Kleine Klausel, große Wirkung

Kfz-Kaskoversicherung: Grobe Fahrlässigkeit Kleine Klausel, große Wirkung

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
09.01.2017
Auf einen Blick
  • Bei grober Fahrlässigkeit kann der Versicherer die Zahlung verweigern.
  • Schließen sie deshalb eine Kfz-Kaskoversicherung ab, die grobe Fahrlässigkeit mitversichert.
Artikelbewertung
Teilen
Schrift

Die Kaskoversicherung zahlt Schäden, die am eigenen Auto entstanden sind. Doch Vorsicht: Ist grobe Fahrlässigkeit im Spiel, kann auch die Kaskoversicherung Leistungen kürzen bzw. verweigern.  Deshalb sollten Autofahrer darauf achten, dass der Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit zahlt. Der Versicherungsschutz gilt dann auch bei einem schweren Fehlverhalten des Versicherten.

Folgende Klausel darf nicht fehlen

Eine solche Klausel kann beispielsweise so lauten: "Wir verzichten auf den Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung eines Schadens." Fehlt so eine Klausel, kommt die Versicherung eventuell nicht für den entstandenen Schaden auf. Das gilt nicht nur bei der Kaskoversicherung, auch bei der Hausratversicherung oder der Gebäudeversicherung, darf dieser Zusatz nicht fehlen.

Gut zu wissen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung sowie die private Haftpflichtversicherung müssen auch bei grober Fahrlässigkeit grundsätzlich zahlen.

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
eff. Zins
p.a.
mtl. Rate
 
 
1.
441,64
2,92%
0,97% - 2,92%
441,64
2.
441,90
2,95%
2,45% - 2,95%
441,90
3.
442,24
2,99%
442,24
Darlehensbetrag 20.000 €, Laufzeit 48 Monate

 Klausel sticht nicht immer

Die Klausel ist kein Blankoscheck für Versicherte. Der Versicherte ist angehalten, sich an seine Vertragspflichten zu halten. Verletzt ein Versicherungsnehmer seine Vertragspflicht, weil er beispielsweise unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss einen Pkw steuert und dabei einen Unfall verursacht, muss häufig das Gericht entscheiden, ob der Versicherer zahlen muss oder nicht.

Biallo-Lesetipp

Beitragssenkendes Verhalten belohnen die Kfz-Versicherer oft mit Rabatten. Wenn Sie aber schummeln, drohen Ihnen saftige Strafen. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag: "Diese Strafen drohen bei Rabatt-Schummel"

Ihre Meinung ist uns wichtig
Kevin Schwarzinger
Kevin Schwarzinger
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Kevin Schwarzinger
Kevin Schwarzinger

Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Teilen
Drucken
Zur Startseite
Kevin Schwarzinger
Kevin Schwarzinger

Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein:
Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Regeln für das Schreiben von Kommentaren:

  1. Kommentieren Sie sachlich und ohne persönliche Angriffe.
  2. Verfassen Sie keine Beiträge mit strafbarem, diskriminierendem, rassistischem, anstößigem, beleidigendem oder kommerziellem Inhalt und verweisen Sie nicht auf Seiten mit solchem Inhalt.
  3. Stellen Sie weder zu lange Texte noch Bilder ein, außer, wenn es unbedingt nötig ist.
  4. Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter, wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen.
  5. Wenn Sie persönliche Mitteilungen oder Texte anderer Verfasser einstellen oder Kommentare anderweitig veröffentlichen möchten, beachten Sie die Rechte Dritter. Bei einer Verletzung dieser Rechte (z.B. Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Datenschutz) haften Sie.
  6. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Benutzernamen frei zu wählen. Sie sollten aber im eigenen Interesse markenrechtlich geschützte Namen vermeiden.

Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de