Erste Direktbank führt Kontogebühren ein

Netbank Erste Direktbank führt Kontogebühren ein

Horst Biallo
von Horst Biallo
10.02.2017
Auf einen Blick
  • Ab 1. April kostet das Girokonto der Netbank 3,50 Euro pro Monat.
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Verschont bleiben Kunden unter 18 Jahren. Und wer einen monatlichen Geldeingang von mindestens 400 Euro vorweisen kann, der zahlt nur einen Euro pro Monat, statt der sonst üblichen 3,50 Euro. Diesen Betrag müssen übrigens auch die Leute berappen, die ihn sich am wenigsten leisten können: Inhaber von Pfändungsschutzkonten und Basiskonten.

Es warten weitere Kosten

Verteuert hat das Geldhaus, das lange mit dem Slogan „Europas erste Internetbank“ warb, auch den Preis für telefonische Überweisungen. Die kosten ab 1. April immerhin 2,00 Euro, genauso wie beleghafte Überweisungen.

Deutlich schlechter wird nun auch die Bargeldversorgung. Bislang können Kunden mit der Mastercard fünf Mal im Monat weltweit kostenlos Bargeld ziehen, ohne dass außerhalb der Eurozone Auslandseinsatzentgelt fällig wird. Ab April geht das nur einmal.

Damit ist die Anzahl der Banken auf knapp 30 gesunken, die auf die monatliche Grundgebühr verzichten. Das sind DKB, ING-Diba und die übrigen Aspiranten, die in unserem Vergleich auf den oberen Plätzen zu finden sind. Nicht vergessen darf man Sparda- und PSD-Banken.

Girocard muss kostenlos sein

Legt man die strengen Maßstäbe der Verbraucherschützer an, können sich jedoch nicht alle dieser Banken rühmen, ein „kostenloses“ Girokonto anzubieten. Denn nach deren Auffassung darf es dann nicht nur keine monatliche Grundgebühr geben. Die Girokarte muss ebenfalls kostenlos sein.

Und dies ist beispielsweise bei der Sparda Berlin nicht mehr der Fall. Hier kostet die Girocard 7,50 Euro.  Zehn Euro nimmt die Sparda-Bank West, die in Nordrhein-Westfalen tätig ist. Und bei der Sparda-Bank Hannover kostet sie sogar zwölf Euro.

Biallo-Lesetipp

Drei von vier Filialbanken haben 2016 die Preise erhöht. Der Trend setzt sich 2017 fort. Doch es geht auch anders. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag: "Der absolute Gebühren-Wahnsinn".

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Herausgeber und Gründer biallo.de
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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de