Wählen Sie den richtigen Rechtsschutz

Rechtsschutzversicherung Wählen Sie den richtigen Rechtsschutz

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
24.08.2017
Auf einen Blick
  • Stellen Sie Ihre Rechtsschutzpolice nach Ihrem persönlichen Bedarf zusammen.

  • Achten Sie auf die richtige Höhe der Deckungssummen in den einzelnen Rechtsbereichen.

  • Vereinbaren Sie eine Selbstbeteiligung, das spart Prämien.
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Ob Sie wollen oder nicht – manchmal sind Sie schneller in einen Rechtsstreit verwickelt als Sie denken. Mit einer Rechtsschutzversicherung schont das Nerven und den Geldbeutel. Auch gegen finanzstarke Gegner. Doch welcher Schutz ist für Sie der richtige?

Eine Rechtsschutzpolice können Sie sich nach dem Baukastensystem individuell zusammenstellen. Oft bieten die Versicherer auch Kombipakete an. Diese umfassen in der Regel Privat-, Berufs- sowie Verkehrs- und Mietrechtsschutz.

Wählen Sie den Rechtsschutz, den Sie brauchen

Allerdings ist die ganz große Lösung nicht für jeden sinnvoll. Wenn Sie zum Beispiel Gewerkschaftsmitglied sind, haben Sie bereits dort einen Berufsrechtsschutz. "Deshalb sollten Verbraucher vor Vertragsabschluss genau überlegen, welchen Schutz sie benötigen und welchen nicht", sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Beispielsweise lassen sich Verkehrs- oder Mietrechtsschutz bei vielen Anbietern auch einzeln buchen.

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Verkehrsrechtsschutzversicherung – viel Schutz für wenig Geld

Empfehlenswert ist vor allem eine Verkehrsrechtsschutzversicherung. Auf deutschen Straßen kracht es mittlerweile fast jede Minute. Als Autofahrer können Sie schnell in einen Unfall verwickelt werden und müssen unter Umständen Ihre Unschuld beweisen. Sind dabei Gutachten nötig, fallen oft mehrere tausend Euro an. Zudem springt die Versicherung auch für Sie als Fußgänger oder Fahrradfahrer ein.

Preise vergleichen und auf Deckungssummen achten

Eine gute Familien-Police für die Bereiche Privat, Beruf, Verkehr und Mietrecht ist für einen 30-jährigen angestellten Versicherungsnehmer bei einer Mindestversicherungssumme von 300.000 Euro und einer Selbstbeteiligung von maximal 300 Euro bereits für etwa 200 Euro im Jahr zu haben (DMB, Deurag, Concordia). Reine Verkehrsrechtsschutzversicherungen gibt es für 30-Jährige Singles ab 55 Euro, für die ganze Familie ab rund 76 Euro jährlich.

Tipp: Vereinbaren sie bei Vertragsabschluss eine Selbst­beteiligung. Das spart Ihnen deutlich Prämie, denn Vergleiche zeigen, dass ohne Selbst­beteiligung beim Jahresbeitrag oft mit einem Aufschlag von über 100 Euro zu rechnen ist. Meist können Sie zwischen einer Selbst­beteiligung von 150, 250 oder 300 Euro wählen. Am besten lassen Sie sich die jeweils anfallenden Prämien hier separat durchkalkulieren.

Wichtig ist auch die jeweilige Deckungssumme, denn gezahlt wird bei versicherten Streitigkeiten immer bis zur vereinbarten Höhe. "Diese sollte im Allgemeinen mindestens 250.000 Euro betragen", rät Bianca Boss. Neuere Policen bieten bereits unbegrenzte Höhen.

Tipp: Vergleichen Sie vorab die Angebote und lesen Sie sich genau das Kleingedruckte durch. Achten Sie beispielsweise dort darauf, welche Leistungen wann ausgeschlossen sind. Gerade Erbrechts- und Familienangelegenheiten, über die sich sehr viele streiten, werden nicht versichert.

Vergleich Rechtsschutzversicherung

  Anbieter Tarif Beitrag  
1 CIF-PRO-classic 188,45 Euro weiter
2 DMB Securo 198,29 Euro weiter
3 Ratio 229,00 Euro weiter
4 JurPrivat 235,00 Euro weiter
5 Compact Familie 236,93 Euro weiter
RS Privat/ Verkehr/ Beruf/ Wohnen, Laufzeit 1 Jahr, Antragsteller 30 J., nur Top-Familientarife.
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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de