So heben Sie kostenlos bei Sparkasse und VR-Bank ab

Bargeld So heben Sie kostenlos bei Sparkasse und VR-Bank ab

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
12.04.2017
Auf einen Blick
  • Etliche Sparkassen und VR-Banken langen nicht nur bei der Kontoführungsgebühr zu, auch Bargeldabhebungen kosten in vielen Fällen etwas.

  • Erfahren Sie, wie Sie bei Ihrer örtlichen Sparkasse bzw. VR-Bank gratis abheben und dabei nicht einmal Kontoführungsgebühren zahlen müssen.
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Für viele Kunden von Sparkassen und VR-Banken gehört es mittlerweile zur Tagesordnung, Gebühren zu bezahlen, wenn sie an ihr eigenes Geld wollen. Das haben unsere Recherchen zu Tage geführt. Es gibt eine ganz leichte und bequeme Möglichkeit, dem Gebührenwahn zu entgehen: der Wechsel zu einer Direktbank. Diese übernimmt für Sie den Wechsel. Noch mehr noch: Die bisherige Bank ist seit einigen Monaten sogar gesetzlich dazu verpflichtet, Sie beim Girokonto-Wechsel tatkräftig zu unterstützen. Kundenfreundliche Banken, wie DKB und ING-Diba bieten darüber hinaus einen komfortablen Wechselservice an, dass auch jeder Dauerauftrag erfasst wird. Dann ist Schluss mit Kontoführungsgebühr, Abhebegebühren und Kosten für die Kreditkarte.

Tipp: Wer noch bis zum 30.04.2017 ein Girokonto bei der ING-Diba eröffnet, bekommt sogar noch 50 Euro Begrüßungsgeld. Voraussetzung: Lassen Sie Ihr Gehalt oder Ihre Rente aufs neue Girokonto überweisen. Zwei aufeinanderfolgende monatliche Gehaltseingänge über mindestens 1.000 Euro in den ersten vier Monaten genügen.

Selbst Landbewohner sollten zur Direktbank wechseln

Immer wieder hören wir: „Ich wohne am Land und bin deshalb an meine Sparkasse oder VR-Bank gebunden.“ Das ist kein Problem. Denn was viele Verbraucher nicht wissen: Die Geldautomaten der örtlichen Sparkasse oder VR-Bank können Sie auch nach einem Wechsel zu einer Direktbank weiterhin kostenlos nutzen. Dazu nutzen Sie einfach die ebenfalls gebührenfreie Kreditkarte einer attraktiven Direktbank. So müssen sich Bankkunden nicht einmal groß umstellen, lediglich ihre Karte im Geldbeutel sieht ein wenig anders aus.

Übrigens: Anbieter wie ING-Diba, DKB, Consorsbank und Comdirect ermöglichen Ihnen sogar im Auslandsurlaub kostenlose Bargeldversorgung.

Tipp: In unserem Girokonto-Vergleich finden Sie die Produktdetails zu jedem Anbieter.

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Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
Girocard
 
1.
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6,90%
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2.
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6,99%
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3.
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7,43%
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Geldeingang 1.000 €, niedrigster Kontostand 500 €

Sie können sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, komplett zu einer Online-Bank zu wechseln? Auch für dieses Problem haben wir zwei praktikable Lösungen für Sie parat:

Möglichkeit 1: Sie wählen eine Direktbank mit Zweigstellen. Der Vorteil Kunden können dann das Filialnetz der Bankenmutter nutzen. Beispiele Comdirect und Norisbank: Kunden beider Direktbanken können an allen Schaltern und Automaten der Commerzbank bzw. der Deutschen Bank kostenlos Bargeld auf ihr Konto einzahlen. In beiden Fällen ist die Kontoführung kostenlos. Comdirect verspricht sogar „100 Euro, wenn Sie uns mögen – 150 Euro, wenn nicht“.

Wer einen Freund bei der Norisbank wirbt, bekommt 40 Euro – der Geworbene kann sich über die gleiche Gutschrift freuen.

Mit dem Biallo-Newsletter ist Geld sparen bald ein Kinderspiel für Sie.

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Wer in Frankfurt wohnt, hat noch eine weitere Alternative: Der Wechsel zur 1822 direkt, dem Online-Ableger der Frankfurter Sparkasse. Kunden der Direktbank-Tochter können in jeder Geschäftsstelle der Frankfurter Sparkasse kostenlos Bareinzahlungen am Kassenterminal vornehmen.

Tipp: Auch bei 1822 direkt winkt eine Eröffnungsprämie. Dazu ist folgendes auf der Homepage zu lesen:  Sie erhalten am 26.09.2017 eine Gutschrift von bis zu 100 Euro, wenn Sie bis zum 31.05.2017 den 1822 direkt Giro Skyline Eröffnungsantrag für Ihr erstes Girokonto generieren/ herunterladen und folgende Bedingungen erfüllen:

- 50 Euro überweisen wir Ihnen, wenn Sie den Kontowechsel 2go von fino bis zum 31.08.2017 durchführen

und

- 50 Euro überweisen wir Ihnen, wenn bis zum 31.08.2017 mindestens zwei Gehaltseingänge von monatlich insgesamt mindestens 500 Euro (Lohn, Gehalt, Rente, Besoldung) bzw. mindestens 250 Euro (BAföG) eingehen.

Aber Vorsicht: Im Gegensatz zu anderen Direktbanken ist das Girokonto von 1822 direkt nicht bedingungslos kostenlos – nämlich nur, wenn pro Monat mindestens ein Geldeingang verbucht wird. Andernfalls fallen monatlich 3,90 Euro an. Das ist bei den zuvor genannten Direktbanken nicht so, sondern in jedem Fall kostenlos.

Sie möchten dennoch keinesfalls auf eine Filialbank verzichten?

Selbst dann sind fünf, sechs Euro im Monat für die Kontoführung und 50 Cent pro Abhebung nicht zwingend nötig. Damit sind wir bei Möglichkeit 2 angelangt. Auch hier hilft Ihnen der Biallo-Girokonto-Vergleich für Filialangebote. Wichtig ist, dass Sie Ihren Postleitzahlbereich eingeben. Dabei werden Sie feststellen, dass die Sparda-Banken gute Konditionen vorweisen können. Anders als bei ihren genossenschaftlichen Kollegen von den VR-Banken ist bei den Sparda-Banken in aller Regel die Kontoführung gebührenfrei möglich. Lediglich die kostenfreie Bargeldversorgung ist eingeschränkt, da das Institut an den sogenannten Cash-Pool angeschlossen ist und damit auf bundesweit 3.000 Automaten kommt.

Neben den Sparda-Banken, die Sie unterhalb dieses Textes sehen, bietet beispielsweie die Sparda-Bank München ein kostenloses Girokonto. Die Sparda-Bank Hamburg verlangt nichts, wenn Kunden einen regelmäßigen Geldeingang haben.

3
 
Anbieter
Monatspreis
Dispozinsen
Jahrespreis
Girocard
 
1.
0,00
9,40%
10,00
2.
3,90
10,55%
0,00
3.
4,90
8,75%
0,00
Geldeingang 1.000 €, niedrigster Kontostand 500 €
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de