Regionaler Wirtschaftsmotor mit hoher Kundenzufriedenheit

Top-Geldhäuser vorgestellt: Volksbank Dresden-Bautzen eG Regionaler Wirtschaftsmotor mit hoher Kundenzufriedenheit

Peter Rensch
von Peter Rensch
06.08.2018
Auf einen Blick
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue Marktbedingungen sind einige der herausragenden Stärken der Volksbank Dresden-Bautzen.

  • Kollegiale Nähe, Professionalität in einer positiven Atmosphäre, Rückhalt im Team und interessante Entwicklungsmöglichkeiten sind die Basis der Personalkultur.

  • Allein 2017 investierte die Volksbank circa eine Million Euro in ihre regionale Öffentlichkeitsarbeit.

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Am 4. August 2017 wurde die rechtliche Verschmelzung der Volksbank Bautzen eG und der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG zur Volksbank Dresden-Bautzen eG vollzogen. Die erfolgreiche Fusion ist das Ergebnis eines intensiven Prozesses, an dem 70 Mitarbeiter aus Projektteams beider Banken beteiligt waren. Insgesamt 326 Beschlussvorlagen wurden eingebracht. Vom zukünftigen Erscheinungsbild bis zur Marktstrategie und technischen Umsetzung für eine reibungslose Zusammenführung.

Für die Kunden verlief die Fusion relativ geräuschlos und die alltäglichen Bankgeschäfte liefen in gewohnter Professionalität weiter. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass trotz Zusammenführung keine der 34 Filialen geschlossen wurden, sodass den Kunden auch weiterhin ihre bisherigen Vertrauenspersonen als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Das erfolgreiche Geschäftsjahr lässt sich vor allem in Zahlen messen. So erhöhte sich die Bilanzsumme 2017 um rund 34 Millionen Euro auf gut 1,9 Milliarden Euro. Die Mitglieder erhielten eine Dividende von vier Prozent. "Dass wir voller Freude auf das Berichtsjahr 2017 zurückblicken können, ist vor allem unserer gelungenen Fusion geschuldet", berichtet Thomas Müller, Sprecher des dreiköpfigen Vorstandes, zu dem auch Tilmann Römpp und Remo Teichert angehören.

Regionale Nähe als großer Vorteil

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue Marktbedingungen sowie veränderte Kundenbedürfnisse sind einige der Stärken der Volksbank Dresden-Bautzen eG. "Unsere Mitglieder und Kunden bleiben im Fokus. Aber wir werden die Kundenbeziehungen neu überdenken müssen und dabei auch auf digitale Technologien setzen. Die Voraussetzungen dafür haben wir – hinsichtlich unserer Größe und der eigenen Ressourcen – mit der Fusion zur Volksbank Dresden-Bautzen eG geschaffen", so Vorstandssprecher Müller. "Unseren großen Vorteil der regionalen Nähe werden wir dabei nicht aufgeben, sondern vertiefen. Denn in einer von Digitalisierung geprägten Welt, haben wir – das heißt unsere Mitarbeiter – ein Angebot an unsere Kunden, das Maschinen nicht leisten können: Sie verhelfen unseren Kunden zum Wohlfühlen, beim Planen ihrer persönlichen Zukunft oder der ihres Unternehmens."

Von dem wirtschaftlichen Erfolg profitiert nicht nur die Bank, sondern auch die Region. Allein 2017 investierte die Volksbank circa eine Million Euro in ihre regionale Öffentlichkeitsarbeit und förderte zum Großteil künstlerische, kulturelle, sportliche und soziale Aktivitäten. 2018 ist ein Engagement in gleicher Höhe geplant.

Auszeichnung für vorbildliche Mitarbeiterförderung

Mit insgesamt 380 Mitarbeitern zählt die Genossenschaftsbank zu einem der attraktivsten Arbeitgeber im Geschäftsumfeld. Bei einer repräsentativen Umfrage des Berliner Trendence Instituts unter mehr als 20.000 Schülerinnen und Schülern erhielt die Volksbank Dresden-Bautzen eG das Qualitätssiegel "Top 100 Arbeitgeber Deutschland 2017/18".

Für die Volksbank Dresden-Bautzen eG ist es eine Selbstverständlichkeit, aber auch Verpflichtung zugleich, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein motivierendes Arbeitsumfeld zu bieten. Kollegiale Nähe und Verbundenheit, Professionalität in einer positiven Atmosphäre, Rückhalt im Team und interessante Entwicklungsmöglichkeiten sind die Basis der Personalkultur.

Maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle gehören ebenso dazu wie individuelle Weiter- und Fortbildungsprogramme. Maßnahmen, die dazu beitragen, dass die Kunden ihre Bankgeschäfte in einer angenehmen Umgebung abwickeln können und fair sowie qualifiziert beraten werden.

Vielfältige Vorteile für die Mitglieder der Bank

Kundennähe, Vertrauen und Beratungsqualität sind die drei Säulen eines intakten Geschäftsmodells. Attraktive Angebote und faire Konditionen machen daraus ein stabiles Konstrukt mit dem Resultat nachhaltiger Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.

Darüber hinaus überzeugt die Volksbank mit herausragenden Preis-Leistungsverhältnissen. So erzielte das Unternehmen in der bundesweiten Premiumkonten-Studie von biallo.de unter gut 800 untersuchten Geldhäusern die Höchstbewertung. Die jährlichen Kosten für das "VR-Premium" inklusive Gold-Card liegen bei nur 118,80 Euro. Zum Vergleich: 172,80 Euro müssen die Kunden der Ostsächsischen Sparkasse Dresden für das vergleichbare Kontomodell pro Jahr zahlen.

Zudem genießen die Mitglieder der Genossenschaftsbank einen Preisvorteil von drei Euro pro Monat. Speziell auf die Bedürfnisse von Online-Nutzer ist das Konto "VR-Direkt" zugeschnitten. Und für einen monatlichen Grundpreis von 3,90 Euro (Mitglieder: 2,90 Euro) können die Bankgeschäfte rund um die Uhr via Computer oder Smartphone abgewickelt werden. Komplett gebührenfrei ist das Modell "VR-Mein Konto" für junge Kunden bis 27 Jahren. Die VR-BankCard ist inklusive, die BasisCard-Kreditkarte gibt es für zwei Euro im Monat.

Um den Genossenschaftsgedanken zu fördern, genießen die Mitglieder der Bank noch weitere vielfältige Vorteile. Neben vergünstigten Konditionen bei Girokonten kommen sie in den Genuss eines speziellen Mehrwertprogramms in Verbindung mit der goldenen Girocard. Mitgliedern stehen spezielle Versicherungen zur Verfügung, sie genießen besondere Konditionen beim EasyCredit und bei Krediten für energieeffiziente Modernisierungsmaßnahmen.

Fazit

Das leistungsstarke Institut setzt auf nachhaltige Werte in Verbindung mit Fortschritt und Beratungsqualität zu Gunsten von Kunden, aber auch Mitarbeitern. Auf Basis kontinuierlicher Weiterentwicklung, attraktiver Konditionen und eines starken Vertrauensverhältnisses zu den Kunden ist die Volksbank Dresden-Bautzen eG für die wachsenden Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet.

Im Gespräch mit Thomas Müller, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Dresden-Bautzen eG

Herr Müller, was zeichnet die Volksbank Dresden-Bautzen aus und wie unterscheiden Sie sich von den Mitbewerbern in der Region?

Thomas Müller: Wir sind regional wirklich präsent und nicht nur über unsere Standorte, sondern über jeden einzelnen Mitarbeiter in der Region verankert. Damit können wir unseren Mitgliedern und Kunden etwas bieten, was heute und künftig keine intelligente Maschine leisten kann: Wir geben ihnen ein gutes Gefühl für ihre wirtschaftlichen Entscheidungen. Verbunden mit exzellentem Service und hoher Beratungsqualität sehen wir uns damit auf einem guten Weg in die Zukunft.

Mit welchem Engagement unterstützen Sie die Region Ihres Geschäftsumfeldes?

Müller: Dabei orientieren wir uns grundsätzlich nicht an unseren Vorlieben, sondern an den regionalen Idenditätsstiftern. So ist es in Dresden zum Beispiel eine intensive Kunstförderung, in Bautzen sind wir in vielen Initiativen eingebunden, in Bischofswerda ist es die Volksbank-Arena und im sorbischen Gebiet der Bank unterstützen wir die Brauchtumspflege, um nur einige Beispiele zu nennen.

Stichwort Beratungsqualität: Wie werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergebildet und auf neue Entwicklungen vorbereitet, auch im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung?

Müller: Genossenschaftliche Beratung ist – mit ihren Werten wie Partnerschaftlichkeit – nicht nur ein Schlagwort, sondern unsere Philosophie. Damit setzen wir die in unserer Satzung verankerte wirtschaftliche Förderung unserer Mitglieder um. Was wir in die Weiterbildung investieren, wird uns von Seiten der Kunden mit Vertrauen vergolten. Dies ist der Eckpfeiler für den Verkauf unserer Lösungen und Produkte, der sich dann natürlich auch in Form von Erträgen auszahlt.

Das Thema Digitalisierung ist unser ständiger Begleiter. Wir tun alles dafür, dass unsere Mitarbeiter auf Augenhöhe mit innovativen Kunden bleiben, unsere Angebote kennen und selbst nutzen. Das ist auch ein Stück Zukunftssicherung.

Gibt es besondere Förderprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Teilzeit, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmaßnahmen etc.?

Müller: Wir sind nicht so groß, dass es institutionalisierte Förderprogramme gibt. Aber wir tun vieles dafür, dass sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen und dass sie trotz allem Stress sagen "das ist ein cooler Laden, in dem ich arbeite". Dafür schaffen wir je nach Situation individuelle Lösungen, die sich unter anderem in Form von Teilzeit ausdrücken.

Die berufliche Weiterbildung hat einen hohen Stellenwert, aber auch die interne Projektarbeit, in die wir möglichst viele Mitarbeiter einbinden, um bankübergreifend für einen Gleichklang zu sorgen.

Wie haben sich die Kundenanforderungen verändert und wie reagieren Sie darauf?

Müller: Das muss man unterscheiden. Viele Kunden sind uns lange verbunden und deren Erwartungshaltung ist, dass Produkte, Beratung, Service, Engagement etc. möglichst unverändert auf hohem Niveau bleiben. Daneben gibt es junge Kunden, die heute andere Erwartungshaltungen an ihre Bank haben. Und nicht zu vergessen: Die steigenden Erwartungen an unsere Professionalität in jeglicher Hinsicht durch unsere mittelständischen Kunden. Das ist ein Spagat. Da spielen auch Kosten eine Rolle. Und wir müssen uns fokussieren auf die Dinge, die Zukunft haben, und unsere Kunden in diese Zukunft aktiv mitnehmen.

Was sind neben fairen, attraktiven Konditionen weitere wichtige Faktoren, um Kunden langfristig zu binden?

Müller: Genossenschaftsbanken sind mit ihrer Mitgliederverpflichtung schon immer etwas Besonderes. Das müssen wir nicht nur herausstellen, sondern tagtäglich erlebbar machen. Unser regionales Engagement hilft uns dabei. Unsere gelebte Einstellung gegenüber unserer Heimat und ihren Menschen. Wenn man uns weniger als Unternehmen, sondern vielmehr als Partner, den man kennt und dem man vertraut, wahrnimmt, dann wird sich dies auch auf die Loyalität unserer Kunden auswirken.

Wo sehen Sie die Hauptaufgaben Ihrer Bank in den nächsten fünf Jahren?

Müller: Die Niedrigzinsphase, die zunehmende Regulatorik, die Digitalisierung haben starken Einfluss auf unsere Ertragslage. Dies bedingt: Wir müssen intern effizienter werden. Dann können wir auch in Zukunft unsere Dienstleistungen vor Ort in der Region, sei es nun persönlich in der Filiale oder auf digitalem Weg, anbieten. Nach außen ist es wichtig, eine hohe Wahrnehmung und Wertschätzung im Markt zu erreichen. Die Auszeichnung von biallo.de wird dazu beitragen.

Herr Müller, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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Peter Rensch
Peter Rensch

ist gelernter Bankkaufmann und war zuletzt sieben Jahre Chefredakteur bei Springer Fachmedien in Wiesbaden. Dort war er verantwortlich für die Print- und Online-Objekte Bankmagazin, Bankfachklasse und SalesBusiness. Seit 2011 ist er freier Journalist und hat sich auf Finanz- und Verbraucherthemen spezialisiert.

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ist gelernter Bankkaufmann und war zuletzt sieben Jahre Chefredakteur bei Springer Fachmedien in Wiesbaden. Dort war er verantwortlich für die Print- und Online-Objekte Bankmagazin, Bankfachklasse und SalesBusiness. Seit 2011 ist er freier Journalist und hat sich auf Finanz- und Verbraucherthemen spezialisiert.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de