Top-Geldhäuser vorgestellt: VR Bank München Land

Ganzheitliches Geschäftsmodell zur Stärkung der Kundenzufriedenheit

27.07.2018
Auf einen Blick
  • Der persönliche Kontakt wird bei der VR Bank München Land verantwortungsvoll gepflegt.

  • Durch eine umfassende und qualifizierte Beratung zu marktgerechten Konditionen will die Bank ihre Kundenbeziehungen auch in Zukunft in den Mittelpunkt stellen.

  • Flexible Arbeitszeiten, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Hauptgeschäftsstelle in Oberhaching.
VR Bank München Land / Archiv

"Ganz meine Bank" lautet der Slogan, mit dem die VR Bank München Land deutlich macht, wie sehr sie sich ihren Mitgliedern im Landkreis verpflichtet fühlt. Der Kunde steht im Mittelpunkt des Handelns und der persönliche Kontakt wird verantwortungsvoll gepflegt.

Um diese Werte in der täglichen Beratungspraxis umzusetzen, sind die 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive 16 Auszubildenden ein entscheidender Faktor für den nachhaltigen Erfolg. Und auch die kooperative Zusammenarbeit und Personalführung trägt dazu bei, dass die Belegschaft kompetent und flexibel auftritt.

Flexible Arbeitszeiten, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine betriebliche Gesundheitsförderung sind weitere Faktoren, Mitarbeiter im Unternehmen zu fördern und zu halten. Schon beim Auswahlverfahren der Auszubildenden wird sorgfältig darauf geachtet, dass diese anschließend in eine Festanstellung übernommen werden können. Und das Thema Weiterbildung ist bei der VR Bank selbstverständlich, um in allen Bereichen des Bankgeschäfts zukunftsfähig zu bleiben.

Wachstum durch nachhaltige Kundenzufriedenheit

Konsequent konzentriert sich die Genossenschaftsbank auf die Herausforderungen und Chancen des Landkreises. Ein zukunftsweisender Weg, der sich nachhaltig auf den wirtschaftlichen Erfolg des Regionalinstituts niederschlägt. So konnte die Bilanzsumme 2017 auf über 1,8 Milliarden Euro gesteigert werden. Und auch das Kreditgeschäft wuchs im Vergleich zum Vorjahr knapp 90 Millionen Euro. Alleine die Wohnbaufinanzierung verzeichnete ein Plus von 6,5 Prozent.

Als Regionalinstitut kümmert sich die VR Bank München Land jedoch nicht nur um die Finanzgeschäfte, sondern fördert mit Engagement und Informationsveranstaltungen die sportliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsgebiet.

Themenschwerpunkte wie Unternehmensnachfolge, Wertanlagen, Erbbaurecht und Vorsorge im Pflegefall stehen dabei ebenso auf der Agenda wie Sportevents und Kulturveranstaltungen. 920.000 Euro spendete das Institut in den letzten zehn Jahren für wohltätige Zwecke, wie etwa die Unterstützung von Essen auf Rädern und Initiativen zur Förderung benachteiligter Jugendliche.

Die VR Bank München Land eG fördert den Genossenschaftsgedanken

Im Mai dieses Jahres begrüßte das Institut ihr 25.000 Mitglied. Allein 2017 haben weit über 1.200 Kunden einen Genossenschaftsanteil gezeichnet.

"Unsere 25.000 Mitglieder sind nicht nur Kunden, sondern auch Eigentümer", erklärt der Vorstandsvorsitzende Anton Lautenbach.

361.000 Euro wurden im vergangenen Jahr an die Mitglieder ausgeschüttet, was einer Rendite von vier Prozent entspricht.

In den 20 Geschäftsstellen werden über 60.000 Kunden betreut, die sich fairer und attraktiver Bankdienstleistungen erfreuen können:

  • Mitglieder können exklusiv das "VR MeinKonto" nutzen.

  • Die Kontoführung ist kostenlos. Nur für die Girocard Gold fallen jährlich 9,99 Euro an.

  • Für das Premiumkonto "VR MeinKonto Flat" betragen die monatlichen Kontoführungsgebühren lediglich 5,50 Euro inklusive Girocard bei einem verbraucherfreundlichen Dispozins von 7,90 Prozent pro Jahr.

  • Das "VR MeinKonto Start" für junge Kunden ist kostenfrei und bis 500 Euro wird das Guthaben mit 0,50 Prozent pro Jahr verzinst.

  • Die VR Basis Card ist im ersten Jahr gratis, dann fallen jährlich 25 Euro an.

Zudem kommen die Mitglieder in den Genuss vielfältiger Vorteile wie spezielle Versicherungstarife, die VR-Mitglieder-Rente und Vorzüge bei Easycredit oder der VR-BankCard Plus.

Um eine dauerhafte Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, steht ein internes und kostenfreies Beschwerdemanagement zur Verfügung. Unkompliziert werden die Eingaben mit dem Ziel bearbeitet, eine bestmögliche Qualität zu bieten.

Umfassende und qualifizierte Beratung zu marktgerechten Konditionen

In einer Region mit einer hohen Bankendichte und vielfältigen Angeboten hat sich die VR Bank München Land bestens etabliert und erzielte in der bundesweiten Studie zu den Premiumkonten von biallo.de unter 1.330 Instituten ein Top-Ergebnis. Mit einem Jahrespreis von 126 Euro inklusive Gold-Card gehört sie zu den günstigsten Anbietern. Zum Vergleich: Bei der Münchner Bank kostet das Premiumkonto pro Jahr 180 Euro und bei der Stadtsparkasse München 174,40 Euro.

In ihrem Geschäftsbericht 2017 weist die Bank auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Direktbanken und Internetanbieter hin, wodurch die Anforderungen an die Produktpalette sowie die Preispolitik steigen. Doch durch eine umfassende und qualifizierte Beratung zu marktgerechten Konditionen will die Bank ihre Kundenbeziehungen auch in Zukunft in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen.

  • Fazit: Mit einem ganzheitlichen Geschäftsmodelle, das auf den Säulen Mitarbeitermotivation, Beratungsqualität, faire Angebote und Nähe steht, schafft es die VR Bank München Land, das Vertrauen und die Zufriedenheit der Kunden zu gewinnen und sich von den Mitbewerbern abzusetzen.

Was zeichnet die VR Bank München Land aus und wie unterscheidet sie sich von den Mitbewerbern in der Region?

Anton Lautenbacher: Neben dem klassischen Bankgeschäft mit unserer genossenschaftlichen Beratung und marktgerechten, fairen Produkten bieten wir zahlreiche Beratungsleistungen von speziell ausgebildeten Experten an. Von landwirtschaftlicher Agrarberatung, Aktienberatung und Edelmetallen bis hin zur Zahlungsverkehrsberatung für Gewerbe- und Firmenkunden.

Dabei handelt es sich nicht nur um Schlagworte, sondern um komplexe, tiefgreifende Spezialfelder, auf denen unsere Kunden vom umfassenden Wissen unserer Berater profitieren. Zudem konzentrieren wir uns auf unsere 20 Standorte, wo unser gut ausgebildetes Personal zuhause ist. Hinzu kommt ein besonderes Preisgefühl mit marktgerechten, fairen Produkten und Konditionen wie ein gebührenfreies Girokonto oder einem Dispozins von 7,9 Prozent, der seit 1. Dezember 2012 unverändert gilt, ohne gesonderten Überziehungszins.

Mit welchem Engagement unterstützen Sie die Region Ihres Geschäftsumfeldes?

Lautenbacher: Neben der Versorgung unserer Region mit soliden Finanzprodukten und Krediten engagieren wir uns in München Land für große und kleine Einrichtungen, Vereine und Projekte. Insbesondere mit unseren Spenden – 160.000 Euro werden es in diesem Jahr, rund eine Million Euro waren es in den letzten zehn Jahren – kommen dort an, wo Hilfe benötigt wird. Zudem bieten wir bleibende Sachwerte wie unsere robusten Sitzbänke, die in unserer Heimat aufgestellt werden. Gemeinsam mit Handwerkern und benachteiligten Jugendlichen aus der Region haben wir die Fertigung einer Sitzbank auf den Weg gebracht, die dafür sorgt, dass junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden, die Chance erhalten, Fachpraktiker für Holzverarbeitung bei der Schreiner-Innung München zu werden.

Weitere Sachwerte sind Hilfsfahrzeuge für Nachbarschaftshilfen oder Kinderbusse für Kindergärten. Neben Informations- und Finanzveranstaltungen sind wir auch auf Messen, Sport-Events und Kulturveranstaltungen vertreten – das thematische Spektrum reicht dabei von der Unternehmensnachfolge über die Wertanlage in Edelmetallen, das Erbbaurecht bis hin zur Vorsorge im Pflegefall. Darüber hinaus bieten wir unter Einbindung von heimischen Händlern eine goldene Bankkarte mit vielen regionalen Kunden-Vorteilen.

Stichwort Beratungsqualität: Wie werden Mitarbeiter weitergebildet und auf neue Entwicklungen vorbereitet?

Lautenbacher: Die Schulungen zur genossenschaftlichen Beratung stellte die größte Schulungsinitiative unserer Unternehmensgeschichte dar. Nachgehalten wird das Erlernte nun mit zwei eigenen Trainern, unterstützt von Vertriebsberatern unserer Verbundpartner sowie einer Online-Schulungsplattform, unserer Smart-E-Academy. Mit dieser Schulungsinitiative einher ging auch ein Coaching unserer Führungskräfte.

Für die Begleitung dieser großen Maßnahmen bilden wir Projektteams, die zum Teil von externen Spezialisten unterstützt werden. Einmal im Jahr findet für die Mitarbeiter ein Innovationsnachmittag statt. Neben einem Marktplatz mit den neuesten Entwicklungen und Apps geben dort etwa Unternehmer, die von der Digitalisierung leben, Einblicke in ihre Arbeit. Beim letzten Innovationsnachmittag war auch Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverband Bayern e.V. zu Gast und ging in seinem Vortrag "Digitaler Wandel bei Genossenschaftsbanken" auf neueste Entwicklungen ein. Vom Projektteam Digitalisierung werden zudem regelmäßig Schulungen für alle Mitarbeiter zu aktuellen Themen angeboten.

Gibt es besondere Förderprogramme für Mitarbeiter wie Teilzeit oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle?

Lautenbacher: Neben allen gesetzlichen Möglichkeiten bieten wir viele freiwillige betriebliche Sozialleistungen wie finanzielle Förderungen, Gewährung von Sonderzeiten, Versicherungen oder Angebote für die Gesundheit. In einem seit 2014 laufenden Projekt zur Entwicklung der Unternehmenskultur können sich unsere Mitarbeiter regelmäßig in ungezwungener Atmosphäre mit der Geschäftsleitung direkt über aktuelle Themen austauschen und eigene Vorschläge einbringen.

Über ein Mitarbeiter-Technik-Programm kommen unsere Mitarbeiter deutlich vergünstigt an aktuelle Technologien wie hochwertige Smartphones, Tablets, Notebooks und Computer. Ein staatliches Förderprogramm zur PC- und Internetverbreitung räumt unseren Mitarbeitern hier lukrative Steuervorteile über die Gehaltsumwandlung ein.

Wie haben sich die Kundenanforderungen verändert und wie reagieren Sie darauf?

Anton Lautenbacher: Kundenwünsche verändern sich, wir entwickeln uns mit. Digitale Helfer machen das Leben in vielen Bereichen leichter. Trotzdem wird neben digitalem Banking die persönliche Beratung weiterhin absolut gewünscht. Unseren Kunden stehen wir auf sämtlichen Wegen zur Verfügung. Aktuell nutzen bayernweit circa fünf Prozent der Kunden von Genossenschaftsbanken ausschließlich die Online-Lösungen einer VR Bank, 45 Prozent ausschließlich die Filiale und 50 Prozent beides.

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS-Infratest zum Thema "Vertriebswege im Bankgeschäft" wird sich dies in den nächsten fünf Jahren zwar in Richtung online verschieben (dann 15 Prozent), jedoch für 85 Prozent (25 Prozent nur Filiale, 60 Prozent Filiale und Online) ist auch künftig die VR Bank-Filiale ein wichtiger Anlaufpunkt.

Mit unserer Genossenschaftlichen Beratung leben wir den aktiven Förder- und Beratungsauftrag unseren Mitgliedern und Kunden gegenüber. Dies heißt auch, dass wir von uns aus die Mitglieder und Kunden regelmäßig in die Filiale holen und den Beratungsbedarf an verschiedensten Finanzthemen abdecken. So beugen wir einer möglichen Entfremdung vor.

Was sind neben fairen, attraktiven Konditionen weitere wichtige Faktoren, um Kunden langfristig zu binden?

Lautenbacher: Die Nähe zum Kunden inklusive dem regelmäßigen Kontakt. Der Kunde soll sich um nichts kümmern müssen. Wir nehmen ihm das als Dienstleister ab. Ein weiterer Antrieb von uns ist die gesunde Neugier auf Neuerungen, die wir in Pilotprojekten selbst ausprobieren. Um auch neben dem Finanzgeschäft attraktiv zu bleiben, leben wir auch Kooperationen beispielsweise mit Fintechs. So bieten wir aktuell in Zusammenarbeit mit dem Fintech "Lendstar" über eine Bezahl-App Vergünstigungen bei Zalando. Das wird von unseren Kunden sehr gut wahr- und angenommen.

Wo sehen Sie die Hauptaufgaben Ihrer VR Bank in den nächsten fünf Jahren?

Lautenbacher: Unserer VR Bank war und ist es wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und auch eigene Innovationen voranzutreiben. Hier können wir unseren digitalen Anlagewegweiser beziehungsweise Robo-Advisor sowie die Zusammenarbeit mit Fintechs nennen.

Eine der wichtigsten Herausforderungen sehen wir in einem funktionierenden Spagat zwischen Online-Angeboten und persönlicher Nähe. Hier möchten wir unserer Linie treu bleiben: Unsere Mitglieder, Kunden und unsere Region mit soliden, zeitgemäßen Finanzprodukten zu versorgen.

Unser Ansatz hierbei lässt sich auf den Punkt bringen: Persönlich regional, smart digital. Heißt übersetzt: Wir bieten unseren Kunden das Beste aus der digitalen und der persönlichen Welt, so dass diese selbst entscheiden können, wie, wann und wo ihre Bank für sie da sein soll.

Herr Lautenbach, vielen Dank für das Gespräch.




  Peter Rensch


 
 
 
 
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