Zwei Policen decken Risiken im Garten

Versicherungen Zwei Policen decken Risiken im Garten

Annette Jäger
von Annette Jäger
17.05.2017
Auf einen Blick
  • Wer einen Teich oder ein Trampolin besitzt, sollte sich mit einer privaten Haftpflichtversicherung absichern.
  • Wer seine teuren Gartenmöbel gegen Diebstahl schützen möchte, kann seine Hausratversicherung um eine Gartendeckung erweitern.
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Wer ein Riesentrampolin im Garten stehen hat, weiß, dass darauf nicht nur die eigenen Kinder hüpfen, sondern meist auch die Kinder aus der Nachbarschaft. Dass man haften kann, wenn ein Kind dabei zu Schaden kommt, wissen viele nicht. Genauso verhält es sich mit dem Teich oder dem Schwimmbad im Garten. Das Wasser ist gerade für Kinder eine Lebensgefahr. Kommt es zum Unfall, kann der Teich- oder Pool-Eigentümer schadensersatzpflichtig werden.

Natürlich haftet man nicht automatisch, wenn andere sich verletzen. Sondern vielmehr nur dann, wenn den Gartenbesitzer auch eine Schuld trifft, etwa, weil das Trampolin nicht sachgemäß aufgestellt ist oder der Teich nicht mit einem Zaun gesichert ist. Auch wenn sehr kleine Kinder unbeaufsichtigt das Sportgerät zu mehreren nutzen, kann sich daraus eine Haftung ergeben.

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Private Haftpflichtversicherung garantiert Schutz

Die gute Nachricht: Wer eine private Haftpflichtversicherung hat, ist auf der sicheren Seite. "Selbst wenn den Gartenbesitzer eine Schuld treffen sollte und er zu Schadensersatzleistungen verpflichtet wird, springt die Police ein", sagt Versicherungsberater Thorsten Rudnik. "Die Police deckt auch grob fahrlässiges Handeln."

Die Police hat noch eine weitere Funktion: Sie ist gleichzeitig auch eine Art Rechtsschutzversicherung. "Sie wehrt unberechtigte Schadensersatzansprüche ab, notfalls auch vor Gericht", sagt Rudnik.

Vergleich Haftpflichtversicherung

  Anbieter Tarif Beitrag  
1 Premium-2016-Single-5Mio 40,62 Euro weiter
2 BlueLine-Tip-5Mio-Single 42,01 Euro weiter
3 Tarif TOP-VIT Single 42,48 Euro weiter
4 NV-PrivatSpar-5.0-Single-5Mio 44,03 Euro weiter
5 BestSelection-2015-Single-10Mio 44,56 Euro weiter
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Hausratversicherung schützt Gartenmöbel 

Für eine entspannte Gartensaison ist noch eine andere Versicherung von Bedeutung: die Hausratversicherung. Denn im Garten sammeln sich im Sommer wertvolle Gerätschaften an: Gartenmöbel, Gartengeräte – etwa ein Mähroboter- ein Kinderwagen und die Designer-Kleidung, die auf der Wäscheleine trocknet. Greifen Diebe zu, ist der Hausrat im Freien in der Regel nicht gedeckt. Die Police deckt nur den Einbruchdiebstahl, also wenn etwas aus abgeschlossenen Räumen, etwa einer Garage, entwendet wird.

"Wer sein Hab und Gut auch vor dem einfachen Diebstahl schützen möchte, muss seine Hausratversicherung um eine Gartendeckung erweitern", sagt Rudnik. Den Schutz bieten hochwertige Hausrat-Tarife. Allerdings gelten in der Regel Obergrenzen bei der Erstattung, je nach Tarif meist zwischen 500 und 5.000 Euro.

Solche Deckungserweiterungen lohnen sich auch in anderer Hinsicht: Sie decken in der Regel Schäden am Hausrat im Freien, wenn Sturm oder Hagel diese verursacht haben. Dieser Schutz ist in der üblichen Hausratversicherung nämlich nicht enthalten. So ist etwa ein Zelt, das vom Sturm weggerissen wird, in der Regel nicht versichert – mit Deckungserweiterung aber schon.

Biallo-Lesetipp

Beziehen Sie Grundsicherung im Alter? Dann sollten Sie Ihren Versicherungsschutz überprüfen. Denn Prämien für Hausrat- und Haftpflichtversicherungen werden oft von den Ämtern übernommen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel: "Haftpflicht- und Hausratversicherung checken".

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de