Die attraktivsten Online-Konten in Hamburg und Schleswig-Holstein

Girokonten Die attraktivsten Online-Konten in Hamburg und Schleswig-Holstein

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
06.10.2017
Auf einen Blick

Sie wohnen in Hamburg oder Schleswig-Holstein und suchen nach einem günstigen Girokonto? Sie machen Online-Banking, wollen aber nicht auf den Service und die Beratung vor Ort verzichten? Wir stellen Ihnen attraktive Online-Konten von Banken und Sparkassen vor.

Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Immer mehr Verbraucher sind mit Gebührenerhöhungen rund um ihr Girokonto konfrontiert. Fragt man die Betroffenen nach einer Alternative, ist immer wieder die gleiche Antwort zu hören: "Dann müsste ich zu einer Direktbank wechseln. Das möchte ich aber nicht, weil mir ein persönlicher Ansprechpartner wichtig ist."

Was viele nicht wissen: Preisgünstige Online-Konten bieten nicht nur Direktbanken, sondern auch Sparkassen und regionale Banken vor Ort an. Gerade auch in Hamburg und Schleswig Holstein. Durch einen einfachen Wechsel des Kontomodells innerhalb des Instituts lässt sich häufig viel Geld sparen - ohne dabei auf Service und persönliche Beratung vor Ort zu verzichten.

Beispiel Sparkasse Holstein: Das Filialgirokonto "Holstein GiroPlus" kostet derzeit 4,95 Euro im Monat. Wer das Kontomodell "Holstein GiroOnline" wählt, zahlt dagegen nur 2,95 Euro im Monat. Macht eine Ersparnis von 24 Euro im Jahr - bei nahezu identischen Leistungen. Einzige Unterschiede: Der Kontoauszugsdrucker steht einem nicht zur Verfügung und Daueraufträge sowie Überweisungen am Service-Terminal sind nicht gratis. Aber das braucht man als Onliner ohnehin nicht. Die Girocard ist bei beiden Kontomodellen kostenlos und für Online-Überweisungen fällt keinerlei Entgelt an.

"Die Online-Kontoführung wächst stetig an - in unserer Internet-Filiale, mit der Sparkasse-App und via StarMoney. Die Kunden freuen sich, dass sie so unkompliziert Bankgeschäfte rund um die Uhr an jedem Ort durchführen können." 
Zum kompletten Interview.

Bislang nutzt rund ein Viertel aller Privatgirokunden der Sparkasse Holstein das "GiroOnline". Tendenz steigend. Das Online-Konto wird in Holstein über alle Altersgruppen hinweg genutzt. Dabei schließen sich Beratungsleistungen vor Ort nicht aus, sondern ergänzen sich: "Der Kunde kann sich online Informationen einholen, einen Produktabschluss beginnen und diesen dann sogar in der Filiale fortsetzen, wenn sich für ihn noch Fragen ergeben sollten", erklärt Lüdiger.

Insgesamt bieten 40 der von uns untersuchten gut 60 Sparkassen und regionalen Banken in Hamburg und Schleswig-Holstein ein preisgünstiges Internet-Konto. Oder ein attraktives Konto, das sowohl online als auch über die Filiale geführt werden kann. Die Spanne der Kontoführungsgebühren reicht von null bis 6,90 Euro pro Monat bei der Nord-Ostsee Sparkasse, Flensburg. Der interne Wechsel vom günstigsten Filial-Girokonto zum reinen Online-Konto kann dem Kunden mehr als 70 Euro einsparen - wie etwa bei der Volksbank Eutin Raiffeisenbank oder der Volksbank Heide.

Folgende Banken erheben keine Monatsgebühr (Geldeingang vorausgesetzt):

  • PSD Bank Kiel (mtl. Geldeingang)
  • PSD Bank Nord (mtl. Geldeingang 1.000 Euro, sonst 4,90 Euro)
  • Sparda-Bank Hamburg (Gehaltseingang)
  • VR Bank Ostholstein Nord - Plön (mtl. Geldeingang 1.900 Euro, sonst 3,90 Euro)

Positiv: Alle vier genannten Banken erheben auch keine Gebühren für Online-Überweisungen. Bei den PSD-Banken ist die Girocard gratis, VR-Bank Ostholstein Nord - Plön und Sparda-Bank Hamburg verlangen moderate fünf beziehungsweise zehn Euro, einmal im Jahr. Aller vier Banken bestechen zudem mit vergleichsweise niedrigen Dispozinsen und ausgezeichneter Bargeldversorgung. Daher führen sie auch unsere Übersicht der Top 10 in Hamburg und Schleswig-Holstein an und erreichen zwischen 4,1 und 4,9 von 5,0 Biallo-Sternen.

Stand: September 2017

In die Biallo-Sterne-Bewertung fließt die Höhe der monatlichen Grundgebühr mit 60 Prozent ein. Jeweils zehn Prozent entfallen auf:

  • Preis der Girocard
  • Gebühren für Überweisungen
  • Höhe des Dispozinses
  • Gebührenfreie Bargeldversorgung

"In ähnlicher Form gibt es das PSD GiroDirekt Online schon seit vielen Jahren. Im September 2015 haben wir unsere Girokontomodelle erweitert, um noch individueller auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können."
Zum kompletten Interview.

Unsere Testsieger mit 4,8 bzw. 4,9 Sternen – die PSD Bank Kiel und PSD Bank Nord - bezeichnen sich selbst gern als Direktbanken, bieten allerdings auch die Beratung vor Ort. "Kunden, die ein Konto nicht online abschließen können oder wollen, haben die Möglichkeit, dies telefonisch oder in einer unserer Filialen zu tun. Hier liegt unser Vorteil gegenüber einer reinen Direktbank", sagt Dr. Stefan Kram, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord.

"Erfahrungsgemäß haben unsere jüngeren Kunden weniger Berührungsängste, Online-Angebote zu nutzen. Doch wir stellen fest, dass auch immer mehr Ältere Online-Banking praktizieren – die Vorteile überzeugen einfach."
Zum kompletten Interview.

Derzeit nutzen rund drei Viertel der PSD Bank Nord-Kunden ihr Konto online. Bei den Kollegen in Kiel sind es über 60 Prozent. Beide PSD Banken wollen die Preise für ihre Online-Konten auf absehbare Zeit stabil halten. "Für 2018 ist keine Einführung von Entgelten in diesem Bereich geplant", verspricht Bercher. Auch sein Kollege Kram versichert: "Eine Änderung der Konditionen ist aktuell nicht geplant."

Ihre Meinung ist uns wichtig
Sebastian Schick
Sebastian Schick
Redaktionsleitung
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Sebastian Schick
Sebastian Schick

nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Sebastian Schick
Sebastian Schick

nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de