem Vereinigten Königreich ein. Seit 1. Januar ist Großbritannien nicht mehr Mitglied in der Europäischen Union (EU) und gehört somit auch nicht mehr dem Sepa-Raum an. Die Folge: Bei Lastschriften fallen – je nach Bank oder Sparkasse – deftige Gebühren an.

Kosten werden nicht ausgewiesen

Die Crux dabei: Diese Gebühren findet man normalerweise nicht auf den Internetseiten der meisten Banken. Dort sind nur die Gebühren für Lastschriften innerhalb des Sepa-Raums angegeben, sobald welche anfallen. Dies hängt vom gewählten Kontomodell ab. Erst mit der Ende März anfallenden, dreimonatlichen Kontoabrechnung werden diese Spesen dann ausgewiesen.

Dann könnte es für viele Verbraucher ein böses Erwachen geben. Während Deutsche Bank, Postbank und Consorsbank keine Extra-Gebühren erheben, ist das bei vielen Sparkassen anders. Die Kreissparkasse Köln jedoch nimmt mit 13 Euro den höchsten Betrag je Lastschrift aus Großbritannien, den wir bisher gefunden haben. Die benachbarte Sparkasse Köln-Bonn nimmt immerhin fünf Euro.

Ob Ebay künftig die Lastschriften aus einem EU-Land abwickeln wird, um diese Kosten zu vermeiden, ist nicht ausgemacht. Vorsichtshalber sollte jeder aktive Verkäufer die Zahlmethode auf Kreditkarte umstellen. Aber auch dies ist nicht kostenlos. Denn dann fallen Gebühren in Form eines Währungsumrechnungsentgelts an. Das dürfte mit Sätzen zwischen 1,5 und drei Prozent vom Umsatz jedoch geringer sein als die meisten Gebühren für die Lastschrift. Zumindest dann, wenn der Verkaufserlös die 100 Euro nicht übersteigt. Wir haben viele Banken und Sparkassen nach deren Gebühren befragt und werden diesen Artikel fortlaufend ergänzen.




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