Gemeinsam vordenken

Top-Geldhäuser vorgestellt: Volksbank Weinheim eG Gemeinsam vordenken

Kerstin Weinzierl
von Kerstin Weinzierl
21.03.2019
Auf einen Blick
  • Für ihre Kunden die "Bank der Zukunft" zu sein, das ist Geschäftsmodell, Vision und Antrieb der Volksbank Weinheim.

  • Ein Novum in der Geschichte der Volksbank: An einem Freitag im Jahr 2018 wurden alle Filialen geschlossen, weil sich Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter mit dem Thema "Zukunft" befassten.

  • Auch junge Genossen, die mit einem Klick ihre Bankgeschäfte digital erledigen wollen, legen Wert auf persönliche Nähe und Beratung.

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Die Volksbank Weinheim ist nicht nur zahlenmäßig erfolgreich. Sie ist ein regionales Geldhaus, das mit den Herausforderungen für morgen nicht nur Schritt hält, sondern vorangeht. Vorstandssprecher Carsten Müller betonte jüngst im Bilanzpressegespräch Anfang Februar: "Mein absolutes Highlight in 2018 waren unsere Zukunftsworkshops, bei denen wir zum einen erstmalig zusammen mit unseren Mitgliedern an der Frage nach der Volksbank der Zukunft gearbeitet haben. Zum anderen hatten wir zum ersten Mal für einen Tag die Bank geschlossen, um mit allen Mitarbeitern über die Zukunft nachzudenken." Mit diesem individuellen Ansatz begeisterte der Vorstand sowohl seine Mitarbeiter als auch seine Kunden und Mitglieder.

Nach dem Motto: Zurück in die Zukunft

Laut Müller und Steckmann beeinflussen insbesondere die immer stärkeren regulatorischen Rahmenbedingungen die Arbeitswelt der Banken. Hingegen im Kundengeschäft sei vor allem das veränderte Kundenverhalten, welches mit der Digitalisierung einhergeht, deutlich spürbar.

Aus diesem Grund stellt die Volksbank Weinheim das Thema "Zukunft" konsequent in den Mittelpunkt ihrer Geschäftsstrategie. So veranstaltete das Weinheimer Bankhaus am 30. November 2018 einen "Zukunftstag". Das Besondere dabei: Neben den 194 Mitarbeitern konnten Kunden und Mitglieder aktiv teilnehmen. Dafür blieben die Weinheimer Hauptstelle und ihre sechs Filialen für einen Tag geschlossen – Online-Banking und Geldautomaten waren wie gewohnt im Einsatz.

Trendforscher Sven Gabor Janszky sah als Gastredner während des Workshops in die Glaskugel und bot eine virtuelle Reise in die Lebens- und Arbeitswelten des Jahres 2025. Ideen, Konzepte und Pläne mündeten am Ende des Tages in einem "Zukunftsstrategiepapier", was in 2019 umgesetzt wird. Denn: "Wichtiger als unsere Veranstaltungen ist die Weiterentwicklung unserer Strategie", betont Müller. Dabei sollen die Erkenntnisse, die in den Zukunftsworkshops gewonnen wurden, in die strategische Planung mit einfließen. So könnten beispielsweise die Geschäftsstellen zum Treffpunkt der Stadt und Gemeinden werden und auch andere Dienstleistungen von der Partnervermittlung bis hin zum "besten Kaffee Weinheims" anbieten. Auch wenn nicht alle kreativen Ideen umsetzbar sein werden, half dieser Tag, den Fokus auf die Dinge zu legen, die Mitarbeitern und Kunden für ihre Bank der Zukunft wichtig sind.

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„Bargeld ist out, Video-Chat wäre nice, …“

Banken wissen: Millennials und Digitale Natives, die mit Internet, Tablet und Smartphones aufgewachsen sind, gehen nicht nur intuitiv mit digitalen Neuerungen um, sondern haben auch gerne einen "coolen" Spruch auf Lager. So auch Philipp Roth, 21 Jahre, Student der Volkswirtschaft im Jahresbericht der Weinheimer Volksbank: "Bargeld ist out, Video-Chat wäre nice, Krawatte muss nicht sein, persönliche Beratung aber schon!"

Einmal mehr beweist die Volksbank Weinheim, dass Individualität der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Ihre wichtigsten Ziele und Werte legt sie nicht nur in Zahlen, sondern in Geschichten dar und blickt dabei mit menschlicher Nähe nicht nur zurück, sondern vor allem in die Zukunft. Beispielsweise mit dem "Banking unter 30" und mit Kunden wie Philipp, der seine Bankgeschäfte mit dem myGiro-Konto erledigt. Für ihn sind Kontoführungsgebühren bis zum 30. Geburtstag ein Fremdwort und auf sein Guthaben bis 1.000 Euro werden 0,25 Prozent Zinsen gezahlt. Noch besser: Mit der VR-BankingApp auf seinem Smartphone oder Tablet kann Philipp sicher und bequem Geld an seine Freunde senden oder einsammeln. Voll "chillig", wenn mal wieder gemeinsame Anschaffungen für die Studenten-WG anfallen.

Stiftung am Puls der Zeit

Das Thema Zukunft ist auch zentraler Bestandteil der Volksbank Weinheim Stiftung. Ihre Förderung initiiert Maßnahmen mit dem Ziel, Impulse für die Arbeitswelt von morgen zu geben. Beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und dem Wissenschaftspreis "Zukunft der Arbeitswelt" für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Region Rhein-Neckar. Die Themen der Einreichungen sind vielfältig: von Migration und demographischem Wandel über neue Fähigkeiten für neue Jobs, Arbeiten auf digitalen Plattformen bis hin zur digitalen (Weiter-)Bildung.

Bereits zum sechsten Mal wurde diese Auszeichnung für die herausragenden studentischen Leistungen vergeben. Zum einen für die beste Dissertation, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, und eine weitere in Höhe von 2.000 Euro für die beste Masterarbeit. Beide Preise sind mit der Möglichkeit zu einem Forschungsaufenthalt am ZEW verbunden.

Mehrwert, der sich auszahlt

Das Vorstandsduo Müller und Steckmann kann mit einem "sehr erfreulichen Ergebnis" aus dem Geschäftsjahr 2018 in die Zukunft blicken. Denn neben einer soliden Bilanzsumme ist die Zahl der Mitglieder zum Vorjahr um fast zwei Prozent auf 22.780 Köpfe gewachsen.

Das liegt zum einen daran, dass dieses Geldinstitut seinen Genossen immer wieder neue Vorteile und vor allem sehr gute Konditionen bietet. Carsten Müller erklärt dazu: "Zusammen mit unseren angebotenen Mehrwerten, wie zum Beispiel die Preis- und Leistungsvorteile durch die goldene VR-BankCard Plus, bieten wir so unseren Mitgliedern ein attraktives Gesamtpaket." Wie auch mit dem Komplett-Konto für 9,90 Euro im Monat inklusive goldener Kreditkarte (Maestro oder Visa). In der aktuellen Premiumkontenstudie von biallo.de mit fünf von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de