Wer zahlt den Schaden?

Inferno am Jochberg Wer zahlt den Schaden?

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
03.01.2017
Auf einen Blick
  • Der Schaden beläuft sich auf eine sechsstellige Summe.
  • Ob die Haftpflichtversicherung der Wanderer für den entstandenen Schaden aufkommt, hängt von gewissen Umständen ab.
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So haben sich zwei Münchner ihren Silvesterabend sicher nicht vorgestellt. Die Männer im Alter von 32 und 36 Jahren wollten lediglich einen unvergesslichen Silvesterabend über dem Loisachtal (Kochel am See) samt Lagerfeuer erleben. Doch die feucht-fröhliche Sause endete in einem Fiasko. Mit dem Lagerfeuer entfachten die beiden Münchner einen Waldbrand, in dem rund 100 Hektar Wald und Wiese in Flammen aufgingen. Der Schaden ist immens.

Die B11 wurde zwischen Kochel am See und Walchensee vollständig gesperrt. Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot ausrücken, um dem Feuermeer Herr zu werden. Insgesamt waren sieben Hubschrauber im Einsatz, welche Löschwasser aus den umliegenden Seen zum Brandherd transportierten. Zwar ist der Brand nun gelöscht, doch die Haftungsfrage alles andere als geklärt. Wer kommt nun für den sechsstelligen Schaden auf?

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Zahlt die Haftpflichtversicherung?

Die beiden Wanderer müssen jetzt hoffen, dass ihre Haftpflichtversicherung den Schaden übernimmt. Ansonsten wird es für die Münchner sehr teuer.  Grundsätzlich gilt: Haben die Männer „lediglich“ fahrlässig bzw. grob fahrlässig gehandelt, zahlt  die Versicherung den Schaden. "Die Veruarsacher müssen für den Schaden nur aufkommen, wenn sie vorsätzlich gehandelt haben", sagt Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Ob es sich nun um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelt, müssen die Ermittlungen der Versicherung zeigen – sofern die beiden Männer eine private Haftpflichtversicherung besitzen.

Biallo-Lesetipp: Jeder Mensch haftet unbegrenzt für alle Schäden, die er anrichtet. Ohne Haftpflichtversicherung können kleinere Fehler zu einem finanziellen Desaster werden. Lesen Sie hierzu unseren Beitrag: "Zehn Tipps für umfassenden Schutz".

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de