Wenn jeder Klick kostet

Online-Banking Wenn jeder Klick kostet

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
15.12.2016
Auf einen Blick
  • Kunden der Sparkasse Soest müssen, wenn sie Online-Banking nutzen, einen Cent pro Klick bezahlen.
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Banken suchen in der aktuellen Niedrigzinsphase immer öfter nach neuen Einnahmequellen. Ganz neue Wege geht dabei die Sparkasse Soest aus Nordrhein-Westfalen.

Laut einem Bericht des Soester Anzeigers, müssen einige Kunden, die Online-Banking nutzen, für jeden Klick auf der Website bezahlen – einen Cent um genau zu sein. "Dass Kunden so eine Gebühr bezahlen, ist nichts Neues", erklärte Thomas Schnabel, Sprecher des Geldhauses gegenüber dem Lokalblatt. Jetzt möchte das Geldhaus sogar die Gebühr auf zwei Cent anheben.

Also ein alter Hut? Nicht ganz! Denn Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigte sich gegenüber der Tageszeitung erstaunt: "Von so einer Regelung habe ich noch nie etwas gehört."

Welche Kunden sind betroffen?

Die Regelung gilt für Kunden, die die "günstigere" Kontovariante mit  3,50 monatlicher Grundgebühr gewählt haben.

 "Schließlich werden schon beim bloßen Anklicken der Seite technische Prozesse im Hintergrund ausgelöst, die mit Kosten verbunden sind", begründet Schnabel die Regelung.

Wer also kostenlos seinen Kontostand überprüfen möchte, muss der Filiale einen Besuch abstatten. Dort kann der Kunde den "technischen Prozess" am Serviceterminal auslösen - und das ist (noch) gratis.

Biallo-Lesetipp: Der Wechsel des Girokontos wird zum Kinderspiel. Die Banken übertragen jetzt selbstständig sämtliche Zahlungsaufträge von einem Konto zum anderen. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag: "Girokonto-Wechsel: Fünf Schritte genügen"

Bei diesen Banken haben Sie eine Klick-Flatrate:

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de