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Auf einen Blick
  • Die Pleite der Greensill Bank inklusive Milliardenschaden ist Anlass für den Bundesverband deutscher Banken, die Einlagensicherung neu aufzustellen.

  • Diese Reform soll in drei Schritten bis 2030 abgeschlossen sein.

  • Was die Reform beinhaltet und ob alle Sparerinnen und Sparer davon betroffen sind, lesen Sie in diesem Beitrag.
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„Für 98 Prozent der Sparer ändert sich in der Praxis nichts“, versucht Christian Sewing, Bankenpräsident und Vorstand der Deutschen Bank, Geldanleger hierzulande zu beruhigen. Und in der Tat wird der künftige geringere Schutz der Spareinlagen nur solche Anlegerinnen und Anleger treffen, die eine Million Euro und mehr bei einer Bank bunkern.

Die Änderungen im Überblick

  • Ab Januar 2023 sind die Einlagen privater Sparer und Stiftungen mit maximal fünf Millionen Euro gesichert.
  • Ab 2025 sinkt diese Grenze auf drei Millionen Euro.
  • Ab 2030 wird es dann nur noch eine Million Euro pro Privatperson und Stiftung sein.

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Auch die Einlagensicherung für Unternehmen sinkt

Der Schutz für Unternehmen wird ab 2023 nur noch höchstens 50 Millionen betragen. Er sinkt auf 30 Millionen Euro im Jahr 2025 und auf zehn Millionen Euro bis zum Jahr 2030.

Unberührt von diesen Regelungen bleibt die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Person. Nur für Beträge darüber hinaus greift die freiwillige Einlagensicherung, deren Grenzen nun reduziert werden.

 

Bei Sparkassen und VR-Banken bleibt alles beim Alten

Keine Änderung gibt es hingegen für Gelder, die bei Sparkassen oder Genossenschaftsbanken angelegt werden. Denn jede Mitgliedsbank wird im Verbund im Falle einer Schieflage von der Gemeinschaft aufgefangen, sodass man hier von einer sehr sicheren Garantie sprechen kann.

Der Bankenverband hatte bereits 2017 den Umfang seines Schutzes reduziert und Wertpapierfirmen sowie Bund, Länder und Kommunen ausgeschlossen. Deswegen sind auch viele Städte und Gemeinden wie Wiesbaden oder Monheim im Fall der Greensill-Pleite leer ausgegangen. Diese Bremer Bank hatte die Bafin Anfang März 2020 geschlossen. 

Über den Autor Horst Biallo
Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.
  Horst Biallo