Auf einen Blick
  • Seit rund einem Jahr bestimmt ein Virus weltweit unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben. Digitale Vermögensverwalter verdauen die Corona-Pandemie überraschend gut.

  • Im Biallo-Interview blickt Aktienexperte Sebastian Hasenack von Solidvest in die Glaskugel des Börsenjahrs 2021.

  • Zurückliegende Wirtschaftskrisen haben gezeigt: Ein langer Atem zahlt sich in der Regel aus. Somit ist langfristiges Investieren das wichtigste Asset für Anleger.

  • Bei der Online-Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG fallen keine Produktkosten an, da dieser Robo-Advisor in Einzeltitel und nicht in Fonds investiert.
     

Solidvest ist der erste Robo-Advisor, der für seine Kunden ausschließlich direkt in Aktien und Anleihen investiert.
LookerStudio / Shutterstock.com

Covid-19 stellt die Gesellschaft, ganze Wirtschaftszweige, darüber hinaus Kinder und Familien auf eine harte Probe. Anfang des vergangenen Jahres lagen auch die Nerven vieler Anleger blank. Corona ließ die Aktienmärkte einbrechen und sorgte Ende März auch für rote Vorzeichen in den Kundenportfolios der digitalen Vermögensverwalter. Je nach Anbieter und Strategie betrug das Minus im Performance-Vergleich von biallo.de auf Sicht von zwölf Monaten bis zu 16 Prozent.

Doch bekanntlich folgen nach Einbrüchen immer wieder Höchststände und diesmal erholten sich die Börsen fast genauso schnell, wie sie zuvor eingebrochen waren. Das brachte auch einige Robo-Advisor wieder auf Erfolgskurs – und das mit guten Renditen. Einer der Top-Performer im Krisenjahr 2020 war Solidvest, die Online-Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG.

Die Grafik zeigt die Wertentwicklung der letzten 36 Monate in der offensiven Strategie vor Kosten (Quelle: biallo.de; Stichtag: 31. Dezember 2020; rollierende Performance). Zum Vergleich: Solidvest Wertentwicklung (Anlagestrategie Chance+) nach Kosten im zwölfmonatigen Zeitraum (Stichtag: 31. Dezember 2020): 31.12.2017 bis 31.12.2018: -3,9 Prozent / 31.12.2018 bis 31.12.2019: 21,76 Prozent / 31.12.2019 bis 31.12.2020: 5,78 Prozent (Quelle: DJE Kapital AG).

Risikohinweis: Bitte beachten Sie, dass historische Werte kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Langfristige Erfahrungen und Auszeichnungen garantieren keinen Anlageerfolg. Wertpapiere unterliegen marktbedingten Kursschwankungen, die möglicherweise nicht durch das aktive Management des Vermögensverwalters ausgeglichen werden können.

So konnte Solidvest seine Kundenportfolios innerhalb weniger Wochen wieder ins Plus drehen und erzielte im Gesamtjahr eine Performance von 8,90 Prozent. Zum Vergleich: Ein ETF auf den MSCI World brachte im gleichen Zeitraum lediglich 6,4 Prozent ein. 

Und auch im längerfristigen Vergleich erzielt Solidvest konstant Bestwerte. Sowohl in der ausgewogenen als auch in der offensiven Strategie belegen die Münchner den ersten Rang – mit einer kumulierten Drei-Jahres-Performance von 20,12 respektive 31,78 Prozent. 

Robo-Advisor-Experte im Interview

Sebastian Hasenack, Leiter von Solidvest, erklärt im Biallo-Interview, wie der Robo-Advisor in puncto Kundenzuwachs und verwaltetem Vermögen auch in einem schwierigen Marktumfeld Erfolge einfährt, was ihn von den anderen digitalen Anlagehelfern unterscheidet und wie er sich darüber hinaus im derzeitigen Börsenumfeld positioniert. Eines vorweg: Solidvest ist die einzige digitale Vermögensverwaltung Deutschlands mit Direktinvestments in Aktien und Anleihen. 

"Insofern haben wir – anders als bei einem Investmentfonds oder ETF, die einen Index abbilden oder sehr in die Breite gehen – die Möglichkeit, sehr selektiv zu investieren", sagt Hasenack. "Das heißt, Unternehmen aus Sektoren, die besonders stark gelitten haben oder immer noch unter der aktuellen Situation leiden, haben wir entsprechend nicht allokiert für unsere Kunden.“ Stattdessen habe man sich auf Unternehmen konzentriert, "wo wir gesehen haben, das könnten – wenn auch traurigerweise – die Profiteure der Krise sein".

Hier geht´s zum Biallo-Interview mit Sebastian Hasenack von Solidvest:

Quelle: biallo.de / Youtube

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Nicht stressen lassen, langfristig denken

Volatile Marktentwicklungen können bei Anlegern schnell in Stress ausarten. Das ist zwar verständlich, jedoch birgt dieses Verhalten auch das Risiko von unüberlegtem Aktionismus. Anlageexperten raten deshalb dazu, sich auf langfristige Bewertungen von Unternehmen zu fokussieren und weniger auf kurzfristige Ereignisse und Perspektiven. Tägliche Kursbewegungen sollten Anleger besser ausblenden.

Zudem hat das Börsenjahr 2020 einmal mehr gezeigt, dass eine Anlagestrategie ohne panikartige Verkäufe mitunter erfolgreich sein kann. Eine Zeit zum Zurücklehnen ist allerdings noch nicht gekommen. So stehen einige Fragen bereits auf der Agenda. Zum Beispiel, wie sich die Märkte entwickeln werden und welche Anlagestrategien auf Erfolg gepolt sind und welche in naher Zukunft angepasst werden müssen. Aktienprofi Sebastian Hasenack von Solidvest blickt im Gespräch mit biallo.de in die Glaskugel der uns bevorstehenden Börsenmonate. Dabei liegt der Fokus 2021 laut Hasenack auch auf Value- und Dividendentiteln: "In Branchen wie Telekom oder Versorger gehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass diese in Zukunft auch Dividenden zahlen können und vielleicht gibt es da auch die eine oder andere positive Überraschung auf der Seite der Dividendenzahlungen."

Renditechancen nicht aussitzen, sondern aktiv nutzen

Corona-Krise hin oder her, der Blick auf die Ökonomie zeigt: Niedrig-, Null- und gar Negativzinsen bleiben uns noch für eine längere Zeit erhalten. Was auch bedeutet, dass die Suche nach einem lukrativen Anlagekonzept unweigerlich in Aktien mündet. Denn gerade in volatilen und unbeständigen Zeiten ergeben sich Chancen, zu niedrigen Preisen in solide Unternehmen zu investieren. Für Anleger, die mittel- bis idealerweise langfristig auf ihr erspartes Vermögen verzichten können und damit beispielsweise ihren Renten-Akku laden möchten, führt auf jeden Fall kein Weg am Aktienmarkt vorbei. 

In Sachen Aktienauswahl kommt es aufbestimmte Parameter an – beispielsweise auf die Unternehmenssubstanz und -strategie, auf die Dividendenorientierung etc. Aber genau an diesem Punkt fühlt sich der eine oder andere Anleger gerade in unsicheren Krisenzeiten überfordert. Abhilfe schaffen aktive Vermögensverwalter, deren Research- und Portfoliomanager prüfen, welche Wertpapiere zur jeweiligen Anlagestrategie passen. Ein klarer Vorteil gegenüber Robo-Advisorn mit mit passivem Risikomanagement, die sich auf Algorithmen und Co. verlassen. 

Nur wenige der digitalen Vermögensverwalter verfolgen einen hybriden Ansatz mit zusätzlichem aktivem Management, womit in unbeständigen Märkten Risiken abgefedert beziehungsweise Chancen genutzt werden können – wie beim digitalen Vermögensverwalter Solidvest. Dieser agiert im Stil einer klassischen Vermögensverwaltung und passt die Asset Allokation (Vermögensverteilung) der aktuellen Marktlage an. Dabei profitieren Anleger von der langjährigen Erfahrung der hauseigenen Research-Abteilung der DJE Kapital AG, also vom Fachwissen und Einschätzungsvermögen menschlicher Experten. Der Robo-Anteil von Solidvest ist dazu da, Privatanlegern den administrativen Einstieg in die Geldanlage zu erleichtern sowie den Zugriff auf ihre Investments von überall und jederzeit zu ermöglichen.

Positiv auch: Mit dem aktiven Ansatz haben die Experten bei Solidvest die Risiko-Gewichtung der Portfolios und Anlageprofile ständig im Auge. Weicht das Portfolio aufgrund dynamischer Marktentwicklungen zu stark von der optimalen Allokation ab, findet ein automatisiertes Rebalancing statt.

Research und aktives Risikomanagement haben natürlich ihren Preis. Die Vermögensverwaltungsgebühr von Solidvest ist daher im Vergleich mit anderen Anbietern etwas teurer. Bei einer Anlagesumme von 10.000 bis 99.000 Euro betragen die Gebühren 1,4 Prozent im Jahr und über 100.000 Euro reduzieren sie sich auf 1,1 Prozent im Jahr. Damit sind jedoch alle Wertpapiertransaktionen bereits abgegolten. Und Im Gegensatz zu Fonds und ETFs verursachen Einzeltitel keine laufenden Kosten, die bei ETFs im Schnitt bis zu 0,25 Prozent betragen können. Bei einer positiven Jahresperformance erhält Solidvest zudem noch eine Gewinnbeteiligung in Höhe von zehn Prozent.




  Kerstin Weinzierl
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