Sicherheitslücke beim Online-Banking

Banktranskationen Sicherheitslücke beim Online-Banking

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
17.10.2017
Auf einen Blick
  • Im WLAN-Netzwerk WPA2 wurde eine Sicherheitslücke entdeckt.

  • Online-Banking-Kunden sollten daher vorsichtig sein.

  • Im Schadensfall droht sogar grobe Fahrlässigkeit, wodurch die Haftung beim Verbraucher liegen würde.
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Wer bequem per WLAN surft, sollte jetzt vorsichtig sein. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berichtet, dass im weitverbreiteten Sicherheitsstandard WPA2 eine Sicherheitslücke entdeckt wurde. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät dazu, WLAN-Netzwerke bis zur Verfügbarkeit von Sicherheits-Updates nicht für Online-Transaktionen wie Online-Banking und Online-Shopping oder zur Übertragung anderer sensitiver Daten zu nutzen. Die WPA2-Schwachstellen ermöglichen Angreifern das Mitlesen und Manipulieren von Datenpaketen, die über ein WLAN-Netzwerk gesendet oder empfangen werden.

Bei grober Fahrlässigkeit gibt es nichts

Kunden haften nach Angaben der Verbraucherzentrale zwar in aller Regel nur bis 150 Euro, für den Fall, dass ein unautorisierter Zahlungsvorgang bewirkt wurde. Nach Ansicht von Michael Herte, Experte für den Bereich Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, sollten Bankkunden dennoch vorsichtig sein. Denn bei grober Fahrlässigkeit muss kein Geldhaus haften. Eine unsichere WLAN-Verbindung zu wählen, könnte nach Hertes Einschätzung reichen, um grobe Fahrlässigkeit zu unterstellen.

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Gerichtsurteil gegen Verbraucher

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Urteil aus dem Jahr 2012 (BGH XI ZR 96/11). Den Richtern hatte der Kläger, der Opfer eines Pharming-Angriffs wurde, nicht genug Sorgfalt an den Tag gelegt. Das Ende vom Lied: Ein Bankkunde handelt fahrlässig, wenn er beim Log-In-Vorgang trotz ausdrücklichen Warnhinweises gleichzeitig zehn TAN eingibt.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de