Erste PSD Bank gibt kostenloses Gehaltskonto auf

Girokonten Erste PSD Bank gibt kostenloses Gehaltskonto auf

Horst Biallo
von Horst Biallo
04.04.2018
Auf einen Blick
  • Seit 1. April ist das Girokonto der PSD Bank Rhein Neckar Saar nicht mehr gebührenfrei.

  • Die Stuttgarter Direktbank führt eine monatliche Grundgebühr von 2,50 Euro ein.

  • Die Anzahl der kostenlosen Bargeldverfügungen wird auf 25 Stück im Jahr begrenzt.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Neben den Direktbanken sind es vor allem die Sparda- und PSD-Banken, die weiterhin auf eine monatliche Grundgebühr verzichten. Die im Südwesten angesiedelte PSD Rhein Neckar Saar ist die erste dieser Bankengruppe, die nun eine monatliche Grundgebühr eingeführt hat. Eine kleine Preiserhöhung meldet zudem die PSD Bank Braunschweig. Seit 1. April kostet die Girocard 1,00 Euro im Monat und ist damit auch nicht mehr kostenlos.

Ein Ausreißer bei den Sparda-Banken

In der Sparda-Banken-Gruppe halten elf Institute am gebührenfreien Konto fest. Nur die Sparda-Bank Berlin hat diesen Kurs kürzlich aufgegeben und verlangt eine Monatsgebühr von 3,90 Euro für das Konto, das sich über die Filiale oder auch online führen lässt. Während die Mehrzahl der Spardas mittlerweile Jahrespreise für die Girocard zwischen 10,00 und 12,00 Euro aufruft, verzichten drei weiterhin auf eine Gebühr:

Auch nur diese drei regionalen Banken können nach der strengen Definition der Verbraucherschützer von kostenlosen Girokonten sprechen. Sobald auch nur ein Cent für die Girocard fällig wird, ist das nach deren Auffassung nicht mehr der Fall.

Hinweis: Manche Anbieter sind nicht verlinkt, da sie über uns derzeit keine neuen Kunden akquirieren wollen. Wie wir uns finanzieren, haben wir in der Rubrik "Über uns" transparent dargestellt.

Sollen wir Sie weiter zum Thema Girokonto auf dem Laufenden halten? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein

Ist mit weiteren Preiserhöhungen bei den traditionell günstigen beiden Bankengruppen zu rechnen? Bislang liegen uns dafür keine Meldungen oder Signale vor. Zur Panik herrscht jedenfalls kein Anlass. Neben der monatlichen Grundgebühr ist der Dispozins eines der wesentlichen Faktoren, die ins Geld gehen. Jedenfalls immer dann, wenn das Konto regelmäßig überzogen wird. Hier glänzen vor allem die PSD-Banken. Sie sind die günstigste Bankengruppe mit den niedrigsten Zinsen noch vor den Direktbanken.

Mit den neuen Gebühren der PSD Bank Rhein Neckar Saar ist die Anzahl der kostenlosen Girokonten in Deutschland auf 32 gesunken.

Lesen Sie auch: Hier gibt es noch ein kostenloses Girokonto

3
 
Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
Girocard
 
1.
0,00
6,90%
0,00
2.
0,00
6,99%
0,00
3.
0,00
7,43%
0,00
Geldeingang 1.000 €, niedrigster Kontostand 500 €
Ihre Meinung ist uns wichtig
Horst Biallo
Horst Biallo
Herausgeber und Gründer biallo.de
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Horst Biallo
Horst Biallo

Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Horst Biallo
Horst Biallo

Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de