Nachhaltigkeit bedeutet auch einfach mal machen

Top-Geldhäuser vorgestellt: Sparkasse Rhein-Nahe Nachhaltigkeit bedeutet auch einfach mal machen

Peter Rensch
von Peter Rensch
20.09.2018
Auf einen Blick
  • Bei der persönlichen Kundenbetreuung verfolgt die Sparkasse seit vielen Jahren ein ganzheitliches Beratungsmodell.

  • Familiengerechte Arbeitsbedingungen tragen die Kultur der Kollegialität.

  • Ihr umfangreiches Engagement veranschaulicht die Sparkasse mit vielfältigen Projekten im Land.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

"Nachhaltigkeit bedeutet Verantwortung. Es bedeutet aber auch einfach mal machen. Man muss eine Sparkasse der Zukunft auf eine breite Basis stellen. Bewährtes verbessern und sich Neuem öffnen. Das haben wir in den letzten Jahren verstärkt gemacht. Für unsere Mitarbeiter und unsere Kunden haben wir nicht nur auf ein Pferd gesetzt, wir haben uns breit aufgestellt und sind nun in einer guten Ausgangssituation. Das bietet auch unserer Region Nutzen, denn hier fühlen wir uns mitverantwortlich für soziale, kulturelle und sportliche Projekte, auch für strukturelle Maßnahmen. Es ist eine Win-Win-Situation: Eine starke Sparkasse kann in der Region viel mitbewegen. Eine starke und attraktive Region lockt Unternehmen und Menschen und bietet Möglichkeit für wirtschaftlichen Aufschwung", sagt Peter Scholten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe.

Dieses Verantwortungsbewusstsein wird an der Sozialbilanz der Sparkasse deutlich erkennbar. Mit über 2,7 Millionen Euro hat das Kreditinstitut im vergangenen Geschäftsjahr kulturelle und soziale Projekte in ihrem Geschäftsgebiet unterstützt. Durch Investitionen, Spenden, Steuern und Sponsoring flossen insgesamt 43 Millionen Euro in die Region.

"Das ist eine stolze Summe und das mit gutem Grund: Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Soziales Engagement und nachhaltiges Handeln sind fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert und gehen weit über die reine finanzielle Förderung hinaus", betont Scholten.

Informationsveranstaltung zum digitalen Wandel in der Bankenwelt

Ihr umfangreiches Engagement veranschaulicht die Sparkasse mit vielfältigen Projekten im Land. Neben Klassikkonzerten, Sportevents oder Umweltprojekten stehen auch Kinderfeste und Informationsveranstaltungen auf der Sponsorenliste. Damit möchte das Institut generationsübergreifend ihre Kunden pflegen und als Bank der Zukunft überzeugen.

Zu diesem Zweck werden regelmäßig Infoabende veranstaltet, um die neue, moderne Bankenwelt begreifbar zu machen. Ein Themenbeispiel: "Erweiterte Wirklichkeiten – Digitalisierung zauberhaft erleben". Unter diesem Motto wurden die neuen Filialkonzepte und veränderten Handlungsfelder im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung vorgestellt. Mit Workshops wie in der Geschäftsstellte Bad Sobernheim bekommt der Kunde Einblicke vor Ort in die Bankenwelt von morgen.

Familiengerechte Arbeitszeitmodelle

Die nachhaltige Philosophie drückt sich auch in der Mitarbeiterförderung aus. Mit 671 Beschäftigten ist die Sparkasse einer der größten Arbeitgeber in der Region. Familiengerechte Arbeitsbedingungen tragen die Kultur der Kollegialität. Dazu zählen unter anderem sehr flexible Arbeitszeitmodelle, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Weiterhin eine betriebliche Gesundheitsförderung, die fest in der Personalstrategie verankert ist. Zeitgemäße Möbelkonzepte garantieren am Arbeitsplatz ergonomische Standards und ein umfangreiches Gesundheitsprogramm wird seit vielen Jahren von den Mitarbeitern gerne genutzt

Zufriedene, motivierte Mitarbeiter, Engagement in der Region und attraktive Angebote für die Kunden: Die Sparkasse überzeugt auf vielen Feldern. So erzielte sie beim Premiumkonten-Vergleich von biallo.de mit fünf Sternen die Höchstbewertung. Das "Giro Exklusiv" ragte mit einem Jahrespreis von 118,80 Euro deutlich heraus. Im Vergleich zur Volksbank Hunsrück-Nahe mit einem Preis von 144 Euro für ihr Premiumkonto überzeugt die Sparkasse im Marktumfeld mit attraktiven Konditionen.

Um auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können bietet das Geldhaus unterschiedliche Kontomodelle an: Das reine Onlinekonto "Giro Online" kostet monatlich mit Sparkassen-Card 3,90 Euro, die Kombination Online-Banking oder Filiale beim "Giro Classic" ist für 5,90 Euro im Monat verfügbar und das "JugendGiro Plus" für Schüler, Azubis und Studenten kostet 3,90 im Monat.

Überdurchschnittliches Wachstum im Kundengeschäft

Seit vielen Jahren prägt Vorstandschef Peter Scholten mit seinem Einsatz die Sparkasse. Verbindliche, schnelle Entscheidungen zum Wohle der Kunden sind Werte, die der Vorstandsvorsitzende vorlebt und vorgibt. Und auch die Berater aus dem Firmen- und Geschäftskundenbereich kennen die Region ebenso gut und wissen, was die Menschen im Umfeld bewegt und von ihrer Heimatbank erwarten.

Ob bei der Vergabe von Krediten oder der Unterstützung von Existenzgründern – die Kunden profitieren von kurzen Wegen und möglichst unbürokratischen Prozessen.

Mehr als zufrieden kann die Sparkasse mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg sein. Die Bilanzsumme hat sich auf weit über vier Milliarden erhöht und das Ergebnis konnte um 4,5 Prozent zum Vorjahr gesteigert werden. "Grund für diese Entwicklung ist ein weit überdurchschnittliches Wachstum im Kundengeschäft", so Scholten weiter. Dies zeige, dass die Sparkasse Rhein-Nahe mit ihren Angeboten und der umfassenden ganzheitlichen Beratung hohes Vertrauen bei ihren Kunden genieße.

Wer rastet, der rostet. Damit der Erfolg und letztlich die Zufriedenheit der Kunden auch in Zukunft gewährleistet sind, achtet die Sparkasse darauf, zeitgemäß zu sein.

Mobiles Zahlen per Telefon, Echtzeitüberweisungen und der elektronische Safe als digitales Gegenstück zum klassischen Bankschließfach sind nur einige Servicekomponenten, mit denen das Institut sich an den wandelnden Kundenbedürfnissen orientiert.

  • Fazit: Die Sparkasse Rhein-Nahe ist fest verwurzelt in ihrer Region. Sie hat erkannt, dass Verantwortung für Mitarbeiter, Geschäftsumfeld und Kunden maßgeblich sind, um dauerhaften Erfolg zu haben. Die wirtschaftlichen Daten und die Zufriedenheitswerte zeigen, dass sich das Bankhaus damit auf einem guten und zukunftsträchtigen Weg befindet.

Im Gespräch mit Peter Scholten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe

Das Verantwortungsbewusstsein für die Region nehmen Sie sehr ernst. Wie drückt sich das konkret aus?

Peter Scholten: Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut sind wir unseren Kunden und der Region verpflichtet, in der diese leben und arbeiten. Unser Geschäftsgebiet umfasst die Regionen an Rhein und Nahe in den Landkreisen Bad Kreuznach und Mainz-Bingen. Als großer Arbeitgeber liegt es in unserem Interesse, dass unsere Heimatregion attraktiv ist. Dazu tragen wir auf vielfältige Weise bei und unterstützen durch Spenden und Sponsoring Projekte sowie Organisationen in den Bereichen Kultur Sport und Soziales. Darüber hinaus leistet unsere Sparkasse weitere wichtige Beiträge zur regionalen Wertschöpfung, nicht zuletzt durch die Beauftragung regionaler Unternehmen.

Was ist die besondere Stärke der Sparkasse Rhein-Nahe?

Scholten: Wir sind nah an unseren Kunden und ihren Bedürfnissen und stellen uns schnell auf Veränderungen ein. Außerdem sind wir eine der Sparkassen in Rheinland-Pfalz, die in puncto Digitalisierung am weitesten fortgeschritten sind. Mit dem Medialen Vertrieb und unserem Kunden-Service-Center bieten wir unseren Kundinnen und Kunden online und telefonisch besten Service auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Bei der persönlichen Beratung verfolgen wir seit vielen Jahren ein ganzheitliches Beratungsmodell, das wir immer weiter verbessert haben. Unsere exzellent ausgebildeten Berater blicken nicht nur auf die aktuelle Situation des Kunden, sondern auch auf seine Zukunftspläne, seine Immobilienwünsche genauso wie auf seine Altersversorgung.

Sie bieten Ihren Mitarbeitern Gesundheitsprogramme und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle. Wie sehen diese aus und wie werden sie genutzt?

Scholten: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Beratungs-Center und Filialen können individuell über Gesundheitsangebote in ihrem Haus entscheiden. Diese Angebote aus den vier Hauptbereichen Entspannung, Ernährung, Ergonomie und Bewegung reichen von regelmäßigen Trainingseinheiten über Vorträge bis hin zu Aktionen, bei denen auch Kunden eingebunden werden können. Darüber hinaus bieten wir mit einer eigens dafür angestellten Referentin für Sozialberatung eine umfassende Beratungsmöglichkeit für unsere Mitarbeiter an.

Für die Vereinbarung von Familie und Beruf halten wir Arbeitszeitmodelle bereit, die sich der jeweiligen Gesundheits-, Lebens- und Familiensituation anpassen – dazu zählen flexible Arbeitszeiten genauso wie Teilzeitmodelle.

Wie wichtig ist für Sie die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter und wie werden diese gefördert?

Scholten: Nur mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist unser Ziel, die Sparkasse der Zukunft, möglich. Daher legen wir großen Wert auf Weiterbildung und ermöglichen dies ebenfalls mit angepassten Arbeitszeitmodellen. Gemeinsam mit ihren Teamleitern besprechen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Karrieremöglichkeiten und Qualifikationen. Von der Weiterbildung in der Sparkassenakademie bis hin zum Bachelorstudium ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Anfang des Jahres haben wir über 50 Absolventinnen und Absolventen geehrt, die in den Monaten zuvor ihre beruflichen Qualifikationen erweitert hatten.

Stichwort: Digitaler Wandel. Wie machen Sie Ihre Sparkasse fit für die Zukunft?

Scholten: Wie schon erwähnt, durch Fortbildungen und auch durch Schulungen in unserem eigenen Haus. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir zum Beispiel die Möglichkeit an, einen sogenannten "Digitalen Fitness-Check" durchzuführen und im Anschluss daran gezielt für das Tagesgeschäft benötigtes Knowhow aufbauen zu können. Der Umgang mit neuester Technik und deren Einsatz in der Beratung ist unumgänglich geworden und wird von den Kunden mittlerweile vorausgesetzt.

Wir sind aber in der glücklichen Lage, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voll hinter dem digitalen Wandel stehen und daher gerne unsere Schulungsangebote wahrnehmen. Neue Geschäftsbereiche wie der Mediale Vertrieb bringen unser digitales Angebot zudem direkt an die Kunden.

Unseren Nachwuchs bilden wir zudem bereits voll digital aus und statten ihn entsprechend aus. Wegen der immer komplexeren Anforderungen im elektronischen Zahlungsverkehr haben wir unser Ausbildungsangebot erweitert: Inzwischen bieten wir auch die Ausbildung zum E-Commerce Kaufmann bzw. -frau an.

Sie sind schon viele Jahre am Ruder der Sparkasse Rhein-Nahe, Herr Scholten. Was hat sich im Bankgeschäft merklich verändert?

Scholten: Zunächst einmal ist das Bankgeschäft in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden, was sich insbesondere im Firmenkundengeschäft bemerkbar macht. Zudem sind die regulatorischen Anforderungen stetig gestiegen.

In den Filialen fällt auf, dass es nicht mehr die langen Schlangen am Schalter gibt, was wir auf das zunehmende Online-Geschäft zurückführen. Natürlich liegt das auch daran, dass für die alltäglichen Bankgeschäfte verstärkt unsere SB-Bereiche genutzt werden können. Damit tragen wir auch dem geänderten Kundenverhalten Rechnung – heute wünscht sich die Mehrheit, Standard-Bankgeschäfte selbstständig und jederzeit erledigen zu können. Um hier bestmöglichen Service zu bieten, steht unser Kunden-Service-Center für Fragen zur Verfügung – und unsere Online-Filiale ist ständig geöffnet.

Wo sehen Sie Ihre Sparkasse in den nächsten fünf Jahren? Welche Projekte wollen Sie angehen?

Scholten: Die Sparkasse der Zukunft hat bei uns bereits begonnen. Heute ist die Beratung eine andere als noch vor einigen Jahren. Mehr und mehr rücken wir weg von Schalter und Schreibtisch und nehmen unsere Kunden mit in eine angenehmere, entspanntere und persönlichere Beratungsatmosphäre.

Diese persönliche Beratungsatmosphäre wird bereits in den ersten Beratungs-Centern umgesetzt und spätestens nach Fertigstellung unserer neuen Häuser, die zurzeit in Bad Kreuznach entstehen, weitere Fortschritte machen. In den kommenden fünf Jahren wollen wir dieses neue Beratungskonzept in den meisten unserer 13 Beratungs-Center umgesetzt haben.

Viel Potenzial für die Zukunft sehe ich auch in unseren Geschäftsbereich Strukturierte Finanzierungen. Hier verlängern wir die Wertschöpfungskette in unserem Haus, indem wir die Finanzierung und Entwicklung finanziell großvolumiger Projekte übernehmen. Aktuell prüfen wir weitere Geschäftsfelder daraufhin, ob sich diese in unserem Haus verwirklichen lassen.

Natürlich wird auch die Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren fortschreiten. Wir entwickeln und erproben ständig neue Produkte für den digitalen Zahlungsverkehr, um auch online unser Serviceangebot immer weiter zu verbessern. Dazu fragen wir unsere Kunden, was ihnen besonders wichtig ist und beziehen deren Wünsche in unsere Digitalstrategie mit ein.

Herr Scholten, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Peter Rensch
Peter Rensch
Autor
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Artikel kommentieren
Peter Rensch
Peter Rensch

ist gelernter Bankkaufmann und war zuletzt sieben Jahre Chefredakteur bei Springer Fachmedien in Wiesbaden. Dort war er verantwortlich für die Print- und Online-Objekte Bankmagazin, Bankfachklasse und SalesBusiness. Seit 2011 ist er freier Journalist und hat sich auf Finanz- und Verbraucherthemen spezialisiert.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Peter Rensch
Peter Rensch

ist gelernter Bankkaufmann und war zuletzt sieben Jahre Chefredakteur bei Springer Fachmedien in Wiesbaden. Dort war er verantwortlich für die Print- und Online-Objekte Bankmagazin, Bankfachklasse und SalesBusiness. Seit 2011 ist er freier Journalist und hat sich auf Finanz- und Verbraucherthemen spezialisiert.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de