Filialgirokonto der Oberbank im Test

Produkttest Filialgirokonto der Oberbank im Test

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
14.08.2019
Auf einen Blick
  • Die Oberbank aus Linz ist im Bundesgebiet überwiegend in Süd- und Mitteldeutschland aktiv. 

  • Das Konto fällt neben der vergleichsweisen hohen Kontoführungsgebühr mit allerhand Einzelposten für eigentlich selbstverständliche Bankdienstleistungen auf.
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Filialgirokonto
Oberbank 2,2/5 Filialgirokonto
Oberbank

Merkmale

Die Oberbank ist eine unabhängige Regionalbank mit Hauptsitz in Linz und Filialen im Einzugsgebiet zwischen München und Budapest sowie Salzburg und Prag. Im Bundesgebiet sind die Österreicher aktuell mit 36 Filialen vertreten – vor allem in Süd- und Mitteldeutschland. Für das Filialgirokonto "Klassik-Konto" müssen Kunden eine monatliche Kontoführungsgebühr von 6,30 Euro bezahlen. Für die Girocard werden 7,50 Euro pro Jahr fällig. Beleghafte Überweisungen schlagen mit 1,70 Euro je Auftrag zu Buche. Wer seine Bankgeschäfte überwiegend online tätigt, kommt mit 0,32 Euro je Transaktion deutlich günstiger weg. Zwar haben Kunden die Möglichkeit, einmal pro Monat eine kostenlose Bargeldeinzahlung beziehungsweise -auszahlung am Schalter zu tätigen, jede weitere kostet allerdings ebenfalls 1,70 Euro.

Kostenloses Bargeld gibt es uneingeschränkt lediglich bei den Geldautomaten der Oberbank. Das Linzer Geldhaus offeriert seinen Kunden zwei kostenfreie Abhebungen mit der Girocard an fremden Geldautomaten, für jede weitere Auszahlung gilt das jeweilige Kundenentgelt des Automatenbetreibers. Im europäischen Ausland sind ebenfalls zwei Abhebungen gratis, danach kostet jede Auszahlung fünf Euro plus Spesen der jeweiligen Bank. Bei der optionalen Mastercard für 69 Euro sieht die Sache ähnlich aus, allerdings kostet hier jede Abhebung – egal ob im In- oder Ausland – drei Prozent des Betrags, mindestens jedoch 3,50 Euro.

Stärken

Für den Jahrespreis sind immerhin Onlinebanking, das Dialog-Center sowie die Kontoauszüge aus dem Selbstbedienungsterminal inkludiert.

Schwächen

Die monatliche Kontoführungsgebühr ist vergleichsweise hoch. Dazu kommen allerhand Gebühren auf eigentlich selbstverständliche Bankdienstleistungen, wie etwa Überweisungen, Daueraufträge oder die Ablehnung einer Lastschrift. Die Bargeldversorgung lässt ebenfalls einiges zu wünschen übrig, unbegrenzt kostenlos Bargeld gibt es nämlich nur an den Automaten der Oberbank, und die sind rar gesät.

Fazit: Das "Klassik-Konto" der Oberbank kostet viel und bietet wenig. Wer seine Bankgeschäfte gerne in der Filiale erledigt, findet etliche Wettbewerber, die deutlich weniger für ihr Filialkontomodell verlangen und dabei eine deutlich bessere Bargeldversorgung vorweisen.

Bewertung
Filialgirokonto Oberbank
Kontoführung (50 Prozent) Monatsgebühr (100%) 2.0 2.0
Abhebung (10 Prozent) Terminalkosten (100%) 2.0 2.0
Karten (10 Prozent) Giro- oder Sparkassen-Card (50%) 5.0 Kreditkarte (50%) 5.0 5.0
Zinsen (20 Prozent) Dispozinsen (100%) 2.0 2.0
Bargeldversorgung (10 Prozent) Automaten (100%) 1.0 1.0
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 2.2
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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de