Girokonten

Jede vierte Bank hat in diesem Jahr die Preise erhöht

Update: 26.08.2019
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Auf einen Blick
  • Onlinekonten sind von Preiserhöhungen besonders betroffen, sie sind um ein Drittel teurer geworden.

  • Premiumkonten gibt es immer noch für unter zehn Euro im Monat.

  • Basiskonten und Filialkonten liegen mit unter fünf Euro pro Monat gleichauf.
    .
  • Nur die Studentenkonten sind weiterhin ohne monatliche Grundgebühr.
Bankdienstleistungen werden teurer: Zahlreiche Geldinstitute haben die Gebühren für Girokonten nach oben geschraubt.
Syda Productions /Shutterstock.com

Die erwarteten Preiserhöhungen für privat genutzte Girokonten sind im ersten Halbjahr wie erwartet realisiert worden. Das zeigt ein Vergleich der Konditionen aus dem Dezember vergangenen Jahres mit jenen aus Juli 2019. Exakt 327 von gut 1.300 Banken und Sparkassen drehten an der Preisschraube.

In den allermeisten Fällen wurden die monatlichen Grundpreise angehoben dieser Kontomodelle:

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Da rund drei Viertel der Geldhäuser bisher noch keine Preisanpassungen durchgeführt haben, wirken sich die Erhöhungen der anderen Banken noch nicht deutlich auf die Durchschnittspreise der Monatspauschalen aller Banken aus. Diese lauten (in Klammern die Vorjahreswerte):

  • Basiskonten 4,81 (4,78) Euro
  • Onlinekonten 3,31 (2,73) Euro
  • Filialkonten 4,34 (4,19) Euro
  • Premiumkonten 9,89 (9,42) Euro

Betrachtet man einzelne Zahlen, drängt sich einem der Eindruck auf: "Die Banker haben sich gedacht: Wenn schon, denn schon." Das betrifft Sparkassen-Vorstände genauso wie die Kollegen der Volks- und Raiffeisenbanken. Denn bei den besonders beliebten und weit verbreiteten Filial- und Internetkonten haben sie besonders kräftig zugelangt. Sie hoben deren Monatspauschalen um rund 35 Prozent an. 

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Die Durchschnittspreise für diese beiden Kontomodelle bei den erhöhenden Banken lauten:

  • Onlinekonto Sparkassen: 4,68 Euro
  • Onlinekonto VR-Banken: 4,02 Euro
  • Filialkonto Sparkassen: 6,04 Euro
  • Filialkonto VR-Banken: 4,63 Euro

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Sie müssen bedenken: Angehoben haben viele Geldhäuser ja nicht nur die Monatspreise. Teurer wurden auch die Giro- und Kreditkarten. Oder es wurde plötzlich Geld verlangt, wenn der Kunde das SB-Terminal benutzt, um Überweisungen durchzuführen oder Kontoauszüge auszudrucken.

Beispiele für Gebührenerhöhungen bei verschiedenen Kontomodellen

Monatspreise in Euro

Institut Basis
aktuell
Basis
vorher
Online
aktuell
Online
vorher
Filial
aktuell
Filial
vorher
Premium
aktuell
Premium
vorher
Stadtsparkasse
Wuppertal
9,90 7,90 4,90 3,90 9,90 7.90 13,90 12,90
Stadtsparkasse
Augsburg
7,95 6,10 3,95 2,95 7,95 6,10 9,95 8,00
Sparkasse Westerwald
Sieg
7,90 6,90 3,90 2,90 7,90 6,90 7,90 6,90
Sparkasse Rotenburg-
Osterholz
6,90 4,90 6,90 4,90 6,90 4,90 12,90 9,90
Stadtsparkasse Borken 4,50 3,00 4,00 3,00 4,50 3,50 10,00 9,00
VR-Bank Oldenburg
Land-West
3,90 2,90 5,90 4,90 3,90 2,90 13,90 8,90
Salzlandsparkasse 7,80 5,00 4,80 2,50 4,80 2,50 9,80 8,00
Sparkasse Bad Hersfeld-
Rotenburg
3,90 2,90 1,90 0,90 3,90 2,90 9,90 8,90
Kasseler Sparkasse 3,50 2,90 3,50 2,90 3,50 2,90 8.90 7,90
Verbandsparkasse Goch-
Klevelaer-Weeze
4,95 2,95 4,95 2,95 4,95 2,95 9,95 8,95
Sparkasse Oder Spree 4,95 3,95 1,95 * 0,95 ** 4,95 3,95 - -

* bei monatl. 1250 Euro Mindestgeldeingang, sonst 5,00 Euro Gebühr / ** bei monatl. 1.200 Euro Mindestgeldeingang, sonst 3,95 Euro Gebühr.

In der zweiten Jahreshälfte dürften noch viel mehr Geldhäuser an der Preisschraube drehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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