Stichtag 30. November nicht verpassen

Kfz-Versicherung wechseln Stichtag 30. November nicht verpassen

Annette Jäger
von Annette Jäger
08.11.2017
Auf einen Blick
  • Als Autofahrer haben Sie zwei Möglichkeiten, Ihre Beitragslast zu senken: Entweder Sie wechseln in einen günstigeren Tarif bei Ihrer derzeitigen Gesellschaft oder Sie suchen einen neuen Anbieter.

  • Der Zentrale Kündigungstermin für die meisten Kfz-Policen ist der 30. November.

  • Damit der Wechsel der Kfz-Versicherung reibungslos klappt, haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.
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Kfz-Versicherung: Wechsel birgt großes Sparpotenzial

Der 30. November ist ein Stichtag in der Kfz-Versicherung. Bei den meisten Kfz-Policen ist das der zentrale Kündigungstermin, um den Versicherer zu wechseln und ab dem neuen Jahr unter neuem Versicherungsschutz zu fahren. Diese Kündigungsoption sollte sich kein Versicherungsnehmer entgehen lassen. Das sind die Gründe:

  • Kosten sparen: In kaum einer anderen Versicherungsparte ist so viel Bewegung wie in der Kfz-Versicherung. Ständig bringen die Versicherer neue, preisgünstigere Tarife auf den Markt. Ein Wechsel des Versicherers ermöglicht eine enorme Kostenersparnis.

  • Bedingungen optimieren: Nicht allein der Preis zählt, auch die Qualität des Schutzes ist im Schadensfall von Bedeutung. Neue Tarife leisten mehr als alte. Durch einen Wechsel des Versicherers - oder des Tarifs beim bestehenden Versicherer - können Sie Ihre Bedingungen optimieren.

  • Veränderte Lebenssituation: Sohn oder Tochter wollen das erste eigene Auto versichern? Die Vollkaskoversicherung wird überflüssig? Ein Autokauf steht an? All das sind gute Gründe, einen Wechsel zu bedenken. Andere Anbieter machen möglicherweise günstigere Angebote.

Kleines Einmaleins der Kfz-Versicherung

Die Kraftfahrzeugversicherung - Kfz-Versicherung - setzt sich zusammen aus der

  • Kfz-Haftpflicht,
  • Vollkaskoversicherung und
  • Teilkaskoversicherung.

Die Haftpflicht ist ein Muss, die Kaskoversicherungen sind die Kür.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung ist Pflicht für jeden Autohalter. Ohne diese Police darf er sich nicht hinter das Steuer setzen. Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die durch einen Unfall an anderen Fahrzeugen oder den darin fahrenden Personen entstehen.

Die Police deckt allerdings keine Schäden, die durch Unfall am eigenen Fahrzeug oder an den Insassen im eigenen Auto entstanden sind! Um den Schaden am eigenen Fahrzeug zu decken, benötigt man eine Vollkaskoversicherung (siehe unten), die Insassen im eigenen Fahrzeug sind über die übliche private Haftpflichtversicherung des Fahrers abgesichert.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung funktioniert gleichzeitig wie eine Rechtsschutzversicherung: Sie klärt bei einem Unfall die Haftungsfrage. Deshalb gilt bei einem Unfall: Nie schriftlich vor Ort ein Schuldeingeständnis abgeben, sondern die Fakten festhalten und an den Versicherer weiterleiten. Dieser setzt sich dann mit der Versicherung des am Unfall beteiligten Fahrzeuges in Verbindung und klärt die Schuldfrage. Wer bei einem Unfall vor Ort eingesteht, der Verursacher gewesen zu sein, riskiert im schlimmsten Fall seinen Versicherungsschutz.

Teil- und Vollkaskoversicherung

Die Teilkaskoversicherung ist freiwillig. Sie zahlt bei Schäden, die der Versicherungsnehmer nicht selbst beeinflussen kann, etwa dem Verlust des Autos durch Diebstahl oder Raub, bei Schäden am Auto durch den Zusammenstoß mit Tieren, durch Marderbisse, Einbruch, Brand, Glasbruch, Sturm oder Hagel.

Die Vollkaskoversicherung ist ebenfalls optional. Sie deckt dieselben Schäden wie die Teilkaskoversicherung und zudem Schäden am eigenen Auto, die der Autohalter selbst verschuldet hat, etwa durch einen Unfall. Sie springt auch bei Schäden durch Vandalismus ein oder wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begangen hat. Wer eine Vollkaskoversicherung abschließt, hat auch gleichzeitig eine Teilkaskoversicherung.

Übrigens: Die Versicherung ist nicht verpflichtet, für jedes Auto den Kaskoschutz zu gewährleisten. Besonders wertvolle Autos oder Cabrios sind bei den Versicherern nicht sehr beliebt. Auch in der Vollkaskoversicherung gelten Schadenfreiheitsklassen wie in der Haftpflichtversicherung.

Beitragskalkulation

Hat man den Versicherungsumfang gewählt, wird der Beitrag ermittelt. Dieser setzt sich aus vielen einzelnen Faktoren zusammen. Entscheidend für die Höhe der Prämie sind:

  • Zulassungsort des Fahrzeugs (Regionalklasse, siehe unten).
  • Fahrzeugtyp und -art (Typklasse, siehe unten).
  • Motorleistung.
  • Anzahl der schadenfreien Jahre (siehe unten).
  • Alter des Fahrzeugs.
  • Alter des Fahrers.
  • Fahrerkreis (wer fährt alles mit dem Auto).
  • Stellplatz (Garage, Straße oder Carport).
  • Jährliche Fahrleistung in Kilometern.

Hinzukommen "weiche Faktoren", die manche Versicherer mit einem Bonus belohnen. Positiv auf den Beitrag können sich auswirken:

  • Bestimmter Beruf des Versicherungsnehmers.
  • Vorhandene Kinder.
  • Haus- und Grundbesitz des Versicherungsnehmers.
  • Bereits abgeschlossene andere Versicherungspolicen beim Anbieter.
  • Vorhandensein einer Wegfahrsperre am Fahrzeug.

Aus der Summe dieser Faktoren berechnet die Versicherung ihr Risiko: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherungsnehmer einen Unfall baut? Generell gilt, dass Haus- und Grundbesitzer ein vorsichtiger, bedächtiger Fahrstil nachgesagt wird. Auch wer Kinder hat, gilt als verantwortungsbewusster Autofahrer. Wer wenige Kilometer im Jahr fährt, hat auch weniger Risiko, einen Unfall zu verursachen als jemand, der als Vertreter die meiste Zeit im Auto und auf der Straße verbringt. Entscheidend ist auch, wie viele Leute das Auto benutzen. Mit jedem zusätzlichen Fahrer steigt natürlich das Risiko, einen Unfall zu verursachen.

Regional- und Typklasse

Der Wohnort des Autohalters entscheidet mit über die Beitragshöhe (Regionalklasse). Hier spielen das Fahrverhalten, die Höhe der Schadenaufwendungen, die Straßenverhältnisse, die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge und die Bestandszusammensetzung (besonders leistungsstarke oder -schwache Autos) eine Rolle. Die Zuordnung der Wohnorte zu den jeweiligen Regionalklassen wird jährlich anhand aktueller Statistiken angepasst.

Nicht zuletzt sind Automarke und Fahrleistung ein entscheidender Kostenfaktor sowohl in der Haftpflicht als auch in der Kaskoversicherung (Typklasse). Wer sich ein neues Auto kauft, sollte diesen Punkt besonders im Auge haben. Denn mit jeder Pferdestärke (PS) mehr, steigt auch die Versicherungssumme in der Haftpflicht. Wer auf schnittige Autos setzt, die auch bei jungen Fahranfängern Gefallen finden, zahlt ebenfalls wesentlich mehr als für eine solide Familienkutsche.

Auch Automarken, die vorzugsweise gestohlen werden, sind im Versicherungsschutz teurer. Kommen für einen Autokäufer unterschiedliche Fabrikate in Frage, sollte er bei der Wahl bereits die Höhe der Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung berücksichtigen. Generell gilt: Deutsche Autos stufen die Versicherer wegen der niedrigeren Reparaturkosten meist günstiger ein als ausländische Fabrikate.

Schadenfreiheitsklasse (SF) und Schadenfreiheitsrabatt (SFR)

Jeder Versicherungsnehmer wird gemäß der Anzahl seiner unfallfrei gefahrenen Jahre einer Schadenfreiheitsklasse zugeordnet, was sich unmittelbar auf die Prämie auswirkt. Fahranfänger starten in der Regel mit Schadenfreiheitsklasse 0 und zahlen je nach Versicherer 95 bis 100 Prozent des Beitragssatzes.

Von dort arbeitet man sich mit jedem unfallfreien Jahr in eine höhere Schadenfreiheitsklasse (Fahranfänger bleiben drei Jahre in SF 0), die dann auch einen Schadenfreiheitsrabatt nach sich zieht. Maximal ist SF 35 möglich, also 35 unfallfreie Jahre. Dann zahlt man nur noch 20 Prozent des Beitragssatzes. Der Schadenfreiheitsrabatt beläuft sich damit auf 80 Prozent. Es gibt Schadensfreiheitsklassen in der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung, die unabhängig voneinander gezählt werden. Wer seine Versicherung wechselt, nimmt seine Schadenfreiheitsklasse mit zum neuen Unternehmen.

Verursacht der Autohalter einen Unfall, wird er wieder zurückgestuft in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse. Von hier muss er sich wieder hocharbeiten durch unfallfreies Autofahren. Um wie viel ein Autofahrer allerdings nach einem Unfall zurückgestuft wird, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. So kann es passieren, dass nach einer Rückstufung der Beitrag bei einem scheinbar günstigen Unternehmen plötzlich deutlich höher ist als bei einem teureren Unternehmen.

Der Versicherungsnehmer sollte sich genau überlegen, ob er kleinere Schäden nicht lieber aus eigener Tasche bezahlt, als seine möglicherweise günstige Schadenfreiheitsklasse dafür zu opfern. Bevor das Unternehmen den Tarif nach einem Unfall erhöht, kann man sich ausrechnen lassen, was günstiger kommt: Selbst bezahlen oder in eine schlechtere SF-Klasse zu rutschen.

Immer mehr Versicherer bieten gegen einen Prämienaufschlag einen sogenannten Rabattschutz an. Damit haben Versicherungsnehmer einen Unfall pro Jahr frei, ohne dass die Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft wird. Allerdings ist bei den meisten Anbietern der Rabattschutz erst ab SF 3 möglich und auch nicht übertragbar. Bei einem Versichererwechsel werden Versicherungsnehmer beim neuen Anbieter also nach ihren tatsächlichen unfallfreien Jahren eingestuft (siehe auch "Tücken beim Wechsel").

Sonderfall Fahranfänger

Fahranfänger zu versichern, ist besonders teuer. Denn aufgrund ihrer Unerfahrenheit schätzen die Versicherer das Unfallrisiko besonders hoch ein. Wer zum ersten Mal ein eigenes Auto versichert, steigt bei Schadenfreiheitsklasse 0 ein.

Ist der Fahranfänger mit dem Auto der Eltern unterwegs, müssen diese den jungen Fahrer vor Fahrantritt dem Versicherer melden. Ist der Wagen nur auf den Versicherungsnehmer versichert und der Nachwuchs verursacht einen Unfall, ist der Schaden zwar versichert. Doch es droht eine Beitragsnachzahlung und/oder eine Vertragsstrafe bis zum doppelten Jahresbeitrag.

Es gibt Möglichkeiten, die Prämie wenigstens etwas zu senken (siehe unten). Auch für Fahranfänger, die ihr erstes eigenes Auto versichern, gibt es Tipps, wie sich Beiträge sparen lassen - lesen Sie dazu weiter unten.

Sonderfall Senioren

Auch Senioren werden als erhöhtes Risiko in der Kfz-Versicherung wahrgenommen. Versicherte müssen ab 65 Jahren nach und nach mit Beitragszuschlägen rechnen, da das Unfallrisiko statistisch gesehen steigt. Manchmal werden Senioren in manchen Tarifen gar nicht mehr aufgenommen. Das ist aber nur in der Voll- und Teilkaskoversicherung erlaubt, in der Kfz-Haftpflichtversicherung müssen die Versicherer wenigstens einen Tarif anbieten, weil eine Kfz-Haftpflicht für jedes zugelassene Auto obligatorisch ist.

Kfz-Versicherung: Auf diese Details kommt es an

Ein günstiger Beitrag ist das eine - aber auch auf die Versicherungsleistungen kommt es an. Diese Leistungen machen einen guten Vertrag aus:

  • Deckungssumme: Sie sollte in der Haftpflichtversicherung bei 100 Millionen Euro liegen.

  • Mallorca-Police: Dieses Extra ist inzwischen Standard bei neueren Policen. Der Zusatz garantiert guten Versicherungsschutz im Ausland, wenn der Versicherungsnehmer einen Mietwagen bucht.

  • Verzicht auf Abzug "neu für alt": Dieser Zusatz in der Kaskoversicherung schützt davor, dass Versicherer besonders bei einer Lackierung oder bei Reifenersatz nicht die volle Summe der Kosten übernehmen, sondern das Alter des Fahrzeugs berücksichtigen und deshalb der Kunde auf einem Eigenanteil sitzen bleiben würde.

  • Grobe Fahrlässigkeit: Der Versicherer zahlt auch bei grober Fahrlässigkeit, also wenn der Versicherungsnehmer einen Unfall durch grob fahrlässiges Handeln verursacht hat, etwa weil er noch schnell bei roter Ampel über die Kreuzung gefahren ist. Neuere Policen enthalten den Zusatz inzwischen größtenteils automatisch, in älteren Policen fehlt er.

  • Neuwagenentschädigung: Fahren Sie ein neues Auto? Dann ist es nicht unerheblich, ob der Versicherer 18 Monate lang oder sogar 24 Monate lang den Neupreis bei Totalschaden ersetzt. Je länger, desto besser.

  • Schäden durch Tiere: In älteren Policen ist meist nur die Kollision mit Haarwild versichert. Besser ist es, wenn der Zusammenstoß mit Tieren aller Art versichert ist. Auch Marderbisse sollten gedeckt sein - Bisse an Schläuchen und Kabeln und auch die Folgeschäden.

  • Rabattschutz: Dieses Extra ist nicht essentiell, aber angenehm. Vereinbart man einen Rabattschutz, verzichtet der Versicherer bei einem Unfall auf die Rückstufung.

  • Sonderausstattung: Teure Sonderausstattungen wie ein fest eingebautes Navigationsgerät sollten mitversichert sein.

  • Autoschutzbrief: Wer Auto fährt, sollte auch einen Autoschutzbrief haben. So bekommt er Hilfe, wenn er unterwegs eine Panne hat. Der Leistungsumfang ist unterschiedlich. Meist wird ein Abschleppdienst bezahlt, oft werden auch Unterbringungskosten erstattet, ein Mietwagen oder ein Krankenrücktransport. Wer bereits einen Autoschutzbrief bei einem Automobilclub abgeschlossen hat, benötigt diesen Schutz nicht ein weiteres Mal. Der Schutz beim Autoversicherer kostet oft unter zehn Euro im Jahr.

  • Auslandsschutz: Fahren Sie ins Ausland, empfiehlt sich ein Auslandsschadenschutz. Er sichert das Risiko ab, dass die Deckungssumme des ausländischen Unfallgegners unter Umstände nicht ausreicht, um den Schaden zu decken.

Kfz-Versicherung: So senken Sie den Beitrag

Wer Beiträge sparen will, kann zunächst versuchen, Einsparmaßnahmen durch Leistungseinschränkungen vorzunehmen. Wissen muss man aber, dass das größte Sparpotential im Wechsel zu einem anderen Anbieter steckt. Die Tarifunterschiede zwischen den verschiedenen Kfz-Versicherern variieren enorm. Die Prämien schwanken in der Regel um den Faktor drei: Der Beitrag bei einem teuren Anbieter ist bis zu dreimal höher als der Beitrag bei einem günstigen Anbieter. Im besten Fall kombiniert man beides: Tarifleistungen optimieren und gleichzeitig den Anbieter wechseln.

Den richtigen Versicherer wählen

Den größten Spareffekt erzielen Sie, wenn Sie einen reinen Online-Vertrag abschließen oder gleich zu einem Direktversicherer wechseln. Viele klassische Versicherer bieten kostengünstigere Online-Tarife an. Der Versicherungsnehmer muss dann gewillt sein, sich selbst um seinen Vertrag zu kümmern: Beim reinen Online-Vertrag wird alles - auch eine Schadenmeldung - online abgewickelt, einen Sachbearbeiter kann man hier telefonisch nicht erreichen.

Bei einem Direktversicherer gibt es durchaus eine Kundenbetreuung, die telefonisch erreichbar ist. Es gibt jedoch keinen Vertreter vor Ort, den man in einer Filiale aufsuchen könnte oder der gar zuhause vorbeikommt. Es spricht nichts dagegen, solche Verträge abzuschließen. Es gibt keine Belege dafür, dass etwa die Regulierung von Schäden hier weniger gut ablaufen würde, als bei klassischen Unternehmen mit einer Filiale. Die Direkversicherer Huk 24, Allsecur und Cosmos haben in der Vergangenheit gute Bewertungen als Schadenregulierer erhalten.

So können Sie Beiträge innerhalb eines Tarifs sparen

Werkstattbindung

Etwa zehn bis 20 Prozent Einsparung bringt der Verzicht auf die freie Werkstattwahl. Der Versicherungsnehmer verpflichtet sich damit, bei einer Reparatur nach einem Kaskoschaden eine vom Versicherer genannte Werkstatt aufzusuchen. Achtung: Bei geleasten oder finanzierten Fahrzeugen kommt das oft nicht in Frage.

Selbstbeteiligung

In der Vollkasko- und Teilkaskoversicherung können Sie Selbstbeteiligungen vereinbaren. Üblich sind 300 Euro in der Vollkasko- und 150 Euro in der Teilkaskoversicherung. Sie können höhere Selbstbeteiligungen vereinbaren, was den Beitrag senkt. Allerdings ist dann bei einer Reparatur auch mehr aus der eigenen Tasche zu zahlen.

Vollkaskoversicherung

Eine Vollkaskoversicherung für einen Neuwagen abzuschließen, ist selbstverständlich. Doch ab einem bestimmten Alter des Autos lohnt sich der Schutz kaum noch, besonders, wenn das Fahrzeug bereits Mängel aufweist. Bei einem Totalschaden ersetzt der Versicherer den Zeitwert des Fahrzeugs. Diesen Wert sollten Sie in Relation setzen zu den Beiträgen, die für die Vollkaskoversicherung anfallen. Dann wissen Sie, ob sich der Extraschutz noch lohnt.

Achtung: Bevor Sie die Vollkaskoversicherung kündigen, sollte Sie sich genau berechnen lassen, wie viel Beitrag das ausmacht. Manchmal ist man in so einer guten Schadenfreiheitsklasse eingestuft, dass die Teilkaskoversicherung alleine teurer kommt, als würde man die Vollkaskoversicherung einfach weiterlaufen lassen.

Kilometerleistung

Wer wenig fährt, sollte das seiner Versicherung melden. Denn es gibt auch Beitragseinsparungen für Wenigfahrer.

Fahrerkreis

Tragen Sie nur die Fahrer ein, die das Auto auch tatsächlich häufig nutzen. Das macht einen großen Beitragsunterschied aus. Wenn nur wenige Male im Jahr jemand anders mit dem Auto fährt, erlauben manche Versicherer es, diesen Fahrer für den jeweiligen Zeitraum ohne Zusatzkosten jeweils als Fahrer anzumelden. Senioren, die Beitragszuschläge aufgrund ihres Alters zahlen müssen, können den Vertrag umstellen und das Kfz auf einen jüngeren Fahrer versichern, beispielsweise den Ehepartner. Dieser muss das Auto aber auch nutzen.

Beitragszahlung

Zahlen Sie Ihren Beitrag einmal im Jahr. Das bringt eine Beitragsersparnis von etwa fünf bis zehn Prozent.

Telematiktarif

Einige Versicherer bieten inzwischen sogenannte Telematik-Zusatzbausteine an, die man zum Kfz-Tarif hinzubuchen kann. Telematik heißt, dass das Fahrverhalten aufgezeichnet wird. Wer umsichtig fährt, kann Geld sparen. Prämienersparnisse zwischen 15 und 30 Prozent sind möglich.

Viele Versicherer bieten gleich zu Beginn eine zusätzliche einmalige zehnprozentige Beitragsreduzierung an, wenn man sich für den Tarif entscheidet. Die Tarife heißen zum Beispiel Smart Driver (Huk) oder Bonus Drive (Allianz), Better Drive (Cosmos direkt) oder Drive Check (Axa). Solche Tarife werden insbesondere für Fahranfänger angeboten.

Versicherungsnehmer, die sich für den Telematik-Zusatzbaustein entscheiden, bekommen meist eine kleine Box fest ins Auto eingebaut, die das Fahrverhalten aufzeichnet, oder die Technik funktioniert einfach über eine Handy-App. Ermittelt werden beispielsweise Geschwindigkeitsüberschreitungen, starkes Beschleunigen oder Bremsen. Die Daten werden über einen Dienstleister ausgewertet und dem Versicherungsunternehmen übermittelt. Der Fahrer bekommt bei umsichtigem Steuern Punkte gutgeschrieben.

Wer am Ende des Jahres einen guten Punktwert, erreicht hat, erhält eine Beitragsreduzierung. Liegt man unter dem Zielwert, muss man keine Prämie nachzahlen. Die Box muss der Versicherungsnehmer für rund 100 Euro kaufen.

Zweitwagenanmeldung

Gerade für junge Fahrer, die erstmals ein eigenes Auto versichern, ist die Zweitwagenanmeldung die günstigste Option, in die Kfz-Versicherung einzusteigen. Das Auto wird damit als Zweitwagen der Eltern angemeldet. In der Regel wird der Wagen dann mit Schadenfreiheitsklasse (SF) ½ versichert, das entspricht immerhin schon etwa nur 72-84 Prozent an Beitragssatz.

Andere Versicherer machen sogar noch lukrativere Angebote. So bietet etwa die Huk 24 wie auch die DEVK an, den Wagen in Schadenfreiheitsklasse 4 zu versichern, allerdings nur unter strengen Bedingungen: Auch der Erstwagen muss dann beim Anbieter versichert sein, er muss mindestens in SF 4 eingestuft sein und alle Fahrer müssen mindestens 23 Jahre alt sein.

Die R+V 24 bietet an, den Wagen in SF 2 zu versichern. Um in die übliche SF ½ eingestuft zu werden, muss das erste Fahrzeug der Familie keineswegs zwingend beim selben Versicherer versichert sein! Später kann der Nachwuchs dann seinen Rabatt, den er als Hauptfahrer des Zweitwagens erworben hat, auf eine eigene Police übertragen lassen.

Begleitetes Fahren ab 17 Jahren

Während des begleiteten Fahrens verlangen einige Versicherer noch keinen Aufpreis. Wird der Nachwuchs aber 18 Jahre alt und darf fortan alleine hinterm Steuer sitzen, wirkt sich ein halbes Jahr begleitetes Fahren beitragsmindernd aus. In welchem Ausmaß, ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich.

Günstigeres Fahrzeug

Hat eine Familie zwei Autos, ist es nicht gerade günstig, den Führerscheinneuling gleich auf beiden Autos mitzuversichern. Denn dann zahlt man gleich bei beiden Versicherungsverträgen mehr Prämie. Sparsamer ist es, den Nachwuchs nur bei einem Fahrzeug mitzuversichern und hier logischerweise jenes zu wählen, bei dem der Versicherungsschutz günstiger ist.

Schadenfreiheitsklasse übertragen

Vor allem Fahranfänger können von einer Übertragung der Schadenfreiheitsklasse von Verwandten profitieren. Die Modalitäten und Bedingungen regelt jeder Versicherer selbst. Allerdings werden nur so viele Jahre gutgeschrieben, wie der junge Fahrer schon den Führerschein in der Tasche hat. Eine Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist endgültig und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Auch wenn in der Familie früher Motorrad oder Roller gefahren wurde, lässt sich die dort erreichte Schadenfreiheitsklasse übertragen. Das Gefährt muss aber mindestens 50 Kubikzentimeter haben. Hat man zwei Autos, kann man auch nur die Schadenfreiheitsklasse des einen auf den Enkel oder den Sohn übertragen. Beim anderen Auto bleibt alles beim alten.

Fahrerschutz

Ein Fahrerschutz ist überflüssig, wenn man eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine private Unfallversicherung hat. Das Extra kommt für einen Verdienstausfall auf, aufgrund von Unfallfolgen, für Schmerzensgelder oder unfallbedingte Folgekosten.

Insassenunfallversicherung

Auf dieses Extra im Versicherungsvertrag kann man getrost verzichten. Die Insassen sind über die private Haftpflichtversicherung des Fahrers versichert, sollte ihnen bei einem Unfall etwas zustoßen.

Kfz-Versicherung: Rechenbeispiele für Sparpotenzial

Rechenbeispiel 1: Sparpotenzial - Familienauto versichern

Der Versicherungsschutz für einen

  • Skoda Octavia 110 PS, Baujahr 2010,
  • 15.000 Kilometer jährliche Fahrleistung,
  • Voll- und Teilkaskoversicherung (SF 11, auch in der Haftpflicht), 300 bzw. 150 Euro Selbstbeteiligung,

kostet mit allen empfohlenen Leistungen inklusive Rabattschutz und freier Werkstattwahl in unserem Kfz-Versicherung-Vergleich rund

541 Euro bei Cosmos Direkt,

545 Euro bei VHV,

902 Euro bei Signal Iduna und

880 Euro bei Ergo.

(Stand: 31. Oktober 2017)

Allein durch einen Wechsel des Versicherers lassen sich also mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die Kosten lassen sich sogar noch optimieren: Verzichtet man bei dem sieben Jahre alten Auto auf die Vollkaskoversicherung und auf die freie Werkstattwahl, fallen bei Cosmos Direkt rund 432 Euro an und bei VHV rund 455 Euro.

Rechenbeispiel 2: Sparpotenzial - Fahranfänger auf dem Auto der Eltern versichern

Der Sohn, 18 Jahre alt, hat sechs Monate lang am begleiteten Fahren teilgenommen und wird auf dem Auto der Eltern mitversichert (selbes Modell und Parameter wie in Beispiel 1, nur Teilkasko und Werkstattbindung, kein Rabattschutz).

Die jeweils günstigsten und teuersten Angebote in unserem Versicherungsrechner kosten

643 Euro bei Europa,

688 Euro bei WGV Himmelblau,

719 Euro bei DEVK,

1.676 Euro bei Rheinland und 

1.320 Euro bei Ergo Direkt.

(Stand: 31. Oktober 2017)


Rechenbeispiel 3: Sparpotenzial - erstes eigenes Auto versichern

Der Sohn, 18 Jahre, hat am begleiteten Fahren teilgenommen und versichert sein erstes eigenes Auto:

  • VW Polo IV, 60 PS, Baujahr 2009,
  • 10.000 Kilometer jährliche Fahrleistung,
  • Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung.

Der Beitrag kostet

1.331 Euro bei Axa (Online-Vertrag),

1.388 Euro bei Europa,

1.541 Euro bei Huk 24 und

2.356 Euro bei VHV.

(Stand: 31. Oktober 2017)

Der Fahranfänger kann seinen Beitrag erheblich reduzieren, wenn er einen Telematik-Tarif wählt. Bei Huk 24 (Smart Drive) etwa verringert sich der Beitrag um 171 Euro im Jahr. Versichert er das Fahrzeug als Zweitwagen der Eltern, spart er beim aktuellen Beispiel 289 Euro im Jahr. Kombiniert er alle Sparmöglichkeiten (Telematik, Zweitwagen, Verzicht auf freie Werkstattwahl, kann er den Beitrag um 432 Euro im Jahr reduzieren.

Rechenbeispiel 4: Sparpotenzial - Rentner versichert Auto

Ein Rentner, 75 Jahre, versichert einen

  • VW Golf VI, 120 PS, Baujahr 2012,
  • 10.000 Kilometer jährliche Fahrleistung,
  • Voll-und Teilkaskoversicherung (SF 25, auch in der Haftpflicht),
  • Parkplatz Tiefgarage,
  • mit Rabattschutz und freier Werkstattwahl.

Der Beitrag kostet in unserem Vergleich

736 Euro bei WGV Himmelblau,

770 Euro bei VHV,

812 Euro bei Allsecur,

1.202 Euro bei Ergo,

1.157 Euro bei R+V und

1.139 Euro bei DEVK.

Verzichtet der Versicherungsnehmer auf einen Rabattschutz, die Vollkaksoversicherung und die freie Werkstattwahl, reduziert das den Beitrag erheblich, auf

370 Euro bei WGV Himmelblau,

374 Euro bei VHV und

427 Euro bei Allsecur.

Kfz-Versicherung: So funktioniert der Wechsel

Es gibt keinen Versicherer, der für alle Fahrzeugtypen und Lebenssituationen immer das beste und günstigste Angebot macht. Tatsächlich kommt es immer auf das jeweils zu versichernde Fahrzeug und viele andere Vertragsdetails an (siehe oben). So kann in der Summe ein Außenseiter, der sonst eher zu den teureren Versicherern gehört, im individuellen Fall ein sehr günstiges Angebot machen. Auf der Suche nach dem günstigsten Versicherer sollte man alle Recherchequellen anzapfen.

So wechseln Sie den Versicherer

Neues Angebot

Bevor Sie Ihren alten Versicherungsvertrag kündigen, holen Sie sich ein schriftliches Angebot vom neuen Versicherer ein. So vermeiden Sie Versicherungslücken. Außerdem kann es passieren, dass der neue Versicherer eine Kaskoversicherung ablehnt oder eine hohe Selbstbeteiligung verlangt. In diesem Fall kann es günstiger sein, doch beim alten Versicherer zu bleiben.

Kündigungsfrist

Wenn Sie kündigen wollen, müssen Sie sich an Kündigungsfristen halten. Es gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat. Die meisten Kfz-Policen laufen zum 31. Dezember aus und verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn der Versicherungsnehmer nicht kündigt. Aber aufgepasst: Manchmal endet der Vertrag auch mitten im Jahr. Versicherungsnehmer sollten in ihre Unterlagen schauen, um den Termin nicht zu verpassen. Bei Policen, die zum 31. Dezember enden, ist der späteste Zeitpunkt für eine Kündigung der 30. November. Zu diesem Termin muss dem Versicherer die Kündigung bereits vorliegen.

Form

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, am besten per Einschreiben mit Rückschein, dann hat man einen Beweis. Auch ein Fax gilt, heben Sie den Sendebericht auf. Ein Kündigungsschreiben sollte die Versicherungsnummer enthalten, das Kfz-Kennzeichen, Datum und Unterschrift sowie der Zeitpunkt, zu dem die Kündigung wirksam sein soll - also zum 31. Dezember, wenn die Police zum Jahresende ausläuft.

Kfz-Versicherung: Tücken beim Wechsel

Ein Versicherungswechsel kann im Einzelfall auch Nachteile haben, etwa wenn Sie bei Ihrem alten Versicherer Sonderkonditionen genießen, die sich nicht auf den neuen Versicherer übertragen lassen. Die Folge: Durch den Wegfall der Sonderkonditionen kann der neue Vertrag sogar teurer werden.

Das sind die Fallstricke

  • Zweitwageneinstufung: Wer mehrere Fahrzeuge bei ein und demselben Unternehmen versichert, genießt manchmal den Vorteil, dass der Kfz-Versicherer den Zweit- oder Drittwagen einem günstigeren Schadensfreiheitsrabatt zuordnet, als es dem Fahrer realistischerweise zustehen würde. Dann kann es durch einen Versichererwechsel zu einem insgesamt höheren Beitrag kommen.

  • Rabattschutz: Sind Sie aufgrund eines Rabattschutzes bei Ihrem Versicherer trotz eines Schadens nicht zurückgestuft worden, ist diese individuelle Regelung beim neuen Versicherer hinfällig. Dann wird nämlich nach Schadensfällen gefragt. Der Kunde wird dann realistisch eingestuft und zahlt so möglicherweise mehr Prämie als beim alten Versicherer.

  • Sonderkonditionen abfragen: Kunden sollten vor einem Wechsel unbedingt ausdrücklich die Sonderkonditionen beim bestehenden Versicherer abfragen. Aus dem Versicherungsschein, den man oft als Basis zur Berechnung eines neuen Angebots verwendet, ergeben sich diese oft nicht.

  • Schadenfreiheitsklasse abfragen: Wer auf der Suche nach einem günstigeren Anbieter ist, sollte zur realistischen Berechnung des Tarifs auch mit den Schadenfreiheitsklassen rechnen, die im neuen Versicherungsjahr gelten. Erst recht, wenn man im laufenden Versicherungsjahr einen Unfall und neu eingestuft wird.

Wichtige Fragen und Antworten zum Kfz-Versicherungswechsel

Darf man auch im laufenden Versicherungsjahr den Versicherer wechseln?

In Ausnahmefällen gilt ein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Police kann im Laufe des Jahrs gekündigt werden, nach einer Prämienerhöhung ohne Erhöhung der Leistung, nach einem Versicherungsfall oder wenn Sie Ihr Auto verkaufen.

Darf man den Versicherer wechseln, weil man einen Fahranfänger versichern möchte, der Vertrag aber erst in einem halben Jahr endet?

Leider nein. Wird mitten im Jahr der Fahranfänger im Familienauto mitversichert, was die Prämie erhöht, ist das kein Kündigungsgrund. Der Versicherungsnehmer muss dann bis zum Laufzeitende warten, um den Versicherer zu wechseln.

Was passiert mit den Daten, die bei Telematiktarifen gesammelt werden?

Die Datensammlung wird tatsächlich oft kritisch gesehen. Wichtig ist, dass der Datenschutz gewährleistet und das System transparent ist. Es muss für den Fahrer nachvollziehbar sein, welche Daten gesammelt werden, wie relevant sie für die Ermittlung des Beitrags sind und dass sie sicheres Fahren auch tatsächlich erfassen.

Ich möchte die Schadenfreiheitsklasse meiner Großmutter nutzen, gibt es Besonderheiten zu beachten?

Die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist an strenge Konditionen geknüpft. In der Regel funktioniert das nur wenn ein enges Verwandtschaftsverhältnis vorliegt, also zwischen Eltern und Kindern, Ehegatten, in häuslicher Gemeinschaft lebende Großeltern und Kindern. Jeder Versicherer hat ihr sein eigenes Bedingungswerk zusammengestellt.

Eine Übertragung ist auch nur in einem bestimmten Zeitraum möglich, beispielsweise innerhalb eines Jahrs nach Beendigung des Vertrags der Großmutter. Eine weitere Bedingung ist häufig, dass derjenige, der die Klasse erhalten soll, auch schon Hauptfahrer des Wagens war, für den die zu übertragene Schadenfreiheitsklasse gilt.

Ich habe jahrelang kein Auto gehabt und möchte jetzt wieder eines anmelden. Muss ich jetzt wieder bei Schadenfreiheitsklasse 0 anfangen?

Das handhabt tatsächlich jeder Versicherer anders. Gibt es nur eine kurze Unterbrechung von beispielsweise einem halben Jahr, kann man die bereits erreichte Schadenfreiheitsklasse in einem neuen Vertrag wieder aufleben lassen.

Wie es aussieht wenn mehrere Jahre vergangen sind, muss man beim jeweiligen Versicherer abfragen. Manche erkennen sieben oder gar zehn Jahre als Pause an. Eine gesetzliche Regelung gibt es dazu nicht. Es empfiehlt sich alle alten Vertragsunterlange aufzuheben, um notfalls die einst erreichte Schadenfreiheitsklasse nachweisen zu können.

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de