Hypovereinsbank verkauft jetzt Strom

Energie und Girokonto Hypovereinsbank verkauft jetzt Strom

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
02.06.2017
Auf einen Blick

Die Hypovereinsbank bietet über das Online-Banking einen Stromwechsel-Service an.

Dabei kooperiert das Münchner Geldhaus mit dem Staru-up-Unternehmen "MoneyMap".

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Die Hypovereinsbank (HVB) steigt ins Stromgeschäft ein: Eine neue Service-Partnerschaft mit dem Start-up-Unternehmen "Moneymap" ermöglicht es HVB-Kunden bei ihren Haushaltskosten zu sparen und dabei gleich vollautomatisch Verträge zu wechseln. Seit etwa einem Monat arbeitet das Münchner Geldhaus mit dem Berliner Unternehmen zusammen und wirbt damit, Haushaltskosten ihrer Kunden zu senken.

Stimmt der Verbraucher explizit zu, durchforstet der digitale Helfer kostenlos das Bankkonto und überprüft, wie viel der Kunde monatlich für Strom, Wasser oder Gas bezahlt. Im Anschluss schlägt das Programm günstigere Alternativen vor und übernimmt den Wechsel. Bei erfolgreichem Abschluss, erhalten die Berliner eine Provision.

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Banken suchen nach neuen Einnahmequellen

Natürlich verdient auch die HVB an diesem Modell mit. Das Filialbanken in Minizins-Zeiten händeringend nach neuen Einnahmequellen suchen, ist an und für sich nichts Neues. Neu ist aber, dass ein klassisches Kreditinstitut jetzt - in Kooperation mit einem Fintech-Unternehmen - versucht, in eine gänzlich andere Branche einzusteigen. "Wir decken den Bedarf unserer Kunden im digitalen Zeitalter auch mit Services ab, die über die klassischen Bankthemen hinausgehen", erklärt Peter Buschbeck, Privatkundenvorstand der HVB, diesen Schritt.

Moneymap nicht nur für HVB-Kunden

Das Angebot des Berliner Unternehmens richtet sich nicht exklusiv an HVB-Kunden, auch Kunden anderer Kreditinstitute können den digitalen Helfer nutzen. Voraussetzung: Man nutzt Online-Banking und ist gewillt, seine gesamten Kontodaten preiszugeben. Für das Fintech-Unternehmen ist die Kooperation mit der Münchner Bank erst der Anfang. "In Zukunft wollen wir weitere Banken als Partner gewinnen", sagt Moneymap-Gründer Frank Broer.

3
 
Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
Girocard
 
1.
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6,90%
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2.
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6,99%
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7,43%
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Geldeingang 1.000 €, niedrigster Kontostand 500 €

Wie viele Anbieter sind im Angebot?

Über die genaue Anzahl von Anbietern wollten sich die Berliner nicht äußern, da die Anbieter regional zu unterschiedlich seien. Ohnehin wollen die Start-ups nicht den klassischen Anbietervergleich offerieren. "Um den Kunden eine optimale Vertragssituation zu ermöglichen, kooperieren wir nur mit Anbietern, die unseren Qualitätsstandards entsprechen. Es ist also gar nicht unser Anspruch, den gesamten Markt abzubilden", so Broer.

In einer Pressemitteilung werden die Berliner sogar noch deutlicher. "Im Gegensatz zu herkömmlichen Vergleichsportalen verzichtet Moneymap dabei auf eine unüberschaubare Anzahl von Discountanbietern, sondern setzt bewusst auf ausschließlich seriöse Versorger." Sprich: Moneymap schlägt Verbrauchern günstigere Tarife vor - aber eben nicht die günstigsten.

Strom und Gas ist erst der Anfang

Bei Energie-Anbietern soll es allerdings nicht bleiben. Frank Broer möchte das Produktportfolio um Telekommunikationsanbieter erweitern. Sogar von Streamingdiensten wie Netflix ist die Rede. Ein großer Kostenfaktor bleibt allerdings beim Berliner Unternehmen unerwähnt – das Girokonto.

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de